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Durchgebissen

St. Anton: Dritte Auflage des „Arlberger Wadlbeissers“

Das Finish im Ortszentrum zu erreichen, war das erklärte Ziel der über 300 Athleten und Hobbysportler. In den Kategorien Singlewertung und Team war die Zeit ausschlaggebend für einen Podestplatz. Bei der Just-for-Fun-Wertung kämpften sich mehr als die Hälfte aller Teilnehmenden ohne Zeitnehmung, großteils kostümiert und mit maximalem Spaßfaktor über die originellen Hindernisse.

31. August 2026
Durchgebissen
Über 300 Teilnehmende aus 14 Nationen waren beim „Arlberger Wadlbeisser“ in St. Anton am Arlberg dabei. Foto: TVB St. Anton/Valentina & Patrick Bätz
Vom Start bis zum Ziel strahlten die Teilnehmenden bei optimalen Temperaturen um die 18 bis 20 Grad mit der Sonne um die Wette. Zwei Strecken (12,5 km und 7 km), über 300 Teilnehmende aus 14 Nationen, ein hoher Frauenanteil sowie ein begeistertes Publikum waren auch dieses Jahr die Zutaten für den erfolgreichen „Arlberger Wadlbeisser“ in St. Anton am Arlberg. Der bewährte Parcours führte über viele Höhenmeter durch Schlamm und über handgefertigte Hindernisse ins Ziel.

ÜBERGLÜCKLICH AUF DEM PODIUM. Innerhalb zwei Minuten liegen die Podestplätze bei den Damen, die 12,5 Kilometer absolvierten, beieinander. Auf der Langstrecke nicht zu stoppen waren Kerstin Greif aus Deutschland, die sich den ersten Platz sicherte, knapp vor ihrer Vereinskollegin Andrea Kastner. Die Österreicherin Marlene Aschenbrenner lief nur 15 Sekunden später über die Ziellinie und konnte sich über Platz drei freuen.

DREI SIEGE IN FOLGE. Zum dritten Mal in Folge holte sich Florian Holzinger aus Deutschland den Sieg bei den Herren auf der Langdistanz. Die 12,5 Kilometer absolvierte er in einer Stunde, fünf Minuten und 19 Sekunden und landete dabei wieder auf Platz eins. Als schnellster Österreicher jubelte der Voralberger Die­ter Bischof, der im Winter auf seinen Skiern den „Weissen Rausch“ für sich entschied, über den vierten Platz. Auf der Kurzstrecke über 7 km dominierte Österreich: Alle Podestplätze – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren – gingen an österreichische Athleten.

JUST FOR FUN. Von der ersten Stunde an ist die Just for Fun Wertung bei Teilnehmenden und Publikum am beliebtesten. Hier gingen mehr als die Hälfte aller Teilnehmenden an den Start und robbten sich gemeinsam durch Schlammbäder, hangelten sich mit Unterstützung des Teams ins Ziel. Neben Teamgeist und Kondition zeichneten sich die insgesamt 23 Teams auch durch klingende Namen wie „Flying Dutch (wo)men“ und „Leutkircher Kniebeugenbande“ sowie originelle Kostüme aus. Mit 22 Startern stellte „Sound of Muskelkater“, die Musikkapelle St. Anton am Arlberg, das größte Team. 2027 darf man sich auf die vierte Auflage des „Arlberger Wadlbeissers 2027“ freuen, wenn die Wadl wieder richtig glühen. Infos und Updates unter: www.arlberger-wadlbeisser.at
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Kerstin Greif (l.) war bei den Damen (12,5 km) nicht zu stoppen. Foto: TVB St. Anton/Valentina & Patrick Bätz
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Florian Holzinger holte zum dritten Mal in Folge den Sieg. Foto: TVB St. Anton/Valentina & Patrick Bätz
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Stellte das größte Team: „Sound of Muskelkater“ – die Musikkapelle St. Anton am Arlberg Foto: TVB St. Anton/Valentina & Patrick Bätz

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