Das große Matten-Miteinander
Judo-Vereinsturnier in Imst – 60 Jahre Judo Club Tiroler Oberland
Wie es die Tradition verlangt, bat der Judoclub Tiroler Oberland auch dieses Jahr zum großen Vereinsturnier. Rund 80 furchtlose Athleten ab 6 Jahren traten gegeneinander an, um sich vor den Augen der Fans nach allen Regeln der Kunst auf die Matte zu befördern.
Albert Unterpirker
23. Juni 2026
Freuten sich über ein gelungenes Vereinsturnier: Cheftrainer Didi Staggl, Barbara Venier (langjähriges Vorstandsmitglied, ist heuer vom Tiroler Landesverband für ihre Dienste um den Judosport geehrt worden), Franziska Schmidhofer (Sektion Fließ) und Obmann Richard Aichwalder (v. l.) Foto: Unterpirker
Für viele Insider gilt diese Veranstaltung als eine der schönsten, die diese Sportart in Tirol zu bieten hat. Allerdings: Damit ein Event dieser Größenordnung überhaupt vorbildlich ablaufen kann, braucht es eine eingespielte Maschinerie. Verantwortlich dafür zeichnete der gesamte Vorstand des Judoclubs Tiroler Oberland, unterstützt vom Trainerstab und den Betreuern. Es waren rund 25 Mitarbeiter im Einsatz, die bereits seit dem Freitagnachmittag unermüdlich für den Aufbau sorgten. Lohn der Mühe: Ein reibungsloser Ablauf in einer schmucken Halle.
SONDERLOB. Rund 200 Zuschauer – Eltern, Großeltern und Freunde – fanden sich ein, um die Leistungen ihrer Lieblinge hautnah mitzuerleben. Vor Ort präsentierte sich das Beste, was das Oberland im Judo-Nachwuchsbereich aktuell zu bieten hat. Besonders stark vertreten war diesmal die Sektion Fließ, wo regelmäßig am Mittwoch trainiert wird. Obmann Richard „Richie“ Aichwalder nutzte die Bühne und streute den Verantwortlichen vor Ort jede Menge Rosen. „Wir sind sehr stolz, wie Franziska Schmidhofer die Sektion Fließ leitet. Sie hat das von Null auf aufgebaut nach Corona“, sparte der Judo-Boss nicht mit Sonderlob. Auch Judoclub-Cheftrainer Didi Staggl zeigte sich angetan von der Dynamik in der Halle. Er, der im Verein stets für die besten Trainingsbedingungen sorgt, betonte den Stellenwert des Turniers: „Es ist wie immer aufregend, solch ein Turnier mitzuverfolgen, denn da zeigt sich das jährliche Training – und wie gut man damit vor dem Publikum performen kann“, so Staggl, der anfügte: „Mir taugt der Einsatz vom Nachwuchs, und dass sie regelmäßig zum Training kommen!“ Derweil philosophierte Aichwalder am Mattenrand auch über den tieferen Sinn dieses fast schon familiär anmutenden Wettkampfs …
TRADITION. Für ihn ist es schlicht „das schönste Turnier“ – und das aus einem einfachen Grund: „Da kämpft man gerne auch gegen Freunde, und es ist nicht so schlimm, wenn man verliert. Es ist dann alles etwas angenehmer.“ Bei diesem Turnier ist am Ende ohnehin jeder ein Sieger – vorausgesetzt, man bringt den Mut auf, die Matte zum Kampf zu betreten. Mit diesem Turniertag leitete der Verein übrigens traditionell den Abschluss des aktuellen Judojahres ein. Die Sommerpause ist allerdings noch ein Stück entfernt, denn ab jetzt gilt der volle Fokus der bevorstehenden Gürtelprüfung im Sommer. Danach wird es (im Oktober) historisch: Der Judo Club Tiroler Oberland wurde im Jahr 1966 gegründet und feiert heuer sein stolzes 60-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum soll mit einem unvergesslichen Fest gebührend zelebriert werden, zu dem auch Kollegen von zahlreichen anderen Vereinen eingeladen werden. Die Vorfreude im Oberland ist riesig – und die Gästeliste prominent: Angemeldet für das Turnier und die Feierlichkeiten hat sich u.a. LH-Stv. Philip Wohlgemuth.
SONDERLOB. Rund 200 Zuschauer – Eltern, Großeltern und Freunde – fanden sich ein, um die Leistungen ihrer Lieblinge hautnah mitzuerleben. Vor Ort präsentierte sich das Beste, was das Oberland im Judo-Nachwuchsbereich aktuell zu bieten hat. Besonders stark vertreten war diesmal die Sektion Fließ, wo regelmäßig am Mittwoch trainiert wird. Obmann Richard „Richie“ Aichwalder nutzte die Bühne und streute den Verantwortlichen vor Ort jede Menge Rosen. „Wir sind sehr stolz, wie Franziska Schmidhofer die Sektion Fließ leitet. Sie hat das von Null auf aufgebaut nach Corona“, sparte der Judo-Boss nicht mit Sonderlob. Auch Judoclub-Cheftrainer Didi Staggl zeigte sich angetan von der Dynamik in der Halle. Er, der im Verein stets für die besten Trainingsbedingungen sorgt, betonte den Stellenwert des Turniers: „Es ist wie immer aufregend, solch ein Turnier mitzuverfolgen, denn da zeigt sich das jährliche Training – und wie gut man damit vor dem Publikum performen kann“, so Staggl, der anfügte: „Mir taugt der Einsatz vom Nachwuchs, und dass sie regelmäßig zum Training kommen!“ Derweil philosophierte Aichwalder am Mattenrand auch über den tieferen Sinn dieses fast schon familiär anmutenden Wettkampfs …
TRADITION. Für ihn ist es schlicht „das schönste Turnier“ – und das aus einem einfachen Grund: „Da kämpft man gerne auch gegen Freunde, und es ist nicht so schlimm, wenn man verliert. Es ist dann alles etwas angenehmer.“ Bei diesem Turnier ist am Ende ohnehin jeder ein Sieger – vorausgesetzt, man bringt den Mut auf, die Matte zum Kampf zu betreten. Mit diesem Turniertag leitete der Verein übrigens traditionell den Abschluss des aktuellen Judojahres ein. Die Sommerpause ist allerdings noch ein Stück entfernt, denn ab jetzt gilt der volle Fokus der bevorstehenden Gürtelprüfung im Sommer. Danach wird es (im Oktober) historisch: Der Judo Club Tiroler Oberland wurde im Jahr 1966 gegründet und feiert heuer sein stolzes 60-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum soll mit einem unvergesslichen Fest gebührend zelebriert werden, zu dem auch Kollegen von zahlreichen anderen Vereinen eingeladen werden. Die Vorfreude im Oberland ist riesig – und die Gästeliste prominent: Angemeldet für das Turnier und die Feierlichkeiten hat sich u.a. LH-Stv. Philip Wohlgemuth.








