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Das Skalpell genügt nicht mehr

Neuer Chirurgie-Primar am Krankenhaus St. Vinzenz

Priv.-Doz. DDr. Peter Tschann hat die Leitung der Chirurgischen Abteilung am Krankenhaus in Zams übernommen. Er will die minimalinvasive Chirurgie weiterentwickeln und robotische Operationssysteme einführen.

15. September 2026
Das Skalpell genügt nicht mehr
Priv.-Doz. DDr. Peter Tschann hat Anfang September die Leitung der Chirurgie am Krankenhaus Zams übernommen. Foto: Agentur Polak
Priv.-Doz. DDr. Peter Tschann, FEBS, ist ein international anerkannter Allgemein- und Viszeralchirurg (Chirurgie des Bauchraumes), der auch in Wissenschaft und Lehre tätig war. Sein fachliches Spektrum umfasst die gesamte Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt auf der onkologischen Chirurgie sowie auf minimalinvasiven und robotisch assistierten Operationsverfahren. Zu seinen weiteren Spezialgebieten zählen die Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, komplexer Hernien (Bauchwandbrüche) sowie die chirurgische Endoskopie zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstrakts. Darüber hinaus verfügt Primar Tschann über Erfahrung in einem Verfahren, das die operative Entfernung von Tumorgewebe mit einer lokalen Chemotherapie in der Bauchhöhle kombiniert und bei ausgewählten Tumor­erkrankungen des Bauchfells zum Einsatz kommt.

Knopfloch, roboter und empathie. Der 1982 geborene Vorarlberger war zuletzt Oberarzt im Kantonsspital St. Gallen und zuvor viele Jahre am Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch tätig. Er wurde mehrfach mit Wissenschafts-Auszeichnungen gewürdigt, ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und war am Aufbau moderner chirurgischer Simulations- und Ausbildungskonzepte beteiligt. In „Zams“ wird er den Wandel der Chirurgie gestalten, denn Künstliche Intelligenz und robotische Assis­tenzsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. „Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt aus meiner Sicht in der konsequenten Weiterentwicklung der minimalinvasiven Chirurgie. Darüber hinaus sehe ich in der Einführung robotischer Operationssysteme eine wichtige Chance, das Haus und die Abteilung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik zu halten und aktiv an zukünftigen Entwicklungen der Chirurgie teilzuhaben“, so DDr. Tschann. Ebenso wichtig ist ihm die Vernetzung mit Universitäten und klinischen Partnern. Für DDr. Tschann gehört zur chirurgischen Versorgung auch ein empathischer und respektvoller Umgang mit Patienten: „Es ist mir ein großes Anliegen, … über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg zu begleiten. Gerade in schwierigen Situationen oder wenn der Krankheitsverlauf nicht den erhofften Verlauf nimmt, ist es wichtig, präsent zu sein, zuzuhören und zur Seite zu stehen.“

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