Vor dem Mähtod bewahren
Rehkitzrettung: Wärmebildkamera-Drohnen starten wieder
5. Mai 2026 | von
Attila Haidegger
Die Rehkitze werden vorsichtig aus dem Gras geborgen und in Sicherheit gebracht. Foto: Land Tirol
Die Kombination aus moderner Technologie, praktischer Erfahrung und enger Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Jägerschaft und freiwilligen Helfern hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Denn: Die Mahd fällt genau in jene Zeit, in der Rehkitze von ihren Muttertieren im hohen Gras abgelegt werden. Durch ihr instinktives Verhalten sind sie für das menschliche Auge kaum sichtbar und daher besonders gefährdet. Die Drohnen ermöglichen es, diese Tiere rechtzeitig zu finden und zu retten. Neben dem Drohneneinsatz tragen auch bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von Mähverlusten bei – darunter Vergrämungsmittel wie sogenannte Rehkitzschrecke oder einfache Stecken mit flatternden Plastiksäcken oder angepasste Mähtechniken.
BILANZ ZEIGT STEIGENDE BEDEUTUNG. Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr unterstreichen den Erfolg der Initiative: Im Jahr 2025 wurden allein im Bezirk Landeck bei 152 Drohneneinsätzen 1.112 Hektar Wiesenfläche abgesucht. Dabei konnten 112 Rehkitze gefunden und vor dem Mähtod bewahrt werden. Besonders erfreulich ist der kontinuierliche Anstieg an engagierten Helfern: Aktuell stehen im Bezirk sieben Drohnenpiloten (2024 waren es noch sechs) und der Verein Kitzrettung Tiroler Oberland zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um jene Personen, die auf der Plattform rehkitzrettung.at registriert sind. Über die Plattform können Landwirte sowie Jäger Kontakt zu Drohnenpiloten in ihrer Region aufnehmen. Das Land Tirol unterstützt die Rehkitzrettung auch im Jahr 2026 finanziell mit rund 20.000 Euro. Registrierte Drohnenpiloten erhalten Zuschüsse, die sich nach der Anzahl der Einsatztage und der abgeflogenen Fläche richten. Der Tiroler Jägerverband und das Land Tirol appellieren an Landwirte, Mähtermine frühzeitig bekannt zu geben, sowie an Drohnenpiloten, sich auf der Plattform zu registrieren.
BILANZ ZEIGT STEIGENDE BEDEUTUNG. Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr unterstreichen den Erfolg der Initiative: Im Jahr 2025 wurden allein im Bezirk Landeck bei 152 Drohneneinsätzen 1.112 Hektar Wiesenfläche abgesucht. Dabei konnten 112 Rehkitze gefunden und vor dem Mähtod bewahrt werden. Besonders erfreulich ist der kontinuierliche Anstieg an engagierten Helfern: Aktuell stehen im Bezirk sieben Drohnenpiloten (2024 waren es noch sechs) und der Verein Kitzrettung Tiroler Oberland zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um jene Personen, die auf der Plattform rehkitzrettung.at registriert sind. Über die Plattform können Landwirte sowie Jäger Kontakt zu Drohnenpiloten in ihrer Region aufnehmen. Das Land Tirol unterstützt die Rehkitzrettung auch im Jahr 2026 finanziell mit rund 20.000 Euro. Registrierte Drohnenpiloten erhalten Zuschüsse, die sich nach der Anzahl der Einsatztage und der abgeflogenen Fläche richten. Der Tiroler Jägerverband und das Land Tirol appellieren an Landwirte, Mähtermine frühzeitig bekannt zu geben, sowie an Drohnenpiloten, sich auf der Plattform zu registrieren.
