Artikel teilen
Artikel teilen >

Überdurchschnittlich

Bezirk: Wintersaison mit 2,5 Prozent im Plus

Der Tourismusmotor brummt im Bezirk weiter: Die Wintersaison wird mit einem überdurchschnittlichen Plus von 2,5 Prozentpunkten abgeschlossen. Gut 1,2 Millionen Gäste sorgten für gut 6,1 Millionen Nächtigungen.
25. Mai 2026 | von Daniel Haueis
Überdurchschnittlich
TVB-GF Thomas Köhle: Auslastung um 2,3 Tage gesteigert Foto: Haidegger
26,9 Millionen Übernachtungen wurden von November bis April in Tirol gezählt, gut ein Fünftel davon im Bezirk Landeck: 6,125 Millionen sind 22,8 Prozent der Tiroler Nächtigungen. Während das Bundesland um 1,8 Prozent zulegte, betrug das Plus im Bezirk Landeck 2,5 Prozent. Fast ein Drittel der 480.000 zusätzlichen Nächtigungen stammen aus Landeck, nämlich 150.000. 24 der 30 Gemeinden verzeichnen Steigerungen, besonders die bekannten Destinationen: Ischgl mit 1,396 Millionen Übernachtungen (+2,5%), St. Anton mit 955.000 (+3,5%), Serfaus mit 771.000 (+1,6%), Fiss mit 634.000 (+2,3%) oder Kappl mit 404.000 (+1,7%). In den Top 50 Tirols sind insgesamt zehn Landecker Gemeinden, auch Galtür, Nauders, Ladis, Pettneu und Kaunertal.

SPÄTWINTER. „Es war kein einfacher Winter“, sagt Tourismuslandesrat Mario Gerber trotz der Nächtigungssteigerung. Ihm ist es wichtig, den Nächtigungsrückgängen im März (–8,5%) und April (–8,3%) besonderes Augenmerk zu schenken. „Wir müssen … verstärkt Zielgruppen ansprechen, welche die Schneesicherheit Tirols auch im Spätwinter zu schätzen wissen“, so Gerber. Die Tirol Werbung hat auf die Herausforderungen reagiert und heuer Extramittel in die Bewerbung des Sonnenskilaufs investiert. Auch Märkte mit weiterem Entwicklungspotenzial stehen im Fokus der Tirol Werbung, heuer u.a. Polen. Darüber hinaus wurde das Projekt „Attraktiver Ganzjahrestourismus“ lanciert, an dem 16 Tourismusverbände – insbesondere aus dem Tiroler Unterland – aktiv mitarbeiten. Ein wesentliches Ziel ist es, passende Angebote für die Monate März und April zu entwickeln.


Auslastung gesteigert
Das Ischgler Plus berechnet sich nach TVB-Geschäftsführer Mag. Thomas Köhle anders – nämlich von 1. November bis 5. Mai, da das Closing-Konzert, das eindeutig dem Winter zuzurechnen ist, auch Mai-Nächtigungen lukrieren kann. Die Berechnung mit diesem Zeitraum liefert anstelle des 2,5-prozentigen Plus des Landes (siehe oben) eines von 1,6%. Aussagekräftig sind aber auch andere Kennzahlen: Die Aufenthaltsdauer von 4,7 Tagen in ­Ischgl und im gesamten TVB-Gebiet konnte gehalten werden. Die Auslastung wurde deutlich gesteigert: von 99,3 auf 101,6 Tage (im TVB-Gebiet – in Ischgl sind’s 115). „Der Winter war ordentlich“, sagt Thomas Köhle, dessen Arbeit und gerade auch Vorarbeit sich bezahlt machen: Ein Minus bei den Hauptmärkten (wirtschaftliche Lage in Deutschland u.ä.m.) konnte mehr als kompensiert werden – mehr Österreicher und Dänen sind zum Urlauben ins Tal gekommen, und das Plus aus den USA betrug gleich mehr als 100 Prozent. „Wir haben vor drei Jahren schon Gegenmaßnahmen ergriffen“, sagt Thomas Köhle.
Überdurchschnittlich
TVB-GF Thomas Köhle: Auslastung um 2,3 Tage gesteigert Foto: Haidegger

Feedback geben

Feedback abschicken >
Nach oben
Wir verwenden Cookies, Tracking- und (Re-) Targeting-Technologien. Damit wollen wir unsere Webseite nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie unsere Webseite weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu – ausgenommen sind Cookies für Google-Marketing-Produkte.
Einverstanden
Weiter ohne Google-Marketing-Produkte.
Weitere Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.