Mehr als Spielplätze
Landeck: Kinderwünsche als Planungsbasis
Das neue Spielplatz- und Freizeitkonzept der Stadt Landeck basiert auf einer Befragung von 318 Kindern. Ganz oben auf der Wunschliste stehen mehr Bewegung, Natur und Schatten.
Herbert Tiefenbacher
30. Juni 2026
Die Spielplätze bei den Wohnblöcken auf der Öd sind laut Kinderbefragung die beliebtesten Standorte innerhalb Landecks. Foto: Herbert Tiefenbacher
Aus einem Initiativantrag von GR Michael Peintner, den er im Oktober 2025 im Landecker Gemeinderat eingebracht hatte, ist innerhalb weniger Monate ein umfassendes Konzept entstanden. Vergangenen Donnerstag präsentierte Peintner dem Gemeinderat das „Spielplatz- und Freizeitkonzept der Stadtgemeinde Landeck“, das auf einer Befragung von 318 Kindern aus Landecker Kindergärten und Volksschulen basiert und konkrete Handlungsempfehlungen für die künftige Spielplatzentwicklung enthält. „Kinder haben bei Planungsentscheidungen meist keine eigene Stimme. Genau dort setzt dieses Konzept an“, betonte Peintner. Mit seinem Initiativantrag legte er den Grundstein für eine bedürfnisorientierte Planung. Ziel ist es, Spielplätze künftig nicht mehr nur als Ansammlung einzelner Spielgeräte, sondern als Lebens-, Bewegungs- und Begegnungsräume sowie als soziale Treffpunkte für Kinder und Familien zu verstehen.
GUT GENUTZT. Spielplätze sind für viele Familien fester Bestandteil des Alltags: Fast jedes vierte Kind besucht sie täglich, mehr als die Hälfte mehrmals pro Woche. Grundsätzlich sind die Kinder mit den bestehenden Anlagen zufrieden. Mehr als die Hälfte bewertet den Zustand der Spielgeräte als gut, auch die Sauberkeit wird überwiegend als mittel bis gut eingestuft. Handlungsbedarf besteht dennoch: Am häufigsten kritisiert werden fehlender Schatten, Verschmutzungen durch Hunde oder Zigaretten, verschmutzte Sandkästen sowie vereinzelt beschädigte Spielgeräte. Fast jedes dritte Kind nennt seinen Lieblingsspielplatz außerhalb Landecks. Innerhalb der Stadt liegen die Spielplätze bei den Wohnblöcken auf der Öd an erster Stelle. Das zeigt, dass Kinder die heimischen Angebote durchaus mit jenen anderer Gemeinden vergleichen.
SPIELWÜNSCHE. Bei den Spielwünschen ergibt sich ein klares Bild: Ganz oben stehen Klettern und Bewegung (70,8 Prozent), Schaukeln (69,8 Prozent), Rutschen sowie Wasser- und Naturspielbereiche. Auffällig ist, dass Wünsche nach Natur- und Abenteuerflächen sowie Trampolinen fast ausschließlich in den frei formulierten Antworten genannt wurden. Die zahlreichen frei formulierten Antworten gelten als deutliches Signal dafür, dass Kinder abwechslungsreiche Spielräume mit Platz für Fantasie, Bewegung und freies Spielen klassischen Geräteflächen vorziehen. Ein interessantes Detail am Rande: Rund 69 Prozent der Kinder legen den Weg in den Kindergarten oder in die Schule zu Fuß zurück, 26,7 Prozent werden mit dem Auto gebracht, 17,6 Prozent nutzen den Bus.
ERSTE MASSNAHMEN. Mit der Umsetzung des Konzepts ist nun der von StR Philipp Pflaume geleitete Sport-, Freizeit- und Jugendausschuss befasst. „Der Ausschuss hat sich intensiv mit der Auswertung der Kinderbefragung beschäftigt. Den Löwenanteil der Arbeit an diesem Konzept hat jedoch Gemeinderat Michael Peintner geleistet“, betonte Pflaume. Zu den ersten Maßnahmen zählen zusätzliche Sitz- und Aufenthaltsbereiche, mehr Beschattung, weitere Schaukeln, einfache Bewegungsangebote sowie Verbesserungen bei Beschilderung und Verkehrssicherheit. Zudem sollen ein Kümmerer-System und ein dauerhafter Beteiligungsprozess aufgebaut werden. „Begonnen wird beim Spielplatz in Perfuchs, weil wir die dort notwendigen Maßnahmen mit den verfügbaren Budgetmitteln umsetzen können. Danach sollen die Spielplätze der Stadt Schritt für Schritt – Jahr für Jahr – weiter verbessert werden“, kündigte Pflaume an.
GUT GENUTZT. Spielplätze sind für viele Familien fester Bestandteil des Alltags: Fast jedes vierte Kind besucht sie täglich, mehr als die Hälfte mehrmals pro Woche. Grundsätzlich sind die Kinder mit den bestehenden Anlagen zufrieden. Mehr als die Hälfte bewertet den Zustand der Spielgeräte als gut, auch die Sauberkeit wird überwiegend als mittel bis gut eingestuft. Handlungsbedarf besteht dennoch: Am häufigsten kritisiert werden fehlender Schatten, Verschmutzungen durch Hunde oder Zigaretten, verschmutzte Sandkästen sowie vereinzelt beschädigte Spielgeräte. Fast jedes dritte Kind nennt seinen Lieblingsspielplatz außerhalb Landecks. Innerhalb der Stadt liegen die Spielplätze bei den Wohnblöcken auf der Öd an erster Stelle. Das zeigt, dass Kinder die heimischen Angebote durchaus mit jenen anderer Gemeinden vergleichen.
SPIELWÜNSCHE. Bei den Spielwünschen ergibt sich ein klares Bild: Ganz oben stehen Klettern und Bewegung (70,8 Prozent), Schaukeln (69,8 Prozent), Rutschen sowie Wasser- und Naturspielbereiche. Auffällig ist, dass Wünsche nach Natur- und Abenteuerflächen sowie Trampolinen fast ausschließlich in den frei formulierten Antworten genannt wurden. Die zahlreichen frei formulierten Antworten gelten als deutliches Signal dafür, dass Kinder abwechslungsreiche Spielräume mit Platz für Fantasie, Bewegung und freies Spielen klassischen Geräteflächen vorziehen. Ein interessantes Detail am Rande: Rund 69 Prozent der Kinder legen den Weg in den Kindergarten oder in die Schule zu Fuß zurück, 26,7 Prozent werden mit dem Auto gebracht, 17,6 Prozent nutzen den Bus.
ERSTE MASSNAHMEN. Mit der Umsetzung des Konzepts ist nun der von StR Philipp Pflaume geleitete Sport-, Freizeit- und Jugendausschuss befasst. „Der Ausschuss hat sich intensiv mit der Auswertung der Kinderbefragung beschäftigt. Den Löwenanteil der Arbeit an diesem Konzept hat jedoch Gemeinderat Michael Peintner geleistet“, betonte Pflaume. Zu den ersten Maßnahmen zählen zusätzliche Sitz- und Aufenthaltsbereiche, mehr Beschattung, weitere Schaukeln, einfache Bewegungsangebote sowie Verbesserungen bei Beschilderung und Verkehrssicherheit. Zudem sollen ein Kümmerer-System und ein dauerhafter Beteiligungsprozess aufgebaut werden. „Begonnen wird beim Spielplatz in Perfuchs, weil wir die dort notwendigen Maßnahmen mit den verfügbaren Budgetmitteln umsetzen können. Danach sollen die Spielplätze der Stadt Schritt für Schritt – Jahr für Jahr – weiter verbessert werden“, kündigte Pflaume an.






