Eine Win-win-Situation
Woche der Freiwilligenarbeit 2026 im Bezirk
5. Mai 2026 | von
Alois Pircher
Franz Tschol genießt sichtlich seine Ausfahrt mit der Rikscha, an den Pedalen Monika Federspiel und „Interessierter“ Christoph Stöckl. Foto: Luis Pircher
Ehrenamt bzw. Freiwilligenarbeit ist immer ein Gewinn. Dem Helfenden bringt es vielleicht Anerkennung, sicherlich persönliche Erfüllung, im Bewusstsein, für die Gemeinschaft einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Für die Empfänger bringt es Erleichterung und Hilfe und sicherlich auch Freude in der Erkenntnis, nicht vergessen und ausgegrenzt zu sein. Zudem ist das Ehrenamt bzw. die Freiwilligenarbeit ein Kitt der Gesellschaft. Vermeintliche oder wirkliche Spalten in der Gesellschaft können damit überbrückt und zugeschüttet werden.
18 FREIWILLIGE IN FLIRSCH. Im Wohn- und Pflegeheim Oberes Stanzertal in Flirsch konnte man sich über drei verschiedene Möglichkeiten von ehrenamtlicher Arbeit informieren. Doris Juen, sie ist beim Pflegeverband Stanzertal angestellt, koordiniert die Freiwilligen. Einerseits wird „Essen auf Rädern“ von Freiwilligen ausgeliefert. Dann betreiben Ehrenamtliche das Café im Heim. Ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Freiwilligenarbeit erzielt das Heim in Flirsch mit dem Angebot von Rikscha-Ausfahrten für die Senioren. Eine dieser Rikscha-Fahrerinnen ist Monika Federspiel aus Flirsch. „Gemeinsam mit einer Kollegin und zwei rüstigen Kollegen bieten wir Ausflüge in Flirsch und Umgebung mit einer elektrischen Fahrrad-Rikscha an. Wenn die erste Scheu überwunden ist, sind unsere Fahrgäste begeistert“, so Federspiel. Einer dieser Fahrgäste ist der im 93. Lebensjahr stehende Flirscher Franz Tschol. „Seit einem Unfall mit dem Holzspalter vor drei Jahren wohne ich nun hier im Pflegeheim. Die Arbeit der Freiwilligen im Heim ist einfach toll“, verdeutlicht Tschol. „Einerseits betreiben sie an drei Nachmittagen das Café und bringen damit Leben ins Haus, und auch die Ausfahrten mit der Rikscha sind spitze. Man sieht bei so einer Fahrt das Dorf, unsere schöne Landschaft und trifft alte Bekannte“, fasst der rüstige Senior seine Erfahrungen mit den Ehrenamtlichen in lobende Worte. Ungefähr 18 Freiwillige stehen in Flirsch auf Abruf bereit – obwohl auf Abruf nicht ganz richtig ist. „Vielmehr tragen sich die Freiwilligen über eine WhatsApp-Gruppe für die möglichen Dienste ein und dies funktioniert bei uns perfekt“, meint Juen. „Sollte einmal, und das kommt nur sehr selten vor, jemand ausfallen, dann springe ich ein“, meint die Koordinatorin schmunzelnd, denn auch sie ist eine Freiwillige.
VIELFÄLTIGES PROGRAMM. Als Dank für die vielen „Ehrenamtlichen“ wurde ein Kinoabend im „Alten Kino“ in Landeck organisiert. Beim wöchentlichen Frischemarkt präsentierten sich vier Organisationen. Es waren dies das Eltern-Kind-Zentrum, die Hospizbewegung, die Freunde der Tiroler Kirchenschätze und die Caritas. Am 25. April waren Freiwillige und Interessierte zu einer Wanderung am Fendler „Resilienz Weg“ eingeladen. Regina Walch hat diesen besonderen Weg mit Unterstützung der Gemeinde Fendels und einer Förderung über ein Leader-Projekt umgesetzt. Am 27. April spazierte man mit Interessierten durch Landeck und besuchte den Martiniladen in der Maisengasse, das Altersheim der Stadt Landeck, die öffentliche Bücherei der Stadt und den Pflegeverein. An allen Orten wurden mögliche Freiwilligendienste vorgestellt. Am 28. April schließlich beteiligten sich 70 Schüler von der Praxismittelschule der KPH Edith Stein (Zams) an einer Lebensmittelsammlung für den Martiniladen Landeck. Michaela Harold, Lehrerin an dieser Bildungseinrichtung, organisiert nun schon seit vielen Jahren diese Sammlung. Am 25. April, um es nicht zu vergessen, konnte man hinter die Kulissen der Tafel des Roten Kreuzes in Zams blicken, ließ Rietzler das Programm Revue passieren. „Ich hoffe, dass es uns mit dieser Woche gelungen ist, die Bedeutung des Ehrenamtes in der Öffentlichkeit zu untermauern und Interessierten die umfangreichen Möglichkeiten einer Freiwilligenarbeit zu zeigen. Denn Freiwilligenarbeit und Ehrenamt sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft“, ist die Leiterin des Freiwilligenzentrums Landeck überzeugt.
18 FREIWILLIGE IN FLIRSCH. Im Wohn- und Pflegeheim Oberes Stanzertal in Flirsch konnte man sich über drei verschiedene Möglichkeiten von ehrenamtlicher Arbeit informieren. Doris Juen, sie ist beim Pflegeverband Stanzertal angestellt, koordiniert die Freiwilligen. Einerseits wird „Essen auf Rädern“ von Freiwilligen ausgeliefert. Dann betreiben Ehrenamtliche das Café im Heim. Ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Freiwilligenarbeit erzielt das Heim in Flirsch mit dem Angebot von Rikscha-Ausfahrten für die Senioren. Eine dieser Rikscha-Fahrerinnen ist Monika Federspiel aus Flirsch. „Gemeinsam mit einer Kollegin und zwei rüstigen Kollegen bieten wir Ausflüge in Flirsch und Umgebung mit einer elektrischen Fahrrad-Rikscha an. Wenn die erste Scheu überwunden ist, sind unsere Fahrgäste begeistert“, so Federspiel. Einer dieser Fahrgäste ist der im 93. Lebensjahr stehende Flirscher Franz Tschol. „Seit einem Unfall mit dem Holzspalter vor drei Jahren wohne ich nun hier im Pflegeheim. Die Arbeit der Freiwilligen im Heim ist einfach toll“, verdeutlicht Tschol. „Einerseits betreiben sie an drei Nachmittagen das Café und bringen damit Leben ins Haus, und auch die Ausfahrten mit der Rikscha sind spitze. Man sieht bei so einer Fahrt das Dorf, unsere schöne Landschaft und trifft alte Bekannte“, fasst der rüstige Senior seine Erfahrungen mit den Ehrenamtlichen in lobende Worte. Ungefähr 18 Freiwillige stehen in Flirsch auf Abruf bereit – obwohl auf Abruf nicht ganz richtig ist. „Vielmehr tragen sich die Freiwilligen über eine WhatsApp-Gruppe für die möglichen Dienste ein und dies funktioniert bei uns perfekt“, meint Juen. „Sollte einmal, und das kommt nur sehr selten vor, jemand ausfallen, dann springe ich ein“, meint die Koordinatorin schmunzelnd, denn auch sie ist eine Freiwillige.
VIELFÄLTIGES PROGRAMM. Als Dank für die vielen „Ehrenamtlichen“ wurde ein Kinoabend im „Alten Kino“ in Landeck organisiert. Beim wöchentlichen Frischemarkt präsentierten sich vier Organisationen. Es waren dies das Eltern-Kind-Zentrum, die Hospizbewegung, die Freunde der Tiroler Kirchenschätze und die Caritas. Am 25. April waren Freiwillige und Interessierte zu einer Wanderung am Fendler „Resilienz Weg“ eingeladen. Regina Walch hat diesen besonderen Weg mit Unterstützung der Gemeinde Fendels und einer Förderung über ein Leader-Projekt umgesetzt. Am 27. April spazierte man mit Interessierten durch Landeck und besuchte den Martiniladen in der Maisengasse, das Altersheim der Stadt Landeck, die öffentliche Bücherei der Stadt und den Pflegeverein. An allen Orten wurden mögliche Freiwilligendienste vorgestellt. Am 28. April schließlich beteiligten sich 70 Schüler von der Praxismittelschule der KPH Edith Stein (Zams) an einer Lebensmittelsammlung für den Martiniladen Landeck. Michaela Harold, Lehrerin an dieser Bildungseinrichtung, organisiert nun schon seit vielen Jahren diese Sammlung. Am 25. April, um es nicht zu vergessen, konnte man hinter die Kulissen der Tafel des Roten Kreuzes in Zams blicken, ließ Rietzler das Programm Revue passieren. „Ich hoffe, dass es uns mit dieser Woche gelungen ist, die Bedeutung des Ehrenamtes in der Öffentlichkeit zu untermauern und Interessierten die umfangreichen Möglichkeiten einer Freiwilligenarbeit zu zeigen. Denn Freiwilligenarbeit und Ehrenamt sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft“, ist die Leiterin des Freiwilligenzentrums Landeck überzeugt.


