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Mit der Drehleiter zum Blutspenden

10. Feber 2026 | von Daniel Haueis
Mit der Drehleiter zum Blutspenden
Foto: Carl-Heinz Callies (CHHC)
Landecker Flohmarkt. Beginnend mit dem Jahr 1975 wurden bis 1994 insgesamt 18 Flohmärkte in Landeck abgehalten. Die ersten vier wurden von einem bunt zusammengewürfelten Hausfrauenkomitee (bestehend aus 14 Frauen) organisiert. Ab 1980 haben die Mitglieder der ökumenischen Laienorganisation „action 365“ diese Flohmärkte weitergeführt. Der Erfolg war von Anfang an sehr groß. Bereits mit dem Erlös des 2. Flohmarktes konnte 1976 der bezirksweit erste tragbare Baby-Inkubator für das Rote Kreuz angeschafft werden. Schon im Jahr darauf konnte mit dem Erlös der erste VW-Bus für die Lebenshilfe komplett finanziert und übergeben werden. Bis zum 6. Flohmarkt wurde jeweils gleichzeitig eine Blutspendeaktion durchgeführt – damals noch ein Novum. Dieses Foto zeigt den großen Andrang zum 1. Flohmarkt am 1. und 2. März 1975. Die Leute standen bis vor dem Vereinshaus Schlange. Um die Personen, die nur zum Blutspenden gekommen waren und nicht durchkamen, nach oben und unten zu befördern, wurde mit Hilfe der Stadtfeuerwehr und deren Drehleiter ein „temporärer Außen-Aufzug“ über das Fenster (!) in den ersten Stock des Vereinshauses erstellt, da sich dort diese Blutspendeaktion stattfand.
Foto: Carl-Heinz Callies (CHHC), Text: Michael Kain
Mit der Drehleiter zum Blutspenden
Foto: Carl-Heinz Callies (CHHC)

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