Fit, aber unentschlossen
Drei Viertel der jungen Männer im Bezirk wehrdienstfähig
19. Mai 2026 | von
Attila Haidegger
Insgesamt zeigt sich: Die körperliche Eignung der jungen Männer im Bezirk ist hoch und ähnlich wie im restlichen Tirol. Foto: RS-Archiv
227 junge Männer des Geburtsjahrgangs 2007 haben sich im vergangenen Jahr im Bezirk Landeck der Stellung unterzogen. Das geht aus einer Anfragebeantwortung des Militärkommandos Tirol hervor. Rund 76 Prozent der Stellungspflichtigen – konkret 171 Personen – wurden als wehrdiensttauglich eingestuft. 53 junge Männer (24 Prozent) erhielten hingegen den Status „untauglich“. Damit liegt der Bezirk im Tiroler Durchschnitt, wie das Bundesheer mitteilt. Die häufigsten Gründe, warum junge Männer als untauglich eingestuft werden, lassen sich statistisch nicht genauer aufschlüsseln. Entsprechende Detailauswertungen seien laut Militärkommando nicht abrufbar.
MEHRHEIT NOCH UNENTSCHLOSSEN. Noch offen ist bei vielen die Entscheidung über den weiteren Weg. Nur sechs Stellungspflichtige (drei Prozent) haben sich bisher für den Grundwehrdienst entschieden, während 68 (40 Prozent) den Zivildienst bevorzugen. Die Mehrheit – nämlich 97 junge Männer (57 Prozent) – hat ihre Wahl noch nicht getroffen. Aufgrund der erst vor Kurzem erfolgten Stellung befindet sich noch ein Großteil der Wehrpflichtigen in einer laufenden Ausbildung (Lehre oder Schule). Entscheidungen werden oft erst kurzfristig getroffen, eine Abgabe des Zivildienstantrages kann bis zwei Tage vor Erhalt des Einberufungsbefehles erfolgen.
STADT LANDECK STELLT GRÖSSTEN ANTEIL. Die Stellung selbst umfasst sowohl medizinische Untersuchungen als auch psychologische Tests. Dabei werden unter anderem Blutwerte, Seh- und Hörvermögen sowie die körperliche Fitness überprüft. Ergänzt wird dies durch computerunterstützte psychologische Testverfahren. Die meisten Stellungspflichtigen kommen aus den größeren Gemeinden des Bezirks. An der Spitze liegt Landeck mit 42 jungen Männern, gefolgt von Zams (24) und Kappl (17). Laut dem Stellungsplan für das Jahr 2026 sind für den Bezirk Landeck die Stellungen am 21. und 22. Juli sowie vom 3. bis zum 5. August vorgesehen.
MEHRHEIT NOCH UNENTSCHLOSSEN. Noch offen ist bei vielen die Entscheidung über den weiteren Weg. Nur sechs Stellungspflichtige (drei Prozent) haben sich bisher für den Grundwehrdienst entschieden, während 68 (40 Prozent) den Zivildienst bevorzugen. Die Mehrheit – nämlich 97 junge Männer (57 Prozent) – hat ihre Wahl noch nicht getroffen. Aufgrund der erst vor Kurzem erfolgten Stellung befindet sich noch ein Großteil der Wehrpflichtigen in einer laufenden Ausbildung (Lehre oder Schule). Entscheidungen werden oft erst kurzfristig getroffen, eine Abgabe des Zivildienstantrages kann bis zwei Tage vor Erhalt des Einberufungsbefehles erfolgen.
STADT LANDECK STELLT GRÖSSTEN ANTEIL. Die Stellung selbst umfasst sowohl medizinische Untersuchungen als auch psychologische Tests. Dabei werden unter anderem Blutwerte, Seh- und Hörvermögen sowie die körperliche Fitness überprüft. Ergänzt wird dies durch computerunterstützte psychologische Testverfahren. Die meisten Stellungspflichtigen kommen aus den größeren Gemeinden des Bezirks. An der Spitze liegt Landeck mit 42 jungen Männern, gefolgt von Zams (24) und Kappl (17). Laut dem Stellungsplan für das Jahr 2026 sind für den Bezirk Landeck die Stellungen am 21. und 22. Juli sowie vom 3. bis zum 5. August vorgesehen.