Einstimmig gekürt
TVB-Direktor für „St. Anton am Arlberg“ gefunden
Der neue Direktor des TVB St. Anton am Arlberg steht fest: Roland Volderauer, bisher Geschäftsführer des TVB Stubai. Er hat gute Voraussetzungen für die Arbeit, die am Arlberg wartet.
9. Juni 2026
Roland Volderauer (r.) wird mit 1. Jänner 2027 Direktor des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg. TVB-Obmann Josef Chodakowsky heißt ihn bereits willkommen. Foto: TVB St. Anton am Arlberg
80 Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum gab’s, nach dem mehrstufigen und von einer Personalberatungsagentur begleiteten Auswahlverfahren blieb einer übrig: Roland Volderauer. Der TVB-Vorstand hat sich einstimmig für den 48 Jahre alten Stubaitaler entschieden, der bereits am Arlberg tätig war: Von 2009 bis 2012 war er Geschäftsführer der Tourismusbetriebe Warth Holding GmbH. Seit 2012 ist der studierte Betriebswirt Geschäftsführer des Tourismusverbandes Stubai Tirol und hat sich dort einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. „Mit Roland Volderauer gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten, der unsere Region und ihre Anforderungen bestens kennt“, sagt TVB-Obmann Josef Chodakowsky, der gleichzeitig Martin Ebster ein großes Danke sagt: Der St. Antoner habe „22 Jahre außergewöhnliche Arbeit für unsere Region“ geleistet, Leidenschaft, Weitsicht und Einsatz gezeigt und das internationale Renommee der Destination mitgeprägt. Sein Nachfolger Roland Volderauer ist erfreut: „Es ist sehr motivierend, eine der stärksten touristischen Marken im gesamten Alpenraum künftig mitverantworten zu dürfen. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung“, sagt Volderauer, der einen Zweitwohnsitz in St. Anton haben wird.
CHANCE SKI-WM. Auf Volderauer warten besondere Herausforderungen: Wird die Alpine Ski-WM 2033 (nach 2001 nochmals) an St. Anton vergeben, ist er gefordert, diese in Renommee, Nächtigungen und Wertschöpfung umzumünzen. Dass er es kann, hat er gezeigt: Zu den Höhepunkten seiner Tätigkeit im Stubai zählen die Weltmeisterschaften im Berglauf und Trailrunning 2023, die der TVB gemeinsam mit Innsbruck Tourismus ausgerichtet hat. Die Ski-WM wäre „eine unglaubliche Chance – für Österreich, Tirol und St. Anton“, sagt Volderauer. Und: Was im Stubai gelungen ist (mit einem Gletscher, muss man hinzufügen), würde am Arlberg wohl auch begrüßt: Im Stubai gab’s 2025 gut eine Million Winternächtigungen, im Sommer wurden knapp 80 Prozent davon erreicht – in der Region St. Anton waren’s mit knapp 1,1 Millionen Winternächtigungen ähnlich viele, im Sommer aber nur gut 25 Prozent davon (Zahlen aus dem Regionsprofil des Landes). Im Stubai gibt’s im Sommer sogar mehr Betten als im Winter (10.900 zu 10.700), in St. Anton sind’s mehr als 14.000 im Winter bei lediglich 10.600 in der warmen Jahreszeit.
CHANCE SKI-WM. Auf Volderauer warten besondere Herausforderungen: Wird die Alpine Ski-WM 2033 (nach 2001 nochmals) an St. Anton vergeben, ist er gefordert, diese in Renommee, Nächtigungen und Wertschöpfung umzumünzen. Dass er es kann, hat er gezeigt: Zu den Höhepunkten seiner Tätigkeit im Stubai zählen die Weltmeisterschaften im Berglauf und Trailrunning 2023, die der TVB gemeinsam mit Innsbruck Tourismus ausgerichtet hat. Die Ski-WM wäre „eine unglaubliche Chance – für Österreich, Tirol und St. Anton“, sagt Volderauer. Und: Was im Stubai gelungen ist (mit einem Gletscher, muss man hinzufügen), würde am Arlberg wohl auch begrüßt: Im Stubai gab’s 2025 gut eine Million Winternächtigungen, im Sommer wurden knapp 80 Prozent davon erreicht – in der Region St. Anton waren’s mit knapp 1,1 Millionen Winternächtigungen ähnlich viele, im Sommer aber nur gut 25 Prozent davon (Zahlen aus dem Regionsprofil des Landes). Im Stubai gibt’s im Sommer sogar mehr Betten als im Winter (10.900 zu 10.700), in St. Anton sind’s mehr als 14.000 im Winter bei lediglich 10.600 in der warmen Jahreszeit.
Daniel Haueis 




