Der SV Landeck befindet sich im „Flow“!
Zams beendet Negativlauf, Schönwies rehabilitiert sich
20. Oktober 2025 | von
Benno Flatschacher
Aufatmen auf der Zammer Betreuerbank (Trainer Clemens Thurner, vorne): erster Punkt nach vier verlorenen Spielen RS-Foto: Flatschacher
SPG Axams/Grinzens – SV Kogoj Landeck 1:3 (0:2). Der SV Landeck startete mit viel Schwung in sein fünftes Auswärtsspiel, trotz eher ungewohntem Geläuf: das „Lichten Boden Stadion“ zu Grinzens, ein Kunstrasenplatz mit eng abgegrenztem Spielfeld. Aber zehn Punkte aus zuvor vier Fahrten zu gegnerischen Fußballplätzen, das vermittelte viel Selbstvertrauen. Und tat auch einer gewissen Personaleinschränkung an diesem Tag keinen Abbruch.
„Haben ganz wenig zugelassen“. Offensivkraft Jakob Maneschg markierte in einer „sehr, sehr starken Anfangsphase“, so Trainer Kregar, rasch die 1:0-Führung (4.), welche Elias Köhle zehn Minuten später ausbaute. Der SV behielt die Kontrolle über die Partie, fand bis zum Pausenpfiff weitere Chancen vor, um diese frühzeitig für sich zu entscheiden. „Da fehlte es etwas an Effektivität“, fand der SV-Coach ein „Haar“ in einer ansonsten schmackhaften Suppe. Und auch im weiteren Spielverlauf verpassten es die SV-Jungs um Kapitän und Routinier Patrick Wilhelm, den „Deckel“ aufs Match draufzumachen. So kam der Aufsteiger per „Nudeltor“ (O-Ton Kregar) ran, 1:2 (71.). „Danach mussten wir ein bissl leiden. Aber im Endeffekt haben wir ganz wenig zugelassen, war’s ein verdienter Sieg.“ Wie der SV mit einer etwas heikleren Situation bei einem Gegentor umgeht, zeigt von gewonnener Reife. Die Abwehr mittlerweile ein Bollwerk der Liga (nur fünf Gegentreffer!), offensiv immer für Tore gut: Michael Albert scorte zum 3:1 (90.+3), das 30. Meisterschaftstor im zehnten Spiel. Nach dem Freitagabendspiel bei den Reichenau Juniors (Kregar: „Eine fußballerisch sehr, sehr gute Mannschaft“) gibt’s für die Fans noch zwei „Leckerbissen“ zum Ende der Herbstmeisterschaft: Imst II (4.) und Matrei (3.) zu Gast im Perjener Stadion.
SV Luzian Bouvier Zams – FC Vils 3:3 (1:1). Im vorletzten Heimspiel gelang den Zammern – nach vier hohen Niederlagen – endlich wieder ein Punktgewinn. Und der war hochverdient. Auf einzelnen wichtigen Positionen stärker aufgestellt, „sind einige Sachen besser gelaufen als in der Vergangenheit“, war Trainer Clemens „Kutte“ Thurner mit der Leistung der gesamten Mannschaft „total zufrieden“, weniger mit dem Endergebnis an der Anzeigetafel.
„Joker“ gezogen. Angesichts des Mangels an Offensivspielern (Melmer, Müller, Delic, Walser – allesamt nicht an Bord) „haben wir gemeinsam entschieden, einen ‚Joker‘ zu ziehen“, erklärt Thurner. Denn: Mit Fabian „Kutte“ Thurner gab der 15-Tore-Mann aus der Vorsaison sein (einmaliges?) Comeback. Der Stürmer bedankte sich mit dem Tor zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung (53.). Zuvor gelang Luca Gambuzza in Hälfte eins das 1:0 (25.), das die Vilser mit einem unhaltbaren Weirather-Freistoß (27.) zum 1:1-Pausenstand egalisierten. Vor allem die verpasste Chance, nach der zweiten Führung den Vorsprung (vielleicht entscheidend) auszubauen, ließ den SVZ-Coach – eben das Endresultat betreffend – nicht ganz „happy“ zurück. „Wir hätten es nach dem 2:1 klarmachen müssen, fanden eine super Möglichkeit dazu vor“, bedauerte er. So geriet man sogar in der 85. Minute 2:3 in Rückstand, ehe dem unermüdlich für die Mannschaft arbeitenden Kapitän Dominik Schweisgut zwei Minuten später das 3:3 glückte. Thurners Fazit am Ende positiv: „Bis auf fünfzehn, zwanzig Minuten war der Auftritt des Teams ein richtig, richtig guter“, betont er. „Wir haben gegen Vils gezeigt, dass wir im Spiel mithalten können. Deshalb bin ich grundsätzlich optimistisch für die letzten drei Runden, in denen wir auf gleichermaßen starke Gegner treffen.“ Innsbruck West (A), Schönwies/Mils (H) und Union Innsbruck (A), das Zammer Restprogramm. „Ziel ist es, in Innsbruck was Zählbares mitzunehmen.“
FG Huber Web Media Schönwies/Mils – SVG Reichenau Juniors 0:0 (0:0). Nach dem 0:9-Debakel aus der Vorwoche gegen Innsbruck West war im folgenden vorletzten Heimspiel gegen den Tabellennachbarn, dem Team von SVG-Coach Felderer, Rehabilitation angesagt. Was den FG-Kickern zumindest leistungsmäßig gelang, sich aber nicht so wie gewünscht im Endergebnis niederschlug.
„Hätten es verdient“. Verlief die erste Halbzeit in Mils-Au (vor 150 Zuschauern) noch gleichauf im Kräftemessen der beiden Mannschaften (jeweils eine gute Torchance; FG-Keeper Mark mit einer klasse Abwehr), so änderte sich das Bild ziemlich gravierend zugunsten der Lentsch-Truppe in Durchgang zwei. Die Heimischen übernahmen eindeutig das Kommando, bemerkten fehleranfällige Gästeabwehr, vor allem bei Offensivzügen über die Flügel oder gutem Passspiel durch die Mitte. So erspielten sich die Oberländer einige richtig hochkarätige Torchancen. Doch Fischnaller & Co. scheiterten entweder am Gebälk (zwei Lattenschüsse) oder an zwei unglaublichen „Saves“ von SVG-Goalie Schmidhofer. Am Ende stand die erste Punkteteilung der FG mit einer gegnerischen Mannschaft an der Anzeigetafel – 0:0. Das Fazit des Trainers deshalb etwas zwiespältig. „Aufgrund des letzten Ergebnisses, Punkt ist Punkt“, so Simon Lentsch. „Aber leider wurden wir für ein wirklich beherztes Spiel zweite Halbzeit nicht mit zwei zusätzlichen Zählern belohnt. Wir wollten es erzwingen, aber der Goalie, die Torstange, hatten was dagegen.“ 11. Runde, letztes Heimspiel: Freitagabend (19.30 Uhr) gegen Generali Union Innsbruck; dann das Derby in Zams und auswärts Thaur. „Punkte sammeln“, die Prämisse des FG-Trainers.
„Haben ganz wenig zugelassen“. Offensivkraft Jakob Maneschg markierte in einer „sehr, sehr starken Anfangsphase“, so Trainer Kregar, rasch die 1:0-Führung (4.), welche Elias Köhle zehn Minuten später ausbaute. Der SV behielt die Kontrolle über die Partie, fand bis zum Pausenpfiff weitere Chancen vor, um diese frühzeitig für sich zu entscheiden. „Da fehlte es etwas an Effektivität“, fand der SV-Coach ein „Haar“ in einer ansonsten schmackhaften Suppe. Und auch im weiteren Spielverlauf verpassten es die SV-Jungs um Kapitän und Routinier Patrick Wilhelm, den „Deckel“ aufs Match draufzumachen. So kam der Aufsteiger per „Nudeltor“ (O-Ton Kregar) ran, 1:2 (71.). „Danach mussten wir ein bissl leiden. Aber im Endeffekt haben wir ganz wenig zugelassen, war’s ein verdienter Sieg.“ Wie der SV mit einer etwas heikleren Situation bei einem Gegentor umgeht, zeigt von gewonnener Reife. Die Abwehr mittlerweile ein Bollwerk der Liga (nur fünf Gegentreffer!), offensiv immer für Tore gut: Michael Albert scorte zum 3:1 (90.+3), das 30. Meisterschaftstor im zehnten Spiel. Nach dem Freitagabendspiel bei den Reichenau Juniors (Kregar: „Eine fußballerisch sehr, sehr gute Mannschaft“) gibt’s für die Fans noch zwei „Leckerbissen“ zum Ende der Herbstmeisterschaft: Imst II (4.) und Matrei (3.) zu Gast im Perjener Stadion.
SV Luzian Bouvier Zams – FC Vils 3:3 (1:1). Im vorletzten Heimspiel gelang den Zammern – nach vier hohen Niederlagen – endlich wieder ein Punktgewinn. Und der war hochverdient. Auf einzelnen wichtigen Positionen stärker aufgestellt, „sind einige Sachen besser gelaufen als in der Vergangenheit“, war Trainer Clemens „Kutte“ Thurner mit der Leistung der gesamten Mannschaft „total zufrieden“, weniger mit dem Endergebnis an der Anzeigetafel.
„Joker“ gezogen. Angesichts des Mangels an Offensivspielern (Melmer, Müller, Delic, Walser – allesamt nicht an Bord) „haben wir gemeinsam entschieden, einen ‚Joker‘ zu ziehen“, erklärt Thurner. Denn: Mit Fabian „Kutte“ Thurner gab der 15-Tore-Mann aus der Vorsaison sein (einmaliges?) Comeback. Der Stürmer bedankte sich mit dem Tor zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung (53.). Zuvor gelang Luca Gambuzza in Hälfte eins das 1:0 (25.), das die Vilser mit einem unhaltbaren Weirather-Freistoß (27.) zum 1:1-Pausenstand egalisierten. Vor allem die verpasste Chance, nach der zweiten Führung den Vorsprung (vielleicht entscheidend) auszubauen, ließ den SVZ-Coach – eben das Endresultat betreffend – nicht ganz „happy“ zurück. „Wir hätten es nach dem 2:1 klarmachen müssen, fanden eine super Möglichkeit dazu vor“, bedauerte er. So geriet man sogar in der 85. Minute 2:3 in Rückstand, ehe dem unermüdlich für die Mannschaft arbeitenden Kapitän Dominik Schweisgut zwei Minuten später das 3:3 glückte. Thurners Fazit am Ende positiv: „Bis auf fünfzehn, zwanzig Minuten war der Auftritt des Teams ein richtig, richtig guter“, betont er. „Wir haben gegen Vils gezeigt, dass wir im Spiel mithalten können. Deshalb bin ich grundsätzlich optimistisch für die letzten drei Runden, in denen wir auf gleichermaßen starke Gegner treffen.“ Innsbruck West (A), Schönwies/Mils (H) und Union Innsbruck (A), das Zammer Restprogramm. „Ziel ist es, in Innsbruck was Zählbares mitzunehmen.“
FG Huber Web Media Schönwies/Mils – SVG Reichenau Juniors 0:0 (0:0). Nach dem 0:9-Debakel aus der Vorwoche gegen Innsbruck West war im folgenden vorletzten Heimspiel gegen den Tabellennachbarn, dem Team von SVG-Coach Felderer, Rehabilitation angesagt. Was den FG-Kickern zumindest leistungsmäßig gelang, sich aber nicht so wie gewünscht im Endergebnis niederschlug.
„Hätten es verdient“. Verlief die erste Halbzeit in Mils-Au (vor 150 Zuschauern) noch gleichauf im Kräftemessen der beiden Mannschaften (jeweils eine gute Torchance; FG-Keeper Mark mit einer klasse Abwehr), so änderte sich das Bild ziemlich gravierend zugunsten der Lentsch-Truppe in Durchgang zwei. Die Heimischen übernahmen eindeutig das Kommando, bemerkten fehleranfällige Gästeabwehr, vor allem bei Offensivzügen über die Flügel oder gutem Passspiel durch die Mitte. So erspielten sich die Oberländer einige richtig hochkarätige Torchancen. Doch Fischnaller & Co. scheiterten entweder am Gebälk (zwei Lattenschüsse) oder an zwei unglaublichen „Saves“ von SVG-Goalie Schmidhofer. Am Ende stand die erste Punkteteilung der FG mit einer gegnerischen Mannschaft an der Anzeigetafel – 0:0. Das Fazit des Trainers deshalb etwas zwiespältig. „Aufgrund des letzten Ergebnisses, Punkt ist Punkt“, so Simon Lentsch. „Aber leider wurden wir für ein wirklich beherztes Spiel zweite Halbzeit nicht mit zwei zusätzlichen Zählern belohnt. Wir wollten es erzwingen, aber der Goalie, die Torstange, hatten was dagegen.“ 11. Runde, letztes Heimspiel: Freitagabend (19.30 Uhr) gegen Generali Union Innsbruck; dann das Derby in Zams und auswärts Thaur. „Punkte sammeln“, die Prämisse des FG-Trainers.
