Die erste und letzte Meile
Leihrad-System im Talkessel Landeck-Zams in Planung
Der Talkessel Landeck-Zams bietet gute Voraussetzungen für die Einführung eines regionalen Leihrad-Systems. In Planung ist es bereits, passende Standorte für Stationen, die Anzahl der Räder etc. werden derzeit ausgearbeitet. Läuft alles reibungslos, wäre ein Start bereits im Frühjahr 2027 denkbar.
14. Juli 2026
Talkesselmanager Florian Schweiger: Das Leihrad-System soll ein Angebot für alle sein, die im Talkessel Landeck-Zams kurze und mittlere Wege unkompliziert mit dem Rad zurücklegen möchten. Foto: RS-Archiv
Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Planungsphase: „Ziel dieser Phase ist es, ein fachlich fundiertes Stationsnetz, die erforderliche Anzahl an Rädern sowie eine belastbare Kostenschätzung auszuarbeiten. Ein frühestmöglicher Start wäre – bei positiver Beschlussfassung, gesicherter Finanzierung und erfolgreicher Umsetzung der weiteren Schritte – im Frühjahr 2027 denkbar“, erklärt Talkesselmanager Florian Schweiger, der das Projekt begleitet.
WIE ES DAZU KAM. Die KEM Landeck und das Talkesselmarketing setzen sich laufend mit dem Thema Mobilität im Alltag auseinander. Zusätzliche Dynamik hat das Thema durch Rückmeldungen aus dem Umfeld des Krankenhauses Zams bekommen. Dabei wurde insbesondere die Erreichbarkeit zwischen dem Bahnhof Landeck-Zams und dem Krankenhaus thematisiert – etwa für Personen, die mit dem Zug aus Richtung Innsbruck einpendeln. Im Jänner 2025 wurde schließlich die Koordinationsgruppe „Rad-Mobilität für den Talkessel Landeck–Zams“ gegründet, in der unter anderem die Gemeinden Landeck und Zams, der TVB Tirol West, das KH Zams, die KEM Landeck und das Talkesselmarketing vertreten sind.
STATIONEN AN MOBILITÄTSKNOTEN. Als besonders wichtig gilt eine Leihradstation beim Bahnhof Landeck-Zams, dem wichtigsten Mobilitätsknoten im Bezirk. Ebenso wesentlich sei eine gute Anbindung im Bereich des Busbahnhofs sowie zentraler Haltestellen in Landeck. Ziel ist, dass Wege im Alltag einfacher werden: mit dem Zug oder Bus ankommen und die letzten Minuten flexibel mit dem Rad zurücklegen. Das Leihrad-System soll grundsätzlich ein Angebot für alle sein, besonders relevant ist es für Pendler. Doch auch für Gäste kann ein solches System interessant sein. Im Vordergrund stehe aber klar die Alltagsmobilität im Talkessel. Durch die topografischen Gegebenheiten wird der Fokus laut Florian Schweiger auf die Einbindung des flachen Talbodens im Talkessel gelegt.
KOSTEN FÜR DEN NUTZER. Bei einer Umsetzung in Kooperation mit dem VVT wäre für die Nutzer laut Schweiger eine Orientierung am bestehenden Preisschema des VVT-Bike-Sharing-Service naheliegend. Dieses Modell sieht derzeit unterschiedliche Tarife für Gelegenheitsfahrer, Vielnutzer sowie Dauernutzer vor. Damit gibt es sowohl niederschwellige Einzelfahrten als auch Monats- und Jahrestarife. Ein Beispiel: Die Grundgebühr für den Monatstarif beträgt 12,40 Euro. Jede erste angefangene halbe Stunde ist kostenlos, die zweite angefangene halbe Stunde kostet 1,30 Euro, jede weitere Stunde 2,50 Euro. „Im weiteren Prozess könnten auch Begünstigungen für bestimmte Nutzergruppen oder Partnerbetriebe geprüft werden“, so der Talkesselmanager. Übrigens: Der Fokus liegt klar auf Leihrädern. Leih-E-Scooter sind im aktuellen Projekt nicht vorgesehen.
INVESTITIONSKOSTEN. Die konkreten Investitions- und Betriebskosten sind derzeit Teil der laufenden Umsetzungsplanung. „Für die Finanzierung kommen nach derzeitigem Stand Eigenmittel der beteiligten Partnerinstitutionen – insbesondere Stadt Landeck, Gemeinde Zams und TVB Tirol West – sowie mögliche Förderungen in Betracht. Denkbar sind hier etwa Unterstützungen über das RWP bzw. über zuständige Stellen des Landes Tirol im Bereich Mobilitätsplanung. Die konkrete Finanzierungsstruktur ist aber noch nicht beschlossen“, so Florian Schweiger.
WIE ES DAZU KAM. Die KEM Landeck und das Talkesselmarketing setzen sich laufend mit dem Thema Mobilität im Alltag auseinander. Zusätzliche Dynamik hat das Thema durch Rückmeldungen aus dem Umfeld des Krankenhauses Zams bekommen. Dabei wurde insbesondere die Erreichbarkeit zwischen dem Bahnhof Landeck-Zams und dem Krankenhaus thematisiert – etwa für Personen, die mit dem Zug aus Richtung Innsbruck einpendeln. Im Jänner 2025 wurde schließlich die Koordinationsgruppe „Rad-Mobilität für den Talkessel Landeck–Zams“ gegründet, in der unter anderem die Gemeinden Landeck und Zams, der TVB Tirol West, das KH Zams, die KEM Landeck und das Talkesselmarketing vertreten sind.
STATIONEN AN MOBILITÄTSKNOTEN. Als besonders wichtig gilt eine Leihradstation beim Bahnhof Landeck-Zams, dem wichtigsten Mobilitätsknoten im Bezirk. Ebenso wesentlich sei eine gute Anbindung im Bereich des Busbahnhofs sowie zentraler Haltestellen in Landeck. Ziel ist, dass Wege im Alltag einfacher werden: mit dem Zug oder Bus ankommen und die letzten Minuten flexibel mit dem Rad zurücklegen. Das Leihrad-System soll grundsätzlich ein Angebot für alle sein, besonders relevant ist es für Pendler. Doch auch für Gäste kann ein solches System interessant sein. Im Vordergrund stehe aber klar die Alltagsmobilität im Talkessel. Durch die topografischen Gegebenheiten wird der Fokus laut Florian Schweiger auf die Einbindung des flachen Talbodens im Talkessel gelegt.
KOSTEN FÜR DEN NUTZER. Bei einer Umsetzung in Kooperation mit dem VVT wäre für die Nutzer laut Schweiger eine Orientierung am bestehenden Preisschema des VVT-Bike-Sharing-Service naheliegend. Dieses Modell sieht derzeit unterschiedliche Tarife für Gelegenheitsfahrer, Vielnutzer sowie Dauernutzer vor. Damit gibt es sowohl niederschwellige Einzelfahrten als auch Monats- und Jahrestarife. Ein Beispiel: Die Grundgebühr für den Monatstarif beträgt 12,40 Euro. Jede erste angefangene halbe Stunde ist kostenlos, die zweite angefangene halbe Stunde kostet 1,30 Euro, jede weitere Stunde 2,50 Euro. „Im weiteren Prozess könnten auch Begünstigungen für bestimmte Nutzergruppen oder Partnerbetriebe geprüft werden“, so der Talkesselmanager. Übrigens: Der Fokus liegt klar auf Leihrädern. Leih-E-Scooter sind im aktuellen Projekt nicht vorgesehen.
INVESTITIONSKOSTEN. Die konkreten Investitions- und Betriebskosten sind derzeit Teil der laufenden Umsetzungsplanung. „Für die Finanzierung kommen nach derzeitigem Stand Eigenmittel der beteiligten Partnerinstitutionen – insbesondere Stadt Landeck, Gemeinde Zams und TVB Tirol West – sowie mögliche Förderungen in Betracht. Denkbar sind hier etwa Unterstützungen über das RWP bzw. über zuständige Stellen des Landes Tirol im Bereich Mobilitätsplanung. Die konkrete Finanzierungsstruktur ist aber noch nicht beschlossen“, so Florian Schweiger.
Attila Haidegger 




