Die große Herausforderung
Landecker Tunnel: Sanierung fordert Talkessel
21. Oktober 2025 | von
Herbert Tiefenbacher
Autoverkehr im Landecker Tunnel RS-Foto: Tiefenbacher
In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging Mayer ausführlich auf das Großprojekt ein und machte deutlich, dass die geplanten Maßnahmen weitreichende Auswirkungen haben werden. Der Landecker Tunnel sei eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen in der Region. Eine Sanierung in dieser Dimension betreffe nicht nur die Stadt Landeck, sondern auch die umliegenden Gemeinden. „Ziel muss es sein, die Bauphase so zu koordinieren, dass die Beeinträchtigungen für Bevölkerung, Pendler, Tourismus und Wirtschaft so gering wie möglich bleiben“, sagte der Bürgermeister.
ERSTE SPERREN 2026. Wie berichtet, wird die Asfinag im Zuge des Projekts sowohl die bestehende Tunnelröhre generalsanieren als auch einen rund sieben Kilometer langen Flucht- und Rettungstunnel errichten. Damit soll der Fluchtwegabstand künftig auf unter 300 Meter reduziert und die Sicherheit deutlich erhöht werden. Die vorbereitenden Arbeiten sind bereits angelaufen, erste Sperren des Tunnels sind laut Asfinag jedoch frühestens ab 2026 geplant. „Aktuell werden Konzepte und Begleitmaßnahmen erarbeitet, um die notwendigen Sperren so verträglich wie möglich zu gestalten“, teilt das Unternehmen mit. Dazu zählen Verkehrslenkungs- und Umleitungsstrategien, die gemeinsam mit den Gemeinden, Behörden und dem Land Tirol abgestimmt werden.
GEMEINSAM GEPLANT. Für Bgm. Mayer steht fest: „Die kommenden Jahre werden organisatorisch wie logistisch äußerst anspruchsvoll.“ Es handelt sich um eines der größten Verkehrsbau-Projekte in der Region. Deshalb sei es besonders wichtig, die hauptbetroffenen Gemeinden frühzeitig in die Planung von Umleitungen, Verkehrsführung und Informationsarbeit einzubeziehen. Auch Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl betont die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: „Wir arbeiten offen mit Gemeinden, Einsatzkräften, Behörden, dem Land Tirol, dem Verkehrsverbund Tirol sowie Vertretern aus Wirtschaft und Tourismus zusammen“, erklärte Holzedl. Die Asfinag will die Verkehrsabwicklung während der Baujahre bestmöglich aufrechterhalten und die Einschränkungen so gering wie möglich halten. Aktuell erarbeitet das Unternehmen Konzepte und Begleitmaßnahmen für die geplanten Sperren; die Abstimmungen mit allen Beteiligten laufen bereits.
ZWEI RUNDE TISCHE. Bislang fanden zwei Runde Tische statt, bei denen erste Entwürfe für Verkehrs- und Umleitungskonzepte präsentiert und diskutiert wurden. Teilgenommen haben u.a. die Gemeinden Landeck, Zams und Fließ, die Bezirkshauptmannschaft, die Landesstraßenverwaltung, Verkehrsplaner sowie Vertreter der Asfinag. Die Gemeinden konnten ihre Vorstellungen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge einbringen, die nun in die weiteren Planungen einfließen. Anschließend folgen Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümern, bevor ein abschließendes Koordinationstreffen stattfinden soll.
BAUBEGINN IM NOVEMBER. Während die Abstimmungen weiterlaufen, schreiten die Vorbereitungen auf der Baustelle zügig voran: Der Vortrieb für den Rettungstunnel beginnt im November. Die gesamte Großbaumaßnahme wird sich über mehrere Jahre erstrecken und nach derzeitiger Planung bis Ende 2030 abgeschlossen sein.
ERSTE SPERREN 2026. Wie berichtet, wird die Asfinag im Zuge des Projekts sowohl die bestehende Tunnelröhre generalsanieren als auch einen rund sieben Kilometer langen Flucht- und Rettungstunnel errichten. Damit soll der Fluchtwegabstand künftig auf unter 300 Meter reduziert und die Sicherheit deutlich erhöht werden. Die vorbereitenden Arbeiten sind bereits angelaufen, erste Sperren des Tunnels sind laut Asfinag jedoch frühestens ab 2026 geplant. „Aktuell werden Konzepte und Begleitmaßnahmen erarbeitet, um die notwendigen Sperren so verträglich wie möglich zu gestalten“, teilt das Unternehmen mit. Dazu zählen Verkehrslenkungs- und Umleitungsstrategien, die gemeinsam mit den Gemeinden, Behörden und dem Land Tirol abgestimmt werden.
GEMEINSAM GEPLANT. Für Bgm. Mayer steht fest: „Die kommenden Jahre werden organisatorisch wie logistisch äußerst anspruchsvoll.“ Es handelt sich um eines der größten Verkehrsbau-Projekte in der Region. Deshalb sei es besonders wichtig, die hauptbetroffenen Gemeinden frühzeitig in die Planung von Umleitungen, Verkehrsführung und Informationsarbeit einzubeziehen. Auch Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl betont die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: „Wir arbeiten offen mit Gemeinden, Einsatzkräften, Behörden, dem Land Tirol, dem Verkehrsverbund Tirol sowie Vertretern aus Wirtschaft und Tourismus zusammen“, erklärte Holzedl. Die Asfinag will die Verkehrsabwicklung während der Baujahre bestmöglich aufrechterhalten und die Einschränkungen so gering wie möglich halten. Aktuell erarbeitet das Unternehmen Konzepte und Begleitmaßnahmen für die geplanten Sperren; die Abstimmungen mit allen Beteiligten laufen bereits.
ZWEI RUNDE TISCHE. Bislang fanden zwei Runde Tische statt, bei denen erste Entwürfe für Verkehrs- und Umleitungskonzepte präsentiert und diskutiert wurden. Teilgenommen haben u.a. die Gemeinden Landeck, Zams und Fließ, die Bezirkshauptmannschaft, die Landesstraßenverwaltung, Verkehrsplaner sowie Vertreter der Asfinag. Die Gemeinden konnten ihre Vorstellungen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge einbringen, die nun in die weiteren Planungen einfließen. Anschließend folgen Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümern, bevor ein abschließendes Koordinationstreffen stattfinden soll.
BAUBEGINN IM NOVEMBER. Während die Abstimmungen weiterlaufen, schreiten die Vorbereitungen auf der Baustelle zügig voran: Der Vortrieb für den Rettungstunnel beginnt im November. Die gesamte Großbaumaßnahme wird sich über mehrere Jahre erstrecken und nach derzeitiger Planung bis Ende 2030 abgeschlossen sein.