Rene Eckhart bei der Einkleidung der österreichischen Paralympics-Athleten Foto: OEPC/Johannes Friedl
„Wir sind sehr dankbar, dass wir 19 Athlet:innen nach Cortina schicken können und halten fest die Daumen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind ein unglaubliches Zeichen für Inklusion – das zeigt sich durch die gleiche Ausstattung, die gute Zusammenarbeit mit dem ÖOC, durch gemeinsame Trainings – wir wollen diese Inklusion im Winter fortsetzen. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen zeigen, was sie können und wie wichtig der Sport ist – sie tragen dazu bei, dass die Leute anders auf Menschen mit Behinderung schauen“, sagte ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat. Bei der Verabschiedung des Teams hörte der 38-jährige Eckhart vom SC Kaunertal auch heimatliche Grüße: Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldete sich: „Um heute hier zu sein, haben Sie bereits körperliche Höchstleistungen erbracht. Das geht nur mit starken Nerven, höchster Konzentration, Beharrlichkeit, Ausdauer, einem unerschütterlichen Willen und natürlich intensivem Training … Meine Daumen sind ganz fest gedrückt.“ Rene Eckhart hat bei den Paralympics vor vier Jahren in Peking in China im Banked Slalom und im Snowboard Cross Rang 12 belegt. Diesmal ist er wieder in beiden Disziplinen am Start: am 7./8. März im Boardercross, am 14. März im Banked Slalom. Der leidenschaftliche ÖSV-Para-Snowboarder – ihm musste im Alter von neun Monaten ein Teil des Beines amputiert werden, da ihm seit Geburt der linke Schienbeinknochen fehlte – kündigt an: „Ich werde das Beste geben.“