Mehr Medizin für Landeck
ÖGK nennt Details zur neuen Primärversorgungseinheit
Drei volle Stellen für Allgemeinmedizin, mindestens drei weitere Gesundheitsberufe und 50 Stunden Öffnungszeit pro Woche: Die geplante Primärversorgungseinheit (PVE) soll die hausärztliche Versorgung in Landeck deutlich ausbauen. Beim konkreten Standort hält sich die ÖGK allerdings noch bedeckt.
25. August 2026
Augenarzt DDr. Siegfried Mariacher übersiedelte Ende März von Landeck nach Innsbruck. Eine Integration der Augenheilkunde in die PVE ist gesetzlich nicht möglich, teilte die ÖGK mit. Foto: Herbert Tiefenbacher
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat die Ausschreibung für sechs neue Primärversorgungseinheiten (PVE) in Tirol gestartet – darunter für Landeck. Bis 2. Oktober können sich geeignete Teams bewerben. Ziel ist eine rasche Betriebsaufnahme, laut Ausschreibung ab 1. Jänner 2027. Wo die PVE in Landeck genau entstehen wird, ist derzeit allerdings noch offen. Auch ein konkretes Gebäude steht noch nicht fest. Diese Fragen sollen nach Abschluss der Ausschreibung gemeinsam mit dem erstgereihten Bewerberteam entschieden werden.
DREI HAUSÄRZTE GEPLANT. Für die medizinische Versorgung gibt es hingegen bereits konkrete Vorgaben. In der Landecker PVE sind drei volle Stellen für Allgemeinmedizin vorgesehen. Damit soll auch die seit 30. Juni 2020 unbesetzte Hausarztstelle von Dr. Stefan Tiefenbrunn in die neue Struktur integriert werden. Neben Allgemeinmedizin, diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal und Assistenzpersonal müssen mindestens drei weitere Gesundheits- und Sozialberufe Teil des Teams sein: Physiotherapie (Vollzeit), Logopädie (Vollzeit), Sozialarbeit (20h/Woche), klinische Psychologie (10h/Woche) und Psychotherapie (10h/Woche). Diese nicht-ärztlichen Berufe sind das Ergebnis einer bedarfs- und bedürfnisorientierten Prüfung der Versorgungslandschaft. Welche Kombination letztlich umgesetzt wird, soll mit dem erstgereihten Bewerberteam vereinbart werden. Besonders relevant sind auch die Öffnungszeiten: Die PVE muss ganzjährig mindestens 50 Stunden pro Woche von Montag bis Freitag geöffnet sein. Dabei müssen auch die Tagesrandzeiten abgedeckt werden.
AUGENARZTSTELLE OFFEN. Offen bleibt die augenärztliche Versorgung im Bezirk. Nach der Schließung der Augenarztordination Ende März 2026 ist die Kassenstelle weiterhin unbesetzt. Laut ÖGK wird sie gemeinsam mit der Ärztekammer laufend ausgeschrieben. Gleichzeitig steht die ÖGK nach eigenen Angaben in engem Austausch mit bestehenden Vertragspartnern im Oberland, um die Versorgung zu stärken. Eine direkte Integration der Augenheilkunde in die neue PVE sei aus gesetzlichen Gründen nicht möglich. Eine Zusammenarbeit mit der PVE wäre laut ÖGK aber grundsätzlich wünschenswert. Die ÖGK betont zugleich, auch bei der weiterhin vakanten Kassenstelle für Augenheilkunde möglichst rasch Lösungen finden zu wollen.
DREI HAUSÄRZTE GEPLANT. Für die medizinische Versorgung gibt es hingegen bereits konkrete Vorgaben. In der Landecker PVE sind drei volle Stellen für Allgemeinmedizin vorgesehen. Damit soll auch die seit 30. Juni 2020 unbesetzte Hausarztstelle von Dr. Stefan Tiefenbrunn in die neue Struktur integriert werden. Neben Allgemeinmedizin, diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal und Assistenzpersonal müssen mindestens drei weitere Gesundheits- und Sozialberufe Teil des Teams sein: Physiotherapie (Vollzeit), Logopädie (Vollzeit), Sozialarbeit (20h/Woche), klinische Psychologie (10h/Woche) und Psychotherapie (10h/Woche). Diese nicht-ärztlichen Berufe sind das Ergebnis einer bedarfs- und bedürfnisorientierten Prüfung der Versorgungslandschaft. Welche Kombination letztlich umgesetzt wird, soll mit dem erstgereihten Bewerberteam vereinbart werden. Besonders relevant sind auch die Öffnungszeiten: Die PVE muss ganzjährig mindestens 50 Stunden pro Woche von Montag bis Freitag geöffnet sein. Dabei müssen auch die Tagesrandzeiten abgedeckt werden.
AUGENARZTSTELLE OFFEN. Offen bleibt die augenärztliche Versorgung im Bezirk. Nach der Schließung der Augenarztordination Ende März 2026 ist die Kassenstelle weiterhin unbesetzt. Laut ÖGK wird sie gemeinsam mit der Ärztekammer laufend ausgeschrieben. Gleichzeitig steht die ÖGK nach eigenen Angaben in engem Austausch mit bestehenden Vertragspartnern im Oberland, um die Versorgung zu stärken. Eine direkte Integration der Augenheilkunde in die neue PVE sei aus gesetzlichen Gründen nicht möglich. Eine Zusammenarbeit mit der PVE wäre laut ÖGK aber grundsätzlich wünschenswert. Die ÖGK betont zugleich, auch bei der weiterhin vakanten Kassenstelle für Augenheilkunde möglichst rasch Lösungen finden zu wollen.





