Mehr als nur Entsiegelung
Landeck: Architekt Pfenniger denkt Schulhausplatz neu
Architekt DI Andreas Pfenniger sieht im Schulhausplatz in Angedair mehr als eine versiegelte Fläche vor der MS Clemens Holzmeister. Er nimmt den fraktionsübergreifenden Antrag zur Bodenentsiegelung im Landecker Gemeinderat zum Anlass, über eine neue Gestaltung des Platzes nachzudenken.
15. September 2026
Architekturvisualisierung des Vorschlags von DI Andreas Pfenniger für den Schulhausplatz in Angedair Visualisierung: Andreas Pfenniger
Ziel des Antrags ist es, für Landeck jene Flächen zu identifizieren, die sich im Sommer besonders stark aufheizen und bei denen eine klimaangepasste Gestaltung möglich wäre. Pfenniger greift diesen Gedanken auf und entwickelt daraus einen konkreten architektonischen Vorschlag für den Schulhausplatz in Angedair.
ENTSIEGELN NEU DENKEN. Sein Ansatz: „Der Flächenentsiegelung und dem Schatten auf Landecker Plätzen muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.“ Dabei geht es Pfenniger um mehr als Grün und Bäume: Entsiegelung, Begrünung und neue Nutzung sollen zusammengedacht werden. Denn einfach nur Asphalt aufzubrechen und Bäume zu pflanzen, greife zu kurz. Gerade der Vorplatz der MS Clemens Holzmeister biete dafür wesentlich mehr Potenzial.
DIE STIEGE ALS BÜHNE. Pfenniger, der auch die Begegnungszone in der Innenstadt plante, beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie öffentliche Räume in Landeck attraktiver und lebenswerter gestaltet werden können. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der damaligen NMS beschäftigte er sich bereits damit, was eine lebenswerte Schule ausmacht. Ein zentraler Wunsch: Der Schuleingang sollte ein Ort sein, der Schülerinnen und Schüler willkommen heißt. Heute führt der Weg zu den Umkleiden im Untergeschoß über eine Nebenstiege hinter dem eigentlichen Haupteingang. Für Pfenniger ist das mehr als ein funktionales Detail: „Der Zugang sollte jener Ort sein, an dem eine Schule ihre Schülerinnen und Schüler empfängt und ihnen vermittelt: Ihr seid willkommen. Das ist euer Ort.“Seine Idee sieht deshalb einen neuen, markanten Zugang vor. Eine kreisförmig angelegte Stiege könnte dabei ähnlich einer kleinen Arena funktionieren. Sie wäre nicht nur Erschließung, sondern zugleich Open-Air-Klasse, Bühne für Aufführungen, Sitzgelegenheit und Treffpunkt.
GRÜN SCHAFFT RAUM. Dazu kommt die ökologische Komponente: Ein Teil des derzeit versiegelten Vorplatzes könnte entsiegelt und mit schattenspendenden Bäumen begrünt werden. Damit könnte sich der Bereich stärker zum Aufenthaltsraum für die Schülerinnen und Schüler entwickeln und zugleich eine gestalterische Verbindung zum gegenüberliegenden VS-Park entstehen. Die neue Gestaltung würde dabei das Parken von Pkws auf dem Platz zurückdrängen. Für öffentliche Veranstaltungen, etwa Prozessionen, bliebe der Platz weiterhin nutzbar.
MEHR QUALITÄT IM ORT. Damit greift Pfenniger zugleich einen Gedanken des Gemeinderatsantrags auf: Gerade für den Vorplatz der MS Clemens Holzmeister soll eine klimaangepasste Gestaltung mit Grünflächen, Bäumen oder anderen Elementen geprüft werden. Sein Vorschlag geht jedoch über die reine Entsiegelung hinaus: Er verbindet ökologische Aufwertung mit einer neuen funktionalen und sozialen Qualität des Ortes. „Das wäre insgesamt ein doch bemerkenswerter städtebaulicher Mehrwert“, betont Pfenniger.
ENTSIEGELN NEU DENKEN. Sein Ansatz: „Der Flächenentsiegelung und dem Schatten auf Landecker Plätzen muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.“ Dabei geht es Pfenniger um mehr als Grün und Bäume: Entsiegelung, Begrünung und neue Nutzung sollen zusammengedacht werden. Denn einfach nur Asphalt aufzubrechen und Bäume zu pflanzen, greife zu kurz. Gerade der Vorplatz der MS Clemens Holzmeister biete dafür wesentlich mehr Potenzial.
DIE STIEGE ALS BÜHNE. Pfenniger, der auch die Begegnungszone in der Innenstadt plante, beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie öffentliche Räume in Landeck attraktiver und lebenswerter gestaltet werden können. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der damaligen NMS beschäftigte er sich bereits damit, was eine lebenswerte Schule ausmacht. Ein zentraler Wunsch: Der Schuleingang sollte ein Ort sein, der Schülerinnen und Schüler willkommen heißt. Heute führt der Weg zu den Umkleiden im Untergeschoß über eine Nebenstiege hinter dem eigentlichen Haupteingang. Für Pfenniger ist das mehr als ein funktionales Detail: „Der Zugang sollte jener Ort sein, an dem eine Schule ihre Schülerinnen und Schüler empfängt und ihnen vermittelt: Ihr seid willkommen. Das ist euer Ort.“Seine Idee sieht deshalb einen neuen, markanten Zugang vor. Eine kreisförmig angelegte Stiege könnte dabei ähnlich einer kleinen Arena funktionieren. Sie wäre nicht nur Erschließung, sondern zugleich Open-Air-Klasse, Bühne für Aufführungen, Sitzgelegenheit und Treffpunkt.
GRÜN SCHAFFT RAUM. Dazu kommt die ökologische Komponente: Ein Teil des derzeit versiegelten Vorplatzes könnte entsiegelt und mit schattenspendenden Bäumen begrünt werden. Damit könnte sich der Bereich stärker zum Aufenthaltsraum für die Schülerinnen und Schüler entwickeln und zugleich eine gestalterische Verbindung zum gegenüberliegenden VS-Park entstehen. Die neue Gestaltung würde dabei das Parken von Pkws auf dem Platz zurückdrängen. Für öffentliche Veranstaltungen, etwa Prozessionen, bliebe der Platz weiterhin nutzbar.
MEHR QUALITÄT IM ORT. Damit greift Pfenniger zugleich einen Gedanken des Gemeinderatsantrags auf: Gerade für den Vorplatz der MS Clemens Holzmeister soll eine klimaangepasste Gestaltung mit Grünflächen, Bäumen oder anderen Elementen geprüft werden. Sein Vorschlag geht jedoch über die reine Entsiegelung hinaus: Er verbindet ökologische Aufwertung mit einer neuen funktionalen und sozialen Qualität des Ortes. „Das wäre insgesamt ein doch bemerkenswerter städtebaulicher Mehrwert“, betont Pfenniger.





