Mission Nächstenliebe
Pater Hans Schmid aus See verstorben
Pater Hans Schmid aus See ist kurz nach seinem 87. Geburtstag in Salzburg verstorben. Er war als Missionar in Afrika und vor allem in Brasilien tätig.
2. November 2026
Pater Hans Schmid, Ehrenbürger von See und Floriano in Brasilien, ist am 22. Oktober verstorben. Foto: RS-Archiv
Am 15. Oktober wurde Hans Schmid aus See 87 Jahre alt – eine Woche später, am 22. Oktober ist er verschieden. Um den Pater trauern u.a. sein Orden, die Herz-Jesu-Missionare, und seine Heimatgemeinde See, deren Ehrenbürger er anlässlich seines 80. Geburstags wurde. Als fünftes von sieben Kindern einer Bergbauernfamilie in See-Maierhof geboren, wurde er im Alter von zwölf Jahren am Gymnasium in Feldkirch aufgenommen. Entbehrungen und Heimweh begleiteten ihn, ein Schicksalsschlag traf ihn im letzten Schuljahr, als seine Mutter verstarb. Nach der Matura entschied er sich für den Eintritt in den Orden der Herz-Jesu-Missionare. Er studierte in Innsbruck, war nach der Priesterweihe ein Jahr als Erzieher tätig und dann im Kongo im Einsatz. Nach fünf Jahren kam er aus gesundheitlichen Gründen nach Salzburg, wo er unterrichtet hat. Aber es zog ihn wieder in die Mission – nach Brasilien.
BRASILIEN. Die Zeit in Südamerika hat Hans Schmids Leben geprägt: Er war mit ganzem Herzen und vollem Einsatz an verschiedenen Orten in Brasilien tätig. Und er hat nicht nur die Botschaft vom menschenfreundlichen und barmherzigen Gott verkündet, sondern ist auch selbst tätig geworden, besonders für die Rechtlosen, Armen, Unterdrückten und Landlosen. Schmid wollte das Reich Gottes schon hier Gestalt annehmen sehen – er erreichte, dass die Leute zu essen haben, viele Brunnenbohrungen bedeuteten Wasser für Gemeinschaftsgärten, wo die Menschen für den eigenen Bedarf und für den Verkauf anbauen konnten. Als Dankeschön für sein Engagement wurde P. Schmid auch Ehrenbürger der Stadt Floriano. Nicht von allen war sein Engagement gern gesehen: „Er war so engagiert, dass er auf die Todesliste von Großgrundbesitzern kam. Doch Padre João ließ sich nicht einschüchtern. Für seinen Einsatz wurde ihm in Österreich 1992 der Romero-Preis verliehen“, berichtet die Erzdiözese Salzburg auf ihrer Homepage von einer weiteren Ehrung Hans Schmids. Als er aus Gesundheitsgründen zurück nach Europa musste, hat ihn das schwer getroffen. Aber auch hier hat er Rundbriefe geschrieben, um Unterstützung für seine Projekte in Brasilien gebeten, denn mit seinem Herzen war er noch in Brasilien. Er bezeichnete sich selbst als „Fanatiker der Nächstenliebe“, der auf Kosten von Dritten (Spendern) gehandelt hat: „Ich bin stolz darauf, Berufsbettler zu sein“, sagte er bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft 2019 in See. Pater Hans Schmid war mit seiner Heimat immer sehr tief verbunden: Die Bergkapelle auf der Alpe Gamperthun in See, die vor fast 40 Jahren auf seine Initiative gebaut wurde, lag ihm ganz besonders am Herzen.
BRASILIEN. Die Zeit in Südamerika hat Hans Schmids Leben geprägt: Er war mit ganzem Herzen und vollem Einsatz an verschiedenen Orten in Brasilien tätig. Und er hat nicht nur die Botschaft vom menschenfreundlichen und barmherzigen Gott verkündet, sondern ist auch selbst tätig geworden, besonders für die Rechtlosen, Armen, Unterdrückten und Landlosen. Schmid wollte das Reich Gottes schon hier Gestalt annehmen sehen – er erreichte, dass die Leute zu essen haben, viele Brunnenbohrungen bedeuteten Wasser für Gemeinschaftsgärten, wo die Menschen für den eigenen Bedarf und für den Verkauf anbauen konnten. Als Dankeschön für sein Engagement wurde P. Schmid auch Ehrenbürger der Stadt Floriano. Nicht von allen war sein Engagement gern gesehen: „Er war so engagiert, dass er auf die Todesliste von Großgrundbesitzern kam. Doch Padre João ließ sich nicht einschüchtern. Für seinen Einsatz wurde ihm in Österreich 1992 der Romero-Preis verliehen“, berichtet die Erzdiözese Salzburg auf ihrer Homepage von einer weiteren Ehrung Hans Schmids. Als er aus Gesundheitsgründen zurück nach Europa musste, hat ihn das schwer getroffen. Aber auch hier hat er Rundbriefe geschrieben, um Unterstützung für seine Projekte in Brasilien gebeten, denn mit seinem Herzen war er noch in Brasilien. Er bezeichnete sich selbst als „Fanatiker der Nächstenliebe“, der auf Kosten von Dritten (Spendern) gehandelt hat: „Ich bin stolz darauf, Berufsbettler zu sein“, sagte er bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft 2019 in See. Pater Hans Schmid war mit seiner Heimat immer sehr tief verbunden: Die Bergkapelle auf der Alpe Gamperthun in See, die vor fast 40 Jahren auf seine Initiative gebaut wurde, lag ihm ganz besonders am Herzen.
Daniel Haueis 





