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Kreativität und Unternehmergeist

Uni-Landeck-Studenten gründen Unternehmen

Im Zuge ihrer Ausbildung am Campus Landeck der Universität Innsbruck und der Privatuniversität Umit-Tirol sollen die Studenten auch eine Firma gründen, ein Start-up, das im Geschäftsfeld Tourismus und Gesundheit angesiedelt ist. Auch Nachhaltigkeit, Upcycling und Regionalität sollten in der Firmenstrategie Platz finden.
16. Feber 2026 | von Luis Pircher
Kreativität und Unternehmergeist
Die Sieger: das Team „RegioTaste“

Fotos: Alois Pircher
Von Mitte November bis Anfang Februar hatten die „Firmengründer“ Zeit, eine Geschäftsidee zu finden, einen Businessplan auszuarbeiten und sich über den zu erwartenden wirtschaftlichen Erfolg Gedanken zu machen. Ein durchaus sportliches Ziel, so Seminarleiter Dr. Alexander Plaikner. Teams von bis zu vier Studenten haben sieben Geschäftsmodelle entworfen und einer hochkarätigen Jury im Laufe eines Nachmittags vorgestellt. Die drei bestbewerteten Start-ups bekommen die Chance einer weiteren Förderung durch das Gründerzentrum „InnCubator“ (ein Projekt von Wirtschaftskammer Tirol und Universität Innsbruck). 

IDEEN UND JURY. Die Firmen­ideen kurz vorgestellt: Upcycling von alten Weinkisten zu Willkommensgeschenken in Hotels, Upcycling von alten Skistöcken zu Lampen und Speisekartenhaltern, ein KI-unterstütztes Reservierungssystem für Kreuzfahrten und in weiterer Folge für jede Art von Reisen, ein analoges „Achtsamkeitsbuch“ für Tirol-Urlauber, eine passgenaue Weiterverwendung von ablaufenden Lebensmitteln, das Brettspiel „Ski-Reise nach Tirol“ mit Fokus auf Information und Nachhaltigkeit und schließlich ein Geschäftsmodell, das bäuerliche Produzenten mit der Gastronomie und Hotellerie auf einfache, digital unterstützte Weise verbindet. Neben Dr. Plaikner gehörten Lehrgangsleiter Prof. Peter Heimerl, Talkesselmanager Florian Schweiger, Hochzeiger-Bergbahnen-Vorstand Thomas Fleischhacker, Robert Schimpf (Leiter Innovations- und Gründerzentrum InnCubator), Lisa Spöck (GF von Startup Tirol) und, von außen zugeschaltet, Heike Lang (Pädagogische Hochschule Augustinum Graz) sowie Beat Blaser (Co-Founder und Partner von Falkensteiner Ventures, einem großen Kapitalgeber in der Startup-Szene), der Jury an. Alle sieben Teams stellten ihre „Firmen“ hochprofessionell und äußerst engagiert vor und sie konnten Fragen der Jury zufriedenstellend beantworten. So war die Entscheidung für die Juroren schwierig und schlussendlich setzten sich folgende drei Projekte durch: „RegioTaste“ (Landwirte mit den Gastronomen vernetzen), der zweite Platz ging an das Team „Tiroler Skireise“ (Brettspiel für Wissensgewinn über Tirol und Nachhaltigkeit), der dritte ging an das Team „ResQKitchen“ (ablaufende Haltbarkeitsdaten von Lebensmitteln).
Es kann nach diesem Nachmittag festgehalten werden, dass die Studenten am Studienlehrgang das notwendige Rüstzeug vermittelt bekommen. Dies in Verbindung mit der Kreativität und dem Engagement der Studierenden gesehen, muss man sich um die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region wenig Sorgen machen.
Kreativität und Unternehmergeist
Die „Tiroler Skireise“, ein Brettspiel mit Spaß und Wissensgewinn (2. Platz)
Kreativität und Unternehmergeist
Das Team von ResQKitchen landete auf dem 3. Platz.

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