Drei Bezirksteams in der fünften Leistungsstufe
(BF) Mit Oberland West, Schönwies/Mils und dem SV Landeck stellt der Bezirk Landeck drei Mannschaften in der fünften Leistungsstufe des ÖFB-Ligasystems. In der 1. Hauptrunde des Kerschdorfer Tirol Cups setzte sich Oberland West im Paznaun (2:1) durch, Schönwies und der SV Landeck können sich vorab schon auf die neue Meisterschaft konzentrieren.
5. August 2026
Auch ein Derby in der neuen Saison: Schönwies/Mils (blau) gegen die zweite Mannschaft des SC Imst. Foto: Benno Flatschacher
SPG OBERLAND WEST. Es war keine leichte Hürde zu nehmen für die favorisierte Oberland-West-Elf gegen motivierte Paznauner um Trainer Graber. Zwar schlugen die Neuerwerbungen Wolf (Zams) und Harold (Imst) zu, führte Prantl (Imst) als zentrale Anspielstation Regie, aber nach dem Anschlusstor des FCP wurde es noch eng. Letztlich zogen die Obergrichter (Co-Trainer Fritz Erben vertrat den urlaubenden Coach Jäger) mit 2:1 in die 2. Hauptrunde des Tirol Cup ein, trafen Dienstagabend (nach Redaktionsschluss) in Ried auf den SV Umhausen.
INTERESSANTE DERBYS. Die Reform 2026/27 mischt die Liga auf, mit bekannten und neuen Teams. „Sie ist interessant, bestimmt kein Abstieg, weiterhin die fünfte Leistungsstufe wie die Tiroler Liga im Vorjahr. Es ist nicht allzu weit zu fahren und mit Derbys gespickt“, schildert Erben. Zwei Ötztaler Vereine, Imst II, Schönwies und Landeck – die jeweiligen Fans dürfen sich darauf freuen. Neben den prominenten Neuzugängen gab’s mit Kofler und Monz zwei Abgänge Richtung Landeck. „Es geht nach wie vor ums Kennenlernen, um den Einbau und die Förderung der Jungen“, verweist er auf das längerfristige Ziel („Wir schauen auf den Nachwuchs“). Das Saisonziel ist klar: „Die Top Fünf, keine Frage“, so Erben deutlich. Auftakt ist am Samstag am Sportplatz Hötting West, wo man auf die SPG Innsbruck West (mit FC-Grins-Ex-Coach Emrah Can) trifft, am Sonntag (16.8.) folgt das Heimspiel gegen den SK Rum (Ried, 17 Uhr). „Zwei spielstarke Mannschaften“, weiß Erben. „Eine Herausforderung! Konzentriert reingehen, versuchen, es spielerisch zu lösen, umsetzen, was vorgegeben. Dann können wir was mitnehmen.“
SV LANDECK. „Grundsätzlich wollen wir natürlich ein Spiel gewinnen. Aber wir waren heute nicht gut genug“, sagte SVL-Trainer Alexander Kregar nach dem 2:3 in Stams gegen die SPG Rietz/Stams (2. Landesliga West). In der 1. Hauptrunde des Tirol Cup erwischte seine Elf einen schlechten Start, geriet 0:3 in Rückstand (fragwürdiger Elfer, zwei SV-Goals nicht anerkannt), um in einem überlegen geführten zweiten Spielabschnitt den Gegner noch „ins Schwitzen“ zu bringen (Tore: Markl, Thurner). „Aber am Ende wollten sie es ein bissl mehr.“
„MEISTERSCHAFT WICHTIGER“. Aus Trainersicht („Ein Bewerb, den du nicht gewinnen kannst“) sei das Ausscheiden nicht so negativ zu sehen. „Wir hätten drei Spiele in einer Woche, sind personell eh etwas dezimiert. Da ist die Meisterschaft bedeutend wichtiger“, erklärt er. Der Kader habe sich (außer dem Abgang von Tiefenbrunn nach Imst, Patrick Wilhelm verstärkt das Trainerteam) kaum verändert. „Ein, zwei Köpfe sind dazugestoßen“, zeigt er auf und meint damit vor allem die Rückkehr von Florian Kofler (fehlt allerdings die ersten Spiele) und Johannes Monz (beide Oberland West). Mit Fabian Wellenzohn (LA17) gibt’s einen Neueinsteiger. Der Ausblick? „Neun Teams der letzten Saison sind mit uns mitgegangen, auch der Rest ist bekannt“, zählt er auf. „Allerdings gibt es zahlreiche interne Kaderveränderungen, ein paar Unbekannte. Das macht es schwieriger, die Liga einzuordnen. Wie letztes Jahr wird’s sicherlich sehr eng.“ Grundsätzlich wolle man „mit dem hinteren Tabellenbereich nichts zu tun haben“. Am Samstag (18.30 Uhr) geht’s mit einem Heimspiel gegen den SVI los. „Heuer eine Wundertüte“, schüttelt er den Kopf. „Trainer Matic hat die halbe Mannschaft austauschen müssen.“ Ein positiver Start wäre bekanntlich wichtig – der SV Landeck wartet nämlich saisonübergreifend schon seit drei Spielen auf einen „Dreier“ …
FG Schönwies/Mils. Die Schönwies/Milser Fußballgemeinschaft blieb in der 1. Hauptrunde des Tirol Cup an 1. Gebietsligist-West-Team SU Roppen hängen. Ein abgefälschter Schuss führte zum 0:1-Rückstand, ein Lattenpendler verhinderte den zwischenzeitlichen Ausgleich, dann zogen die Roppener mit zwei weiteren Toren davon. „Danach waren wir am Drücker“, erinnert sich FG-Trainer Simon Lentsch. „Der Anschlusstreffer war nur eine Frage der Zeit. Aber individuelle Fehler trafen uns entscheidend.“ Nach dem 2:5 „zählt jetzt die Meisterschaft.“
ZIEL: „LIGA HALTEN“. Der Trainer muss – wie in der Vorsaison – personell „haushalten“. Neben u.a. Florian Berger (zurück zu Arlberg-Stanzertal) als Abgang steht Tobias Fleischhacker (Landeck) als Neuzugang gegenüber. „Ähnlich wie letztes Jahr sind wir nicht gerade mit einem breiten Kader beglückt“, bemerkt Lentsch. „Aber ich bin kein Jammerer, bewahre die Ruhe, arbeite mit dem, was wir haben. Arrivierte sollen spielen, Junge sollen zeigen, was sie können.“ Ziel sei eindeutig, „die Liga halten. Ein einstelliger Platz wäre Wahnsinn.“ Mit drei „Last-Minute“-Siegen der Vorsaison schaffte er die Qualifikation zur neu geschaffenen 1. Landesliga West. „Einige Mannschaften sind auf unserer Ebene. Einige, wo man vielleicht was erwarten kann“, sein Blick auf die Ligagestaltung. Die Reichenau Juniors (A) und FC Wacker Amateure (14.8., 19.30 Uhr in Mils-Au) heißen die ersten Gegner. „Eine schwere Auslosung“, nickt Lentsch wissend. „Reichenau kennen wir, Wacker? Schauen wir mal, was kommt. Erste Punkte machen wäre Klasse.“
INTERESSANTE DERBYS. Die Reform 2026/27 mischt die Liga auf, mit bekannten und neuen Teams. „Sie ist interessant, bestimmt kein Abstieg, weiterhin die fünfte Leistungsstufe wie die Tiroler Liga im Vorjahr. Es ist nicht allzu weit zu fahren und mit Derbys gespickt“, schildert Erben. Zwei Ötztaler Vereine, Imst II, Schönwies und Landeck – die jeweiligen Fans dürfen sich darauf freuen. Neben den prominenten Neuzugängen gab’s mit Kofler und Monz zwei Abgänge Richtung Landeck. „Es geht nach wie vor ums Kennenlernen, um den Einbau und die Förderung der Jungen“, verweist er auf das längerfristige Ziel („Wir schauen auf den Nachwuchs“). Das Saisonziel ist klar: „Die Top Fünf, keine Frage“, so Erben deutlich. Auftakt ist am Samstag am Sportplatz Hötting West, wo man auf die SPG Innsbruck West (mit FC-Grins-Ex-Coach Emrah Can) trifft, am Sonntag (16.8.) folgt das Heimspiel gegen den SK Rum (Ried, 17 Uhr). „Zwei spielstarke Mannschaften“, weiß Erben. „Eine Herausforderung! Konzentriert reingehen, versuchen, es spielerisch zu lösen, umsetzen, was vorgegeben. Dann können wir was mitnehmen.“
SV LANDECK. „Grundsätzlich wollen wir natürlich ein Spiel gewinnen. Aber wir waren heute nicht gut genug“, sagte SVL-Trainer Alexander Kregar nach dem 2:3 in Stams gegen die SPG Rietz/Stams (2. Landesliga West). In der 1. Hauptrunde des Tirol Cup erwischte seine Elf einen schlechten Start, geriet 0:3 in Rückstand (fragwürdiger Elfer, zwei SV-Goals nicht anerkannt), um in einem überlegen geführten zweiten Spielabschnitt den Gegner noch „ins Schwitzen“ zu bringen (Tore: Markl, Thurner). „Aber am Ende wollten sie es ein bissl mehr.“
„MEISTERSCHAFT WICHTIGER“. Aus Trainersicht („Ein Bewerb, den du nicht gewinnen kannst“) sei das Ausscheiden nicht so negativ zu sehen. „Wir hätten drei Spiele in einer Woche, sind personell eh etwas dezimiert. Da ist die Meisterschaft bedeutend wichtiger“, erklärt er. Der Kader habe sich (außer dem Abgang von Tiefenbrunn nach Imst, Patrick Wilhelm verstärkt das Trainerteam) kaum verändert. „Ein, zwei Köpfe sind dazugestoßen“, zeigt er auf und meint damit vor allem die Rückkehr von Florian Kofler (fehlt allerdings die ersten Spiele) und Johannes Monz (beide Oberland West). Mit Fabian Wellenzohn (LA17) gibt’s einen Neueinsteiger. Der Ausblick? „Neun Teams der letzten Saison sind mit uns mitgegangen, auch der Rest ist bekannt“, zählt er auf. „Allerdings gibt es zahlreiche interne Kaderveränderungen, ein paar Unbekannte. Das macht es schwieriger, die Liga einzuordnen. Wie letztes Jahr wird’s sicherlich sehr eng.“ Grundsätzlich wolle man „mit dem hinteren Tabellenbereich nichts zu tun haben“. Am Samstag (18.30 Uhr) geht’s mit einem Heimspiel gegen den SVI los. „Heuer eine Wundertüte“, schüttelt er den Kopf. „Trainer Matic hat die halbe Mannschaft austauschen müssen.“ Ein positiver Start wäre bekanntlich wichtig – der SV Landeck wartet nämlich saisonübergreifend schon seit drei Spielen auf einen „Dreier“ …
FG Schönwies/Mils. Die Schönwies/Milser Fußballgemeinschaft blieb in der 1. Hauptrunde des Tirol Cup an 1. Gebietsligist-West-Team SU Roppen hängen. Ein abgefälschter Schuss führte zum 0:1-Rückstand, ein Lattenpendler verhinderte den zwischenzeitlichen Ausgleich, dann zogen die Roppener mit zwei weiteren Toren davon. „Danach waren wir am Drücker“, erinnert sich FG-Trainer Simon Lentsch. „Der Anschlusstreffer war nur eine Frage der Zeit. Aber individuelle Fehler trafen uns entscheidend.“ Nach dem 2:5 „zählt jetzt die Meisterschaft.“
ZIEL: „LIGA HALTEN“. Der Trainer muss – wie in der Vorsaison – personell „haushalten“. Neben u.a. Florian Berger (zurück zu Arlberg-Stanzertal) als Abgang steht Tobias Fleischhacker (Landeck) als Neuzugang gegenüber. „Ähnlich wie letztes Jahr sind wir nicht gerade mit einem breiten Kader beglückt“, bemerkt Lentsch. „Aber ich bin kein Jammerer, bewahre die Ruhe, arbeite mit dem, was wir haben. Arrivierte sollen spielen, Junge sollen zeigen, was sie können.“ Ziel sei eindeutig, „die Liga halten. Ein einstelliger Platz wäre Wahnsinn.“ Mit drei „Last-Minute“-Siegen der Vorsaison schaffte er die Qualifikation zur neu geschaffenen 1. Landesliga West. „Einige Mannschaften sind auf unserer Ebene. Einige, wo man vielleicht was erwarten kann“, sein Blick auf die Ligagestaltung. Die Reichenau Juniors (A) und FC Wacker Amateure (14.8., 19.30 Uhr in Mils-Au) heißen die ersten Gegner. „Eine schwere Auslosung“, nickt Lentsch wissend. „Reichenau kennen wir, Wacker? Schauen wir mal, was kommt. Erste Punkte machen wäre Klasse.“






