„Es bleibt, wie es ist“
Neuer Vorstand bei den Arlberger Bergbahnen – Generationswechsel eingeleitet
Die Familien Stedile-Foradori und Schmidt-Chiari besitzen die Mehrheit an der Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft – auch weiterhin. Änderungen gibt’s aber trotzdem und wird es auch künftig geben, etwa: Dkfm. Mario Stedile-Foradori wird sich als Vorstand bald einmal zurückziehen.
10. September 2026
Mario Stedile-Foradori (l.) leitet die Arlberger Bergbahnen seit mehr als einem halben Jahrhundert – Vorstandskollege ist nun Arthur Moser. Foto: Patrick Bätz
„Es gibt immer wieder Überlegungen in Familienunternehmen“, sagt Arlberger-Bergbahnen-Vorstand Dkfm. Mario Stedile-Foradori. Und die St. Antoner Bergbahn mit Sitz in Innsbruck ist ein Familienunternehmen: Die beiden Familien Stedile-Foradori und Schmidt-Chiari halten zusammen (nicht aber einzeln) die Mehrheit, wobei der Stedile-Foradori-Anteil etwas größer ist. Und so kam es auch bei diesem regional wichtigen (im Schnitt rund 300 Mitarbeiter), umsatzstarken (60 Millionen Euro) und gewinnträchtigen Unternehmen (8,9 Millionen Euro Jahresüberschuss – alle Zahlen aus dem Jahresabschluss vom Oktober 2024) zu strategischen Überlegungen. Das hat mitunter zu Spekulationen und auch einem Brief der Gemeinde St. Anton an die Arlberger Bergbahnen geführt – das Ergebnis der Überlegungen aber ist: „Es bleibt, wie es ist. Es ist alles beim Alten, es geht weiter wie bisher“, so Stedile-Foradori.
55 JAHRE AN DER SPITZE – 60 WERDEN ES NICHT. Änderungen hat es aber bereits gegeben und wird es wieder geben: Neu im Vorstand (mit Stedile-Foradori) ist nun Arthur Moser, ehemals Prokurist der Arlberger Bergbahnen. Und Stedile-Foradori wird sich im Laufe der nächsten Jahre aus dem Vorstand zurückziehen – nach 55 Jahren an der Spitze! Der 78-Jährige will „den Hut nehmen, wenn man weiß, dass es gut weitergeht“. Nachsatz: Das werde nicht erst in fünf Jahren sein. Weitere Änderungen wird es geben, weil die Übergabe ansteht, und damit kommen rund 20 Nachkommen der Familien Stedile-Foradori und Schmidt-Chiari ins Spiel. Man darf davon ausgehen, dass Mario Stedile-Foradori hier noch helfend zur Seite steht: „Ich habe die Übergabe in Gang gesetzt“, sagt er.
„RUHE HINEINBRINGEN“. Mancherorts wurde befürchtet, dass es zu einem Teilverkauf der Bergbahn kommt. Daher stand auch schon im Raum, ob ein Einstieg der öffentlichen Hand überprüft werden kann. Im St. Antoner Gemeinderat waren die Arlberger Bergbahnen natürlich auch schon Thema, einmal im vertraulichen Teil. Auf diese Gerüchte und Befürchtungen nimmt wohl auch Stedile-Foradori Bezug, wenn er nun „Ruhe hineinbringen“ will. Das alles ist jetzt aber hinfällig, und Mario Stedile-Foradori hat die Gemeinde St. Anton nach der Aufsichtsratssitzung der Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft am 5. September auch bereits darüber informiert.
55 JAHRE AN DER SPITZE – 60 WERDEN ES NICHT. Änderungen hat es aber bereits gegeben und wird es wieder geben: Neu im Vorstand (mit Stedile-Foradori) ist nun Arthur Moser, ehemals Prokurist der Arlberger Bergbahnen. Und Stedile-Foradori wird sich im Laufe der nächsten Jahre aus dem Vorstand zurückziehen – nach 55 Jahren an der Spitze! Der 78-Jährige will „den Hut nehmen, wenn man weiß, dass es gut weitergeht“. Nachsatz: Das werde nicht erst in fünf Jahren sein. Weitere Änderungen wird es geben, weil die Übergabe ansteht, und damit kommen rund 20 Nachkommen der Familien Stedile-Foradori und Schmidt-Chiari ins Spiel. Man darf davon ausgehen, dass Mario Stedile-Foradori hier noch helfend zur Seite steht: „Ich habe die Übergabe in Gang gesetzt“, sagt er.
„RUHE HINEINBRINGEN“. Mancherorts wurde befürchtet, dass es zu einem Teilverkauf der Bergbahn kommt. Daher stand auch schon im Raum, ob ein Einstieg der öffentlichen Hand überprüft werden kann. Im St. Antoner Gemeinderat waren die Arlberger Bergbahnen natürlich auch schon Thema, einmal im vertraulichen Teil. Auf diese Gerüchte und Befürchtungen nimmt wohl auch Stedile-Foradori Bezug, wenn er nun „Ruhe hineinbringen“ will. Das alles ist jetzt aber hinfällig, und Mario Stedile-Foradori hat die Gemeinde St. Anton nach der Aufsichtsratssitzung der Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft am 5. September auch bereits darüber informiert.
Daniel Haueis 





