Pflegeausbau für die Region
44 neue Pflegeplätze beim Krankenhaus Zams
19. Mai 2026 | von
Herbert Tiefenbacher
Südwestlich an das Krankenhaus Zams angrenzend entsteht die neue Pflegeeinrichtung. Foto: Herbert Tiefenbacher
Seit mehreren Jahren arbeitet die Landes- und Regionalpolitik an Konzepten für eine moderne Schwerpunktpflege sowie für hochwertige Kurzzeit- und Übergangspflege. Nun nimmt ein zentrales Projekt für die Bezirke Landeck und Imst konkrete Formen an: Auf Initiative des Gemeindeverbandes Krankenhaus St. Vinzenz Zams, dem die 54 Gemeinden aus beiden Bezirken angehören, soll in Zams eine neue Pflegeeinrichtung mit insgesamt 44 stationären Pflegeplätzen entstehen.
NEUE PFLEGEPLÄTZE. Geplant sind 24 Plätze für die Schwerpunktpflege sowie 20 Plätze für die Kurzzeit- und Übergangspflege. Der Orden der Barmherzigen Schwestern Zams stellt dafür ein Grundstück in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses Zams – zwischen dem Wohnhaus Schöpf und dem Krankenhausareal – zur Verfügung. Dort soll ein moderner Neubau entstehen, der neben den Pflegebereichen auch eine zweigeschoßige Tiefgarage mit 37 Stellplätzen sowie Räumlichkeiten für Labore und Büros des Krankenhauses umfasst. In Summe werden im neuen Gebäude rund 70 Mitarbeiter beschäftigt sein.
VERTRAG BESCHLOSSEN – BAUBESCHEID LIEGT VOR. Der Landecker Bürgermeister und Obmann des Gemeindeverbandes, Herbert Mayer, bestätigte kürzlich, dass der Gemeindeverband Krankenhaus St. Vinzenz Zams dem Betreibervertrag zwischen Krankenhaus und Gemeindeverband zugestimmt habe. Die Zustimmung gilt als wesentlicher Meilenstein für die Umsetzung des Projektes. Auch der Zammer Bürgermeister Benedikt Lentsch zeigte sich erfreut über den Fortschritt. Wie er berichtete, liegt der Baubescheid für das Neubauprojekt bereits vor. Mit den ersten Hangsicherungsmaßnahmen soll im Juni 2026 begonnen werden. „Das Projekt ist ein riesiger Mehrwert für die gesamte Region. Ich bin froh, dass die Versorgungssicherheit qualitativ ergänzt wird und dass jetzt mit der Umsetzung begonnen werden kann“, betonte Lentsch. Die Zufahrt zum neuen Gebäude werde über das Krankenhausareal erfolgen.
BAUBEGINN IM HERBST. Vom Geschäftsführer des Krankenhauses Zams, Dipl.-KH-Bw. Bernhard Guggenbichler, war zu erfahren, dass der offizielle Baubeginn für September 2026 vorgesehen ist. Die Bauzeit wird mit rund eineinhalb Jahren veranschlagt. Mit der Planung wurde der Landecker Architekt DI Harald Kröpfl beauftragt. Bei den Kosten hält man sich derzeit noch bedeckt, da die Ausschreibungen noch laufen. Mit der Durchführung der Ausschreibung wurde der gemeinnützige Bauträger Tiroler Wohnbau betraut.
WICHTIGES BINDEGLIED. Die geplante Schwerpunktpflegeeinrichtung richtet sich an Menschen mit besonders hohem und spezifischem Pflegebedarf – insbesondere bei schweren körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Sie soll künftig als wichtiges Bindeglied zwischen dem Krankenhaus und der Langzeitpflege dienen und damit eine Versorgungslücke in der Region schließen. Vergleichbar ist die Einrichtung in Zams etwa mit jener in Hall in Tirol.
NEUE PFLEGEPLÄTZE. Geplant sind 24 Plätze für die Schwerpunktpflege sowie 20 Plätze für die Kurzzeit- und Übergangspflege. Der Orden der Barmherzigen Schwestern Zams stellt dafür ein Grundstück in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses Zams – zwischen dem Wohnhaus Schöpf und dem Krankenhausareal – zur Verfügung. Dort soll ein moderner Neubau entstehen, der neben den Pflegebereichen auch eine zweigeschoßige Tiefgarage mit 37 Stellplätzen sowie Räumlichkeiten für Labore und Büros des Krankenhauses umfasst. In Summe werden im neuen Gebäude rund 70 Mitarbeiter beschäftigt sein.
VERTRAG BESCHLOSSEN – BAUBESCHEID LIEGT VOR. Der Landecker Bürgermeister und Obmann des Gemeindeverbandes, Herbert Mayer, bestätigte kürzlich, dass der Gemeindeverband Krankenhaus St. Vinzenz Zams dem Betreibervertrag zwischen Krankenhaus und Gemeindeverband zugestimmt habe. Die Zustimmung gilt als wesentlicher Meilenstein für die Umsetzung des Projektes. Auch der Zammer Bürgermeister Benedikt Lentsch zeigte sich erfreut über den Fortschritt. Wie er berichtete, liegt der Baubescheid für das Neubauprojekt bereits vor. Mit den ersten Hangsicherungsmaßnahmen soll im Juni 2026 begonnen werden. „Das Projekt ist ein riesiger Mehrwert für die gesamte Region. Ich bin froh, dass die Versorgungssicherheit qualitativ ergänzt wird und dass jetzt mit der Umsetzung begonnen werden kann“, betonte Lentsch. Die Zufahrt zum neuen Gebäude werde über das Krankenhausareal erfolgen.
BAUBEGINN IM HERBST. Vom Geschäftsführer des Krankenhauses Zams, Dipl.-KH-Bw. Bernhard Guggenbichler, war zu erfahren, dass der offizielle Baubeginn für September 2026 vorgesehen ist. Die Bauzeit wird mit rund eineinhalb Jahren veranschlagt. Mit der Planung wurde der Landecker Architekt DI Harald Kröpfl beauftragt. Bei den Kosten hält man sich derzeit noch bedeckt, da die Ausschreibungen noch laufen. Mit der Durchführung der Ausschreibung wurde der gemeinnützige Bauträger Tiroler Wohnbau betraut.
WICHTIGES BINDEGLIED. Die geplante Schwerpunktpflegeeinrichtung richtet sich an Menschen mit besonders hohem und spezifischem Pflegebedarf – insbesondere bei schweren körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Sie soll künftig als wichtiges Bindeglied zwischen dem Krankenhaus und der Langzeitpflege dienen und damit eine Versorgungslücke in der Region schließen. Vergleichbar ist die Einrichtung in Zams etwa mit jener in Hall in Tirol.