Ein lebendiger Kreislauf
Freiwilligenarbeit auf dem Ballhaushof in Prutz
Der unter der Demeter-Philosophie geführte Ballhaushof in Prutz ist bereits seit Jahren ein „Hotspot“ für Freiwilligenarbeit und ist aufgrund der hohen Standards gerade für Studenten äußerst interessant und lehrreich. Auch die Alpenvereinsjugend verrichtet dort regelmäßig ihr Ehrenamt.
21. Juli 2026
Präsentieren stolz die Tagesausbeute: Freiwillige Marielle Deutschmann (l.) mit Landwirt Maximilian Buchhammer und Praktikantin Amy Wortel. Foto: Haidegger
Die Umweltbaustellen werden seit 1986 von der Alpenvereinsjugend organisiert und durchgeführt. Junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren helfen den Bauern eine Woche lang unentgeltlich, gegen Kost und Logis. Vom 12. bis 19. Juli verrichtete die deutsche Studentin Marielle Deutschmann ihr Ehrenamt auf dem Ballhaushof in Prutz, der vom Betriebsführer Maximilian Buchhammer seit 2017 unter der Demeter-Philosophie geführt wird.
BIOLOGISCH-DYNAMISCHE LANDWIRTSCHAFT. Hinter dem Demeter-Gemüseanbau steht die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Sie betrachtet Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen nicht getrennt, sondern als Teile eines lebendigen Kreislaufs. Ein Hof o.Ä. soll möglichst als eigenständiger „Organismus“ funktionieren, in dem Nährstoffe erhalten und natürliche Zusammenhänge gefördert werden. Im Mittelpunkt steht der gesunde, lebendige Boden. Gemüse soll nicht durch schnell verfügbare Düngemittel versorgt werden. Stattdessen wird der Boden etwa mit Kompost, Gründüngung, Fruchtwechsel und schonender Bearbeitung aufgebaut. Eine Besonderheit bilden dabei die biodynamischen Präparate: Sie werden u.a. aus Mist, Mineralien und Heilpflanzen hergestellt und in sehr kleinen Mengen auf Böden, Pflanzen oder Kompost ausgebracht. In regelmäßigen Abständen erfolgt die Ernte, bei der zahlreiche saisonale Gemüsesorten in der Früh gesammelt, gewaschen und zu abholbereiten Kundenboxen gepackt werden.
FEST IN DER REGION VERANKERT. Der Ballhaushof in Prutz ist ein Familienbetrieb und wird im Haupterwerb geführt. Konkret bedeutet das, dass Maximilian Buchhammer – abgesehen von seinen Eltern und gelegentlichen Helfern – auf die Mitarbeit durch Freiwillige angewiesen ist. Das Netz, das aus Kooperationen und Gemeinschaften aus dem unmittelbaren Umland besteht, trägt seinen Betrieb mit. Zum Hof gehören auch Rösser und Schafe, zu seinen Abnehmern zählen private Kunden sowie einige Hotel- und Restaurantbetriebe. Die Direktvermarktung, Saisonalität und die ausgesprochen hohe Qualität der Produkte kommen sehr gut an. Und: „Die Leute kaufen mein Gemüse nicht, weil es demeter ist, sondern, weil sie mich kennen“, ist der fest in der Region verankerte Landwirt überzeugt.
BIOLOGISCH-DYNAMISCHE LANDWIRTSCHAFT. Hinter dem Demeter-Gemüseanbau steht die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Sie betrachtet Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen nicht getrennt, sondern als Teile eines lebendigen Kreislaufs. Ein Hof o.Ä. soll möglichst als eigenständiger „Organismus“ funktionieren, in dem Nährstoffe erhalten und natürliche Zusammenhänge gefördert werden. Im Mittelpunkt steht der gesunde, lebendige Boden. Gemüse soll nicht durch schnell verfügbare Düngemittel versorgt werden. Stattdessen wird der Boden etwa mit Kompost, Gründüngung, Fruchtwechsel und schonender Bearbeitung aufgebaut. Eine Besonderheit bilden dabei die biodynamischen Präparate: Sie werden u.a. aus Mist, Mineralien und Heilpflanzen hergestellt und in sehr kleinen Mengen auf Böden, Pflanzen oder Kompost ausgebracht. In regelmäßigen Abständen erfolgt die Ernte, bei der zahlreiche saisonale Gemüsesorten in der Früh gesammelt, gewaschen und zu abholbereiten Kundenboxen gepackt werden.
FEST IN DER REGION VERANKERT. Der Ballhaushof in Prutz ist ein Familienbetrieb und wird im Haupterwerb geführt. Konkret bedeutet das, dass Maximilian Buchhammer – abgesehen von seinen Eltern und gelegentlichen Helfern – auf die Mitarbeit durch Freiwillige angewiesen ist. Das Netz, das aus Kooperationen und Gemeinschaften aus dem unmittelbaren Umland besteht, trägt seinen Betrieb mit. Zum Hof gehören auch Rösser und Schafe, zu seinen Abnehmern zählen private Kunden sowie einige Hotel- und Restaurantbetriebe. Die Direktvermarktung, Saisonalität und die ausgesprochen hohe Qualität der Produkte kommen sehr gut an. Und: „Die Leute kaufen mein Gemüse nicht, weil es demeter ist, sondern, weil sie mich kennen“, ist der fest in der Region verankerte Landwirt überzeugt.
Attila Haidegger 







