Fernwärme für Nauders
Standort gefunden – Interesse aus der Bevölkerung ist da
Die Planungen für ein Fernwärmenetz in Nauders nehmen konkrete Formen an. Die Suche nach einem geeigneten Standort für die Heizanlage ist laut Bgm. Helmut Spöttl abgeschlossen, auch aus der Bevölkerung gibt es genügend Interesse an dem Projekt. Im Idealfall könnte die Umsetzung in zwei Jahren erfolgt sein.
28. Juli 2026
Betreiber ist die Enerserv Getec GmbH, die bereits die Fernwärmeheizanlage in der Nachbargemeinde Pfunds betreibt. Foto: Haidegger
Ursprünglich hatten zwei Unternehmen Interesse daran bekundet, in Nauders ein Fernwärmeprojekt umzusetzen. Der Gemeinderat entschied sich schließlich für die Firma Enerserv Getec GmbH, die bereits die Fernwärmeheizanlage in der Nachbargemeinde Pfunds betreibt. Diese stellte sich und das geplante Vorhaben bei einer Informationsveranstaltung der Bevölkerung vor. Rund 60 Personen nahmen daran teil. Grundsätzlich soll das Fernwärmenetz sowohl öffentlichen Gebäuden als auch Privathaushalten, Beherbergungsbetrieben und Unternehmen offenstehen. Die genaue Erhebung, wie viele Haushalte und Betriebe tatsächlich an einem Anschluss interessiert sind, übernimmt die Betreiberfirma.
KEINE KOSTEN FÜR DIE GEMEINDE. Vonseiten der Gemeinde könnten die Volksschule und der Kindergarten, das Veranstaltungszentrum mit den Musik- und Vereinsräumlichkeiten sowie das Mehrzweckgebäude an das Netz angeschlossen werden. Eigene Investitionen der Gemeinde sind laut Bgm. Helmut Spöttl nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Anlage sollen vom künftigen Betreiber getragen werden.
STANDORT GEFUNDEN. Auch ein möglicher Standort für die Heizanlage wurde bereits gefunden. Dieser soll sich nicht unmittelbar im Ortsgebiet befinden, zugleich aber auch nicht zu weit vom geplanten Versorgungsgebiet entfernt sein. Eine günstige Verkehrsanbindung gilt als wesentliche Voraussetzung, damit die Anlieferung des Brennmaterials möglichst unkompliziert erfolgen kann. Betrieben werden soll die Anlage mit Hackgut. Nach Angaben des Betreibers soll die dafür benötigte Biomasse größtenteils aus der Region bezogen werden. „Im günstigsten Fall sollte eine Umsetzung in zwei Jahren erfolgt sein“, so Bgm. Helmut Spöttl abschließend.
KEINE KOSTEN FÜR DIE GEMEINDE. Vonseiten der Gemeinde könnten die Volksschule und der Kindergarten, das Veranstaltungszentrum mit den Musik- und Vereinsräumlichkeiten sowie das Mehrzweckgebäude an das Netz angeschlossen werden. Eigene Investitionen der Gemeinde sind laut Bgm. Helmut Spöttl nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Anlage sollen vom künftigen Betreiber getragen werden.
STANDORT GEFUNDEN. Auch ein möglicher Standort für die Heizanlage wurde bereits gefunden. Dieser soll sich nicht unmittelbar im Ortsgebiet befinden, zugleich aber auch nicht zu weit vom geplanten Versorgungsgebiet entfernt sein. Eine günstige Verkehrsanbindung gilt als wesentliche Voraussetzung, damit die Anlieferung des Brennmaterials möglichst unkompliziert erfolgen kann. Betrieben werden soll die Anlage mit Hackgut. Nach Angaben des Betreibers soll die dafür benötigte Biomasse größtenteils aus der Region bezogen werden. „Im günstigsten Fall sollte eine Umsetzung in zwei Jahren erfolgt sein“, so Bgm. Helmut Spöttl abschließend.
Attila Haidegger 





