Weniger Asphalt, mehr Grün
Stadt Landeck will versiegelte Flächen reduzieren
In der Sitzung des Landecker Gemeinderats am 3. September wurden zwei Anträge einstimmig beschlossen: Während einer neue „Achtung Schulstart“-Aufsteller fordert, steht beim Zweiten der Umgang mit versiegelten Flächen und damit die Klimaanpassung der Stadt im Mittelpunkt.
8. September 2026
Der Vorplatz der MS Clemens Holzmeister soll auf mögliches Entsiegelungspotenzial geprüft werden. Foto: Herbert Tiefenbacher
Für den gemeinsamen Antrag zur Erstellung eines Bodenentsiegelungskonzeptes zogen StR Philipp Pflaume und VBgm. Thomas Hittler, die unterschiedlichen Fraktionen angehören, an einem Strang. Ihr Ziel: Der öffentliche Raum in Landeck soll klimaangepasster werden – mit weniger Beton und Asphalt und mehr Grün und Bäumen. Denn moderne Stadtentwicklung setzt zunehmend darauf, die Versiegelung von Flächen zu minimieren und mehr Raum für Grün, Bäume und versickerungsfähige Böden zu schaffen. Auch Landeck will diesem Prinzip folgen. Das Konzept soll deshalb systematisch aufzeigen, wo in Landeck Entsiegelungspotenzial besteht. Untersucht werden sollen öffentliche Plätze, Schul- und Kindergartenumfelder, Parkplätze, Straßen- und Gehsteigbereiche sowie Flächen rund um bestehende Bäume. Gerade im Sommer werden versiegelte Flächen zum Problem: Asphalt und Beton speichern die Sonnenwärme und geben sie noch lange nach Sonnenuntergang ab. Gleichzeitig kann Regenwasser nicht in den Boden eindringen. Weniger versiegelte und mehr begrünte Flächen sollen daher für Abkühlung sorgen und zugleich die Versickerung und den natürlichen Rückhalt von Niederschlagswasser verbessern.
MEHR GRÜN IM DETAIL. Als mögliche Prüfbereiche nennt der Antrag u.a. den Vorplatz der MS Clemens Holzmeister und den Stadtplatz. Dabei geht es nicht nur um große Umbauprojekte. Auch kleinere und kostengünstige Maßnahmen sollen rasch umgesetzt werden können – etwa die Vergrößerung bestehender Baumscheiben, zusätzliche Pflanzflächen, die Entsiegelung rund um Bäume oder wasserdurchlässige Oberflächen. Eine weitere Idee ist ein „Signature-Baum“, der künftig zu einem charakteristischen Erkennungsmerkmal Landecks werden könnte. Auch Bewässerungssäcke für bestehende Bäume werden als mögliche Sofortmaßnahme genannt. Entscheidend ist den Antragstellern die konkrete Umsetzung. Das Konzept soll eine Prioritätenliste enthalten und zeigen, welche Maßnahmen mit geringem finanziellen und baulichen Aufwand kurzfristig möglich sind und welche Projekte mittel- oder langfristig geplant werden sollten. Auf Basis konkreter Vorschläge und möglicher Kostenschätzungen soll anschließend der Gemeinderat über die weitere Umsetzung entscheiden. Als Leitlinie für künftige Sanierungen und Umgestaltungen wird ein einfacher Grundsatz formuliert: „So viel Fläche wie notwendig versiegeln – so viel Fläche wie möglich entsiegeln und begrünen.“ Damit soll Landeck langfristig klimaresilienter und lebenswerter werden.
SICHER ZUR SCHULE. Neben dem längerfristig angelegten Thema Bodenentsiegelung ging es im Gemeinderat auch um eine ganz konkrete Frage des Alltags: die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg. StR Philipp Pflaume brachte dazu den Antrag auf neue „Achtung Schulstart“-Aufsteller ein. Die bisherigen Tafeln sind laut Bauamt und Bauhof in einem desolaten Zustand und können nicht mehr aufgestellt werden. „Dieser Zustand ist nicht tragbar“, heißt es im Antrag. Die Stadtgemeinde Landeck soll daher möglichst rasch mindestens 16 neue Tafeln anschaffen und diese rund um alle Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen aufstellen.
MEHR GRÜN IM DETAIL. Als mögliche Prüfbereiche nennt der Antrag u.a. den Vorplatz der MS Clemens Holzmeister und den Stadtplatz. Dabei geht es nicht nur um große Umbauprojekte. Auch kleinere und kostengünstige Maßnahmen sollen rasch umgesetzt werden können – etwa die Vergrößerung bestehender Baumscheiben, zusätzliche Pflanzflächen, die Entsiegelung rund um Bäume oder wasserdurchlässige Oberflächen. Eine weitere Idee ist ein „Signature-Baum“, der künftig zu einem charakteristischen Erkennungsmerkmal Landecks werden könnte. Auch Bewässerungssäcke für bestehende Bäume werden als mögliche Sofortmaßnahme genannt. Entscheidend ist den Antragstellern die konkrete Umsetzung. Das Konzept soll eine Prioritätenliste enthalten und zeigen, welche Maßnahmen mit geringem finanziellen und baulichen Aufwand kurzfristig möglich sind und welche Projekte mittel- oder langfristig geplant werden sollten. Auf Basis konkreter Vorschläge und möglicher Kostenschätzungen soll anschließend der Gemeinderat über die weitere Umsetzung entscheiden. Als Leitlinie für künftige Sanierungen und Umgestaltungen wird ein einfacher Grundsatz formuliert: „So viel Fläche wie notwendig versiegeln – so viel Fläche wie möglich entsiegeln und begrünen.“ Damit soll Landeck langfristig klimaresilienter und lebenswerter werden.
SICHER ZUR SCHULE. Neben dem längerfristig angelegten Thema Bodenentsiegelung ging es im Gemeinderat auch um eine ganz konkrete Frage des Alltags: die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg. StR Philipp Pflaume brachte dazu den Antrag auf neue „Achtung Schulstart“-Aufsteller ein. Die bisherigen Tafeln sind laut Bauamt und Bauhof in einem desolaten Zustand und können nicht mehr aufgestellt werden. „Dieser Zustand ist nicht tragbar“, heißt es im Antrag. Die Stadtgemeinde Landeck soll daher möglichst rasch mindestens 16 neue Tafeln anschaffen und diese rund um alle Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen aufstellen.





