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Wer dribbelt gegen Gewalt an Frauen?

Benefiz-Fußballmatches für Frauenhaus und Mannsbilder geplant

Die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ nehmen die VP-Frauen zum Anlass zu sensibilisieren – und Kicker zu Benefizmatches für das Oberländer Frauenhaus und die Männerberatung Mannsbilder zu animieren.
2. Dezember 2025 | von Daniel Haueis
Wer dribbelt gegen Gewalt an Frauen?
NR Margreth Falkner, LA Beate Scheiber und Manuela Seeberger (v. l.) setzen in Landeck eine interessante Idee der Tiroler ÖVP-Frauen um: Benefiz-Fußballmatches zur Sensibilisierung und zur finanziellen Unterstützung von Frauenhaus und Männerberatung. Foto: Haueis
„Zeig Gewalt die Rote Karte“ ist das Motto von Margreth Falkner, Beate Scheiber und Manuela Seeberger. Die drei ÖVP-Damen – Nationalrätin und VP-Frauen-Landesgeschäftsführerin, Landtagsabgeordnete und VP-Frauen-Landesleiterin sowie VP-Frauen-Bezirksleiterin – wollen damit nicht nur aktuell sensibilisieren, sondern etwas in Bewegung setzen. Sie rufen die Kicker im Bezirk dazu auf, Benefizspiele zu organisieren, deren Erlös dem Oberländer Frauenhaus und der Männerberatung Mannsbilder (im Alten Widum Land­eck) zugutekommt. Immerhin gibt’s im Bezirk schon ein gutes Dutzend Mannschaften, die am Tiroler Fußballverbandsbetrieb teilnehmen. Auf diese Weise sollen natürlich nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch Jugendliche und Männer für das Thema sensibilisiert werden. „Wir sollen nicht nur Mädchen Selbstverteidigungskurse anbieten, sondern auch unsere Söhne erziehen“, sagt LA Beate Scheiber. Und zwar nicht nur zu gewaltfreier Interaktion, sondern auch zu Zivilcourage: Wer Gewalt miterlebt, soll dagegen einschreiten. Betroffen von Gewalt sind nämlich letztendlich alle: Frauen, Männer, Kinder. „Gewalt ist kein Frauenproblem. Es ist ein Problem unserer Gesellschaft“, sagt NR Falkner. Am öftesten betroffen sind aber wohl Frauen: Rund ein Drittel ist im Laufe des Lebens von sexueller oder physischer Gewalt betroffen – das sind ca. 7.600 Landeckerinnen.
Wer ein Match oder gar Turnier gegen Gewalt an Mädchen und Frauen organisieren will, kann sich an Manuela Seeberger wenden: 06648397867. Derzeit vielleicht eher ein Hallenturnier, aber auch das ganze Jahr 2026 über kann für den guten Zweck und gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gedribbelt werden. „Deshalb suchen wir Vereine, Mannschaften und Sportler:innen, die mit uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen: Gewalt ist nicht cool. Wegschauen ist nicht mutig. Hinsehen rettet Leben“, lädt Seeberger ein, dabei zu sein.


Internationales Hilfszeichen
Das Handzeichen, das man bei Gefährdung ausführen soll, ist als Bewegung gestaltet: Es wird die Hand­innenseite gezeigt, dann der Daumen in die Handfläche gelegt, und danach werden die restlichen vier Finger über den Daumen gelegt, sodass eine Faust entsteht.

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