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Zuschuss gegen Leerstand

„Best in Landeck“ unterstützt neue Geschäftsideen

Mit dem Projekt „Best in Landeck“ sollen neue Unternehmen und innovative Konzepte gezielt unterstützt werden. Für angemietete Geschäftsflächen ist eine Mietpreisunterstützung von 2,50 Euro pro Quadratmeter und Monat vorgesehen. Gefördert werden maximal 150 Quadratmeter.

15. September 2026
Zuschuss gegen Leerstand
Licht ins Dunkel: Die Initiative von der Stadtgemeinde Landeck, der WK-Bezirksstelle Landeck und dem Talkesselmarketing soll Anreize für die Neuansiedlung von Betrieben in der Landecker Innenstadt bieten. Foto: RS-Archiv
Die Initiative „Best in Landeck“ will die Malser Straße, Maisengasse und Innstraße durch attraktive und frequenzsteigernde Betriebe beleben. Zudem sollen neue Nutzungen durch Start-ups, Pop-up-Stores oder ansprechende Gastronomiekonzepte zu einem vielfältigeren Branchenmix beitragen. Förderfähig sind Neugründer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Bestehende Mietverhältnisse werden nicht nachträglich gefördert, bestehende Unternehmen können allerdings für einen zusätzlichen Standort mit einem neuen, eigenständigen Konzept infrage kommen.

AUF EIN JAHR BEGRENZT. Nicht unterstützt werden reine Standortverlagerungen innerhalb der Innenstadt, Filialen von Ketten oder Franchisebetrieben ohne regionalen Bezug, reine Lagerflächen sowie Konzepte, die keinen eigenständigen Mehrwert für die Innenstadt bieten. Dabei ist die Mietpreisunterstützung zeitlich auf die Dauer von einem Jahr begrenzt und nicht als dauerhafte Förderung gedacht: „Nach der geförderten Anfangsphase soll sich der Betrieb idealerweise wirtschaftlich selbst tragen“, erklärt Ansprechpartner und Talkesselmanager Florian Schweiger. Die Mietunterstützung sei aktuell bewusst auf Malser Straße, Maisengasse und Innstraße beschränkt. „Grund dafür ist die herausragende Bedeutung dieses zentralen Innenstadtbereichs für Frequenz, Stadtbild und die weitere Entwicklung der Landecker Innenstadt“, so Schweiger.

2,50 EURO PRO QUADRATMETER. Die Mietunterstützung beträgt 2,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. Maximal werden 150 Quadratmeter Geschäftsfläche berücksichtigt. Bei größeren Lokalen bleibt die Förderung auf diesen Flächenanteil beschränkt. Die Auszahlung erfolgt in zwei Teilen: 50 Prozent nach sechs Monaten durchgehendem Betrieb, die restlichen 50 Prozent nach zwölf Monaten. Voraussetzung dafür ist, dass das eingereichte Geschäftskonzept tatsächlich umgesetzt und der Betrieb am geförderten Standort weitergeführt wird.

FACHJURY ENTSCHEIDET. Über die förderfähigen Projekte entscheidet eine Jury aus Vertretern der Leistungsgemeinschaft, des Talkesselmanagements und des Standortzentrums Landeck. Bewertet werden unter anderem die Qualität und Innovation der Idee, ihr Beitrag zur Belebung der Innenstadt, die Ergänzung des bestehenden Branchenmixes sowie Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit. „Als Zielgröße wünschen wir uns drei bis fünf neue, zukunftsfähige Betriebe, wobei die Qualität und Wirkung der Ansiedlungen wichtiger ist als die reine Zahl“, so Florian Schweiger. Die Förderung wird im Rahmen der verfügbaren Projektmittel vergeben, ein Rechtsanspruch bestehe nicht.
Zuschuss gegen Leerstand
Talkesselmanager und Ansprechpartner Florian Schweiger: „Das Projekt ergänzt unsere Bemühungen, den Standort nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Foto: RS-Archiv

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