Quakender Kübeltransport
Amphibienwanderung in See erfolgreich begleitet
2. Juni 2026 | von
Irmgard Pfurtscheller
In den Kübeln hat sich so einiges gesammelt, das dann über die Straße gebracht wurde. Foto: Schatzlmair
Amphibien wie Frösche, Kröten, Molche und Salamander sind durch Straßenverkehr und Lebensraumverlust stark gefährdet und stehen in Tirol unter Schutz. Die Tiere machen sich vor allem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden auf den beschwerlichen Weg zu ihren Laichgewässern, um Eier abzulegen. Sie legen oft weite Strecken zurück, um zu den Plätzen zu kommen, wo sie selbst geschlüpft sind. Da sie auch oft stark frequentierte Straßen überqueren müssen, sind die Tiere sehr gefährdet.
FROSCH- UND KRÖTENTAXI. Heuer wurden die „Durchreisenden“ erstmals durch einen Amphibienzaun entlang der Trisanna geschützt, wo sie in Kübeln aufgefangen wurden. Um sie dann auch sicher über die Straße zu bringen, standen engagierte Freiwillige schon frühmorgens und am späten Abend mit Gummihandschuhen und Warnwesten ausgerüstet im Einsatz. Sabine Schatzlmair war eine der Freiwilligen, die schon im letzten Jahr mit ihrer Tochter im Einsatz war und auch heuer maßgeblich an der Aktion beteiligt war. Die Tiere mussten zweimal täglich aus den Kübeln geholt und über die Straße getragen werden. Die Bilanz der durchgeführten Transporte Schatzlmairs kann sich sehen lassen: 832 Kröten und 232 Pärchen, knapp 1.000 Frösche sowie 1.200 Molche wurden sicher transportiert, 33 fanden auf der Straße ihr Ende. Ohne das freiwillige Engagement der großen und kleinen Helfer, koordiniert von Stefanie Rietzler, Freiwilligenzentrum Landeck, wäre die erfolgreiche Betreuung der Tiere nicht möglich gewesen. Dank gebühre auch Bgm. Michael Zangerl und Walter Seiwald von der Gemeinde See, Raimund Pircher, Betreuer des Badesees See und Florian Glaser vom Naturschutzbund Tirol. Und der Bürgermeister von See lobt „seine“ Jugend: „Besonders erfreulich war das außergewöhnliche Engagement der vielen jungen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die mit großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein dazu beitragen, hunderte Amphibien sicher über die Straßen zu bringen. Gerade in einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement nicht selbstverständlich ist, setzt die Jugend hier ein starkes Zeichen für Gemeinschaftssinn, Umweltbewusstsein und gelebte Verantwortung. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung und unseren ausdrücklichen Dank“, erklärt Bgm. Michael Zangerl.
FROSCH- UND KRÖTENTAXI. Heuer wurden die „Durchreisenden“ erstmals durch einen Amphibienzaun entlang der Trisanna geschützt, wo sie in Kübeln aufgefangen wurden. Um sie dann auch sicher über die Straße zu bringen, standen engagierte Freiwillige schon frühmorgens und am späten Abend mit Gummihandschuhen und Warnwesten ausgerüstet im Einsatz. Sabine Schatzlmair war eine der Freiwilligen, die schon im letzten Jahr mit ihrer Tochter im Einsatz war und auch heuer maßgeblich an der Aktion beteiligt war. Die Tiere mussten zweimal täglich aus den Kübeln geholt und über die Straße getragen werden. Die Bilanz der durchgeführten Transporte Schatzlmairs kann sich sehen lassen: 832 Kröten und 232 Pärchen, knapp 1.000 Frösche sowie 1.200 Molche wurden sicher transportiert, 33 fanden auf der Straße ihr Ende. Ohne das freiwillige Engagement der großen und kleinen Helfer, koordiniert von Stefanie Rietzler, Freiwilligenzentrum Landeck, wäre die erfolgreiche Betreuung der Tiere nicht möglich gewesen. Dank gebühre auch Bgm. Michael Zangerl und Walter Seiwald von der Gemeinde See, Raimund Pircher, Betreuer des Badesees See und Florian Glaser vom Naturschutzbund Tirol. Und der Bürgermeister von See lobt „seine“ Jugend: „Besonders erfreulich war das außergewöhnliche Engagement der vielen jungen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die mit großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein dazu beitragen, hunderte Amphibien sicher über die Straßen zu bringen. Gerade in einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement nicht selbstverständlich ist, setzt die Jugend hier ein starkes Zeichen für Gemeinschaftssinn, Umweltbewusstsein und gelebte Verantwortung. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung und unseren ausdrücklichen Dank“, erklärt Bgm. Michael Zangerl.


