Präzisionsarbeit am Gleis
Bahnhof Schönwies: ÖBB nutzte die Arlbergbahnsperre
4. November 2025 | von
Attila Haidegger
Vier neue Weichen wurden in Schönwies verlegt. Die Toleranz: ein bis zwei Zentimeter. Da schauen die Verantwortlichen mit Argusaugen hin. Im Hintergrund ist der temporäre Ersatzbahnsteig zu sehen. RS-Foto: Haidegger
Die Sperre der Arlbergstrecke ist Teil des derzeit größten Bahnausbauprogramms der ÖBB: Bis 2030 werden österreichweit rund 19,7 Milliarden Euro investiert. Auf der großteils eingleisigen Strecke werden rund 150 Baumaßnahmen umgesetzt. Die ÖBB tragen rund 15.700 Tonnen Schotter auf, erneuern 16.500 Schwellen und verlegen 21,7 Kilometer Schienen. Im Bereich Bahnhof Schönwies werden vier Weichen und in Bludenz eine Weiche getauscht und der Unterbau saniert. Zudem werden Durchlässe instand gesetzt, Inspektionen der Tunnel durchgeführt und die Oberleitung auf der Westrampe modernisiert.
40 MILLIONEN EURO. Rund 40 Millionen Euro investieren die ÖBB in die Planung und den Bahnhofsumbau in Schönwies. Dabei werden alle technischen Anlagen und Bereiche des Bahnhofs Schönwies modernisiert: Es entstehen ca. 2.000 Meter neue Gleisanlagen, ein 220 Meter langes Bahnsteigdach, Hochbauten (ein neues elektronisches Stellwerk und ein Gebäude für das Wartungspersonal) sowie ein modernisierter Bahnhofsvorplatz mit Bike-&-Ride-Anlage und Kundenparkplätzen. Für den barrierefreien Zugang sorgen Lifte und eine neue Unterführung. Baubeginn war im März, die Fertigstellung ist für Dezember 2027 vorgesehen.
ALTES BAHNHOFSGEBÄUDE WIRD ABGERISSEN. Das alte Bahnhofsgebäude soll 2027 abgerissen werden. Die ÖBB geben als Begründung an, das Gebäude sei zu groß, zu alt und die Erhaltung wirtschaftlich unrentabel. An seiner Stelle entsteht ein komplett neues Wartungs- und Technikgebäude. Für Bahnfahrer stehen künftig unter anderem Monitore mit Echtzeitinformationen und witterungsgeschützte Wartebereiche zur Verfügung. Aufgrund der Bahnsteiglänge von 220 Metern können nach Abschluss der Arbeiten auch die neuen Regionalverkehrszüge als Doppelgarnituren in Schönwies halten. Momentan dient ein eigens errichtetes Ausweichgleis samt Ersatzbahnsteig als Anlaufpunkt, der zu gegebener Zeit wieder abgetragen wird. Er ermöglicht weitere Bauarbeiten am Bahnhofsgelände während des laufenden Betriebs.
40 MILLIONEN EURO. Rund 40 Millionen Euro investieren die ÖBB in die Planung und den Bahnhofsumbau in Schönwies. Dabei werden alle technischen Anlagen und Bereiche des Bahnhofs Schönwies modernisiert: Es entstehen ca. 2.000 Meter neue Gleisanlagen, ein 220 Meter langes Bahnsteigdach, Hochbauten (ein neues elektronisches Stellwerk und ein Gebäude für das Wartungspersonal) sowie ein modernisierter Bahnhofsvorplatz mit Bike-&-Ride-Anlage und Kundenparkplätzen. Für den barrierefreien Zugang sorgen Lifte und eine neue Unterführung. Baubeginn war im März, die Fertigstellung ist für Dezember 2027 vorgesehen.
ALTES BAHNHOFSGEBÄUDE WIRD ABGERISSEN. Das alte Bahnhofsgebäude soll 2027 abgerissen werden. Die ÖBB geben als Begründung an, das Gebäude sei zu groß, zu alt und die Erhaltung wirtschaftlich unrentabel. An seiner Stelle entsteht ein komplett neues Wartungs- und Technikgebäude. Für Bahnfahrer stehen künftig unter anderem Monitore mit Echtzeitinformationen und witterungsgeschützte Wartebereiche zur Verfügung. Aufgrund der Bahnsteiglänge von 220 Metern können nach Abschluss der Arbeiten auch die neuen Regionalverkehrszüge als Doppelgarnituren in Schönwies halten. Momentan dient ein eigens errichtetes Ausweichgleis samt Ersatzbahnsteig als Anlaufpunkt, der zu gegebener Zeit wieder abgetragen wird. Er ermöglicht weitere Bauarbeiten am Bahnhofsgelände während des laufenden Betriebs.

