„Mit vollem Druck dahinter“
Neue PI Pfunds verzögert sich – „Einzug“ 2027 geplant
Kürzlich verkündete die Landespolizeidirektion die Aufwertung von 24 Polizeiinspektionen durch 73 zusätzliche Arbeitsplätze für Polizisten. Auch im Bezirk wird aufgestockt, unter anderem in der PI Ried. In Pfunds wird bereits seit Längerem eine Neuunterbringung der Polizeiinspektion angestrebt.
23. Juni 2026
Landespolizeidirektor Helmut Tomac: „Die neue Dienststelle in Pfunds verzögert sich, aber wir sind mit vollem Druck dahinter.“ Foto: zeitungsfoto.at
„Die neue Dienststelle verzögert sich, aber wir sind mit vollem Druck dahinter“, ließ Landespolizeidirektor Helmut Tomac im Gespräch mit der RUNDSCHAU wissen. Der Akt liege momentan beim Finanzministerium und warte auf die endgültige Freigabe. Weiter als vor einem Jahr ist man aber, als noch drei potenzielle Standorte auf die Ausschreibung hin eingereicht wurden: „Wir haben uns für eine Lokalität entschieden“, so Tomac. Wo genau sich diese künftig befinden wird, wollte er nicht verraten. Nur so viel: „Sie befindet sich entlang der Landesstraße, aber nicht neben der Kirche.“ Letzten März fusionierte die PI Nauders mit der PI Pfunds, die bisher sechs Planstellen der PI Pfunds wurden durch zehn Planstellen der PI Nauders verstärkt. Die Beweggründe waren, kleine und daher unflexible Dienststellen zu größeren, autonomen und flexiblen Einheiten zu verschmelzen. Allerdings bietet die aktuelle Lokalität im „Raika“-Haus neben der Liebfrauenkirche im Ortsteil Stuben für die Mitarbeiter beider Dienststellen keine adäquate Unterbringungsmöglichkeit mehr. „Ein hohes Gut“, wie es der Landespolizeidirektor beschrieb. Der „Einzug“ in die neue Polizeiinspektion soll laut Helmut Tomac in der ersten Jahreshälfte 2027 über die Bühne gehen.
NEUE „KAD“ WIRD EBENFALLS AUFGESTOCKT. Auch die im Jahr 2025 bundesweit neu eingerichteten Kriminalassistenzdienststellen – kurz KAD – werden personell erweitert. Die KAD Oberland ist für die Bezirke Landeck, Imst und Reutte zuständig und umfasst derzeit fünf Spezialisten, aus denen laut dem Landespolizeidirektor im Endausbau acht werden sollen. Die speziell ausgebildeten und in Imst stationierten Polizeibeamten unterstützen die Polizeiinspektionen in den Bereichen IT-Forensik und -Ermittlungen, Tatortarbeit sowie Kriminalprävention. In (selteneren) „High Level“-Fällen ermitteln sie auch selbstständig. Mit dieser Maßnahme sollen in der Kriminalitätsbekämpfung neue Akzente gesetzt werden, um insbesondere den Entwicklungen im Bereich der Cyberkriminalität Rechnung zu tragen.
NEUE „KAD“ WIRD EBENFALLS AUFGESTOCKT. Auch die im Jahr 2025 bundesweit neu eingerichteten Kriminalassistenzdienststellen – kurz KAD – werden personell erweitert. Die KAD Oberland ist für die Bezirke Landeck, Imst und Reutte zuständig und umfasst derzeit fünf Spezialisten, aus denen laut dem Landespolizeidirektor im Endausbau acht werden sollen. Die speziell ausgebildeten und in Imst stationierten Polizeibeamten unterstützen die Polizeiinspektionen in den Bereichen IT-Forensik und -Ermittlungen, Tatortarbeit sowie Kriminalprävention. In (selteneren) „High Level“-Fällen ermitteln sie auch selbstständig. Mit dieser Maßnahme sollen in der Kriminalitätsbekämpfung neue Akzente gesetzt werden, um insbesondere den Entwicklungen im Bereich der Cyberkriminalität Rechnung zu tragen.
Attila Haidegger 




