Zwischen Hunderückgang und Abgabenplus
Bezirk: 1.937 Hunde gemeldet – Vergleich zu 2019 und 2023
Nach dem Hundetrend während der Corona-Jahre zeigt sich nun ein deutlicher Rückgang: Seit der letzten RUNDSCHAU-Statistik aus dem Jahr 2023 hat sich im Bezirk Landeck einiges verändert. Nach 1.670 Hunden im Jahr 2019 und 1.971 im Jahr 2023 sind aktuell nur mehr 1.937 Hunde gemeldet. Gleichzeitig steigen die Abgaben für Hundebesitzer weiter an: Im Vergleich zum Jahr 2023 fallen durchschnittlich 16,10 Euro mehr an – ein Faktor, der sich in vielen Gemeinden klar bemerkbar macht.
Katharina Walch
25. August 2026
Grafik: RUNDSCHAU
Die Hundesteuer variiert stark zwischen den Gemeinden: Von günstigen 40 Euro bis hin zu über 321 Euro reicht das Spektrum im Bezirk. Am günstigsten kommt man in Spiss davon: Hier sind für jeden Hund lediglich 40 Euro pro Jahr fällig. Am teuersten ist ein Hund in Landeck – der Betrag ist auf 149 Euro gestiegen. Noch deutlicher wird es in Zams: Ein Hund kostet 104 Euro, der zweite bereits 212 Euro und ab dem dritten Hund sind es stolze 321 Euro jährlich. Unverändert geblieben ist die Hundesteuer seit 2023 in Kaunerberg, Ladis, Tösens und Spiss. Eine einzige Preissenkung gab es in Pfunds: Für den zweiten Hund zahlen Besitzer nun 4,10 Euro weniger, also 105,90 Euro statt 110 Euro wie 2023. Die stärkste Preissteigerung für den ersten Hund verzeichnet Tobadill – hier stieg die Steuer seit 2023 um durchschnittlich 30 Euro.
MEHR ABGABEN, WENIGER HUNDE. Hundezahlen für 2026 liegen aus allen 30 Gemeinden vor, für 2019 und 2023 von allen außer Kauns und Ried (wobei die Hundezahl in Ried tendenziell steigt). Aus diesen Zahlen lässt sich Folgendes erschließen: Von 2019 auf 2023 stieg die Hundezahl um 301 an, von 2023 auf 2026 gibt es jetzt jedoch einen Rückgang um 34 Hunde. Trotz des allgemeinen Rückgangs bleibt Landeck die Gemeinde mit den meisten Hunden im Bezirk und hat seit der letzten Erhebung sogar 22 Hunde dazugewonnen. Die wenigsten Hunde gibt es weiterhin in Spiss mit zehn gemeldeten Tieren. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt Spiss jedoch an der Spitze: Jeder zehnte Einwohner hält hier einen Hund. In Kappl hingegen besitzt nur eine von 60 Personen einen Hund. Im Vergleich zu 2023 sind die Hundezahlen insgesamt deutlich zurückgegangen: Nur in rund einem Drittel der Gemeinden gibt es heute mehr Hunde als zuvor. Besonders stark ist der Rückgang in Pettneu – hier sind 33 Hunde weniger gemeldet als noch 2023. Die Statistik zeigt ein klares Bild: Steigende Abgaben und sinkende Hundezahlen prägen die Gemeinden deutlich. Ob sich dieser Trend fortsetzt oder wieder dreht, hängt davon ab, wie die Gemeinden in Zukunft mit Abgabenhöhe und Regelungen umgehen.
MEHR ABGABEN, WENIGER HUNDE. Hundezahlen für 2026 liegen aus allen 30 Gemeinden vor, für 2019 und 2023 von allen außer Kauns und Ried (wobei die Hundezahl in Ried tendenziell steigt). Aus diesen Zahlen lässt sich Folgendes erschließen: Von 2019 auf 2023 stieg die Hundezahl um 301 an, von 2023 auf 2026 gibt es jetzt jedoch einen Rückgang um 34 Hunde. Trotz des allgemeinen Rückgangs bleibt Landeck die Gemeinde mit den meisten Hunden im Bezirk und hat seit der letzten Erhebung sogar 22 Hunde dazugewonnen. Die wenigsten Hunde gibt es weiterhin in Spiss mit zehn gemeldeten Tieren. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt Spiss jedoch an der Spitze: Jeder zehnte Einwohner hält hier einen Hund. In Kappl hingegen besitzt nur eine von 60 Personen einen Hund. Im Vergleich zu 2023 sind die Hundezahlen insgesamt deutlich zurückgegangen: Nur in rund einem Drittel der Gemeinden gibt es heute mehr Hunde als zuvor. Besonders stark ist der Rückgang in Pettneu – hier sind 33 Hunde weniger gemeldet als noch 2023. Die Statistik zeigt ein klares Bild: Steigende Abgaben und sinkende Hundezahlen prägen die Gemeinden deutlich. Ob sich dieser Trend fortsetzt oder wieder dreht, hängt davon ab, wie die Gemeinden in Zukunft mit Abgabenhöhe und Regelungen umgehen.






