Erster Fließer Heimsieg
Unnötige Stanzertaler Niederlage
Vier Runden vor Herbstschluss: Es geht um wichtige Punkte in der Tabellensituation für die Landecker Bezirksvertreter der 1. Gebietsliga West. Erfreuliches passierte in Fließ: Die Schöpf-Elf setzt den angepeilten „Dreier“ gegen Liga-Nachbar Flaurling/Polling gut um – 5:0! Weniger erbauliches kam aus Sölden. Ein grantiger Arlberg-Stanzertal-Trainer Kolp nach dem 1:2: „Eineinhalb Stunden Fahrt für die Fisch!“
20. Oktober 2026
Wieder mittendrin statt nur dabei: Fließ-Coach Andreas Schöpf Foto: Benno Flatschacher
FC Sailer Fliess – FC Flaurling/Polling 5:0 (2:0). „Wir müssen gegen die unmittelbaren Teams um uns punkten“, so die klare Vorgabe des mittlerweile am Platz stehenden FCF-Trainers Andreas Schöpf. Nach vier punktelosen Spielen am Stück stand man im Heimspiel gegen die Bratusek-Elf in der Pflicht. Und setzte das Vorhaben eindrücklich um.
Die Befreiung. Von Anpfiff weg die Gastgeber spielbestimmend, Feld- und Ballüberlegenheit. Ständiges Anpressen der Gäste, daraus viele Ballgewinne und Offensivaktionen mit Umschaltspiel, „das war schon zermürbend für den Gegner“, bemerkte Schöpf. Die Fließer Führung hing in der Luft, fiel nach einer halben Stunde. Stürmer Noah Gebhart (avancierte mit drei Goals und zwei Assist zum Matchwinner) von der Sechzehnerlinie platziert ins linke kurze Eck – 1:0. Die Obergrichter setzen sofort nach. Schöpf („In erster Linie geht’s mir um die Besetzung gewisser Positionen“) gelingt ein genauer Steckpass zu Gebhart, der direkt weiter auf Maximilian Marth, der die Kugel nur mehr über die Torlinie drücken muss. 2:0 (38.), der schönste der fünf FCF-Treffer – drei weitere Goals Halbzeit zwei. Gebhart nicht zu stoppen (63., 81.; 7. Saisontor), und Nico Siehs (71.). Zweiter FCF-Sieg, der erste vor heimischen Fans. „Megawichtig“, atmete Schöpf („Da fielen vielen ein Mordssteinbrocken runter …“) kräftig durch. „Nach dem Oetz-Spiel (4:7, Anm.) war einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die Jungs an sich, an ihr Spiel glauben. Sie haben sich bestätigt.“ Drittletztes Spiel: Längenfeld II (A).
SPG Sölden – SPG Arlberg-Stanzertal 2:1 (1:0). Nach zwei Siegen in Folge peilte Trainer Hubert Kolp den (vermeintlich) leichtesten „Dreier“ an – in Zwieselstein beim Vorletzten Sölden. Es wurde eine Enttäuschung. „Wir kämpfen nicht, wir fighten um keinen Ball. Wir lassen sie gewähren“, zeichnete sich Unverständnis in seinem Gesichtsausdruck ab, ob des dürftigen Auftritts seiner Schützlinge. Auf der einen Seite nämlich aufopfernde Ötztaler, die unbedingt den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen wollten, auf der anderen Seite Stanzertaler mit laxem Spiel, schwachen Abschlüssen, sodass die heimische Verteidigung – wenn der Goalie geschlagen war – auch noch auf der Torlinie klären konnte.
„Wie ein Kindergarten“. So kam es nicht von ungefähr, dass die Söldner mit ihren Möglichkeiten mit Nachdruck an einem Tor arbeiteten, Aste in Minute 35 einnetzte, Tauferer in Halbzeit zwei sogar auf 2:0 erhöhen konnte (53.). Die zuvor nur mit mageren drei Zählern ausgestattete Haferkorn-Truppe verdoppelte die Punkteanzahl gegen die Gäste – Schmids zwölftes Saisontor kam zu spät (87.). Es war zwar erst die zweite Auswärtsniederlage in fünf Spielen in der Fremde, „aber eine total unnötige“, schüttelte Kolp den Kopf und sparte nicht mit harschen Worten: „Wie ein Kindergarten! Von Anfang bis zum Schluss, schade. Eineinhalb Stunden Fahrt für die Fisch …“ Roppen (St. Anton: Freitag, 19.45 Uhr), Telfs (A) und Fließ (A) das Restprogramm.
Die Befreiung. Von Anpfiff weg die Gastgeber spielbestimmend, Feld- und Ballüberlegenheit. Ständiges Anpressen der Gäste, daraus viele Ballgewinne und Offensivaktionen mit Umschaltspiel, „das war schon zermürbend für den Gegner“, bemerkte Schöpf. Die Fließer Führung hing in der Luft, fiel nach einer halben Stunde. Stürmer Noah Gebhart (avancierte mit drei Goals und zwei Assist zum Matchwinner) von der Sechzehnerlinie platziert ins linke kurze Eck – 1:0. Die Obergrichter setzen sofort nach. Schöpf („In erster Linie geht’s mir um die Besetzung gewisser Positionen“) gelingt ein genauer Steckpass zu Gebhart, der direkt weiter auf Maximilian Marth, der die Kugel nur mehr über die Torlinie drücken muss. 2:0 (38.), der schönste der fünf FCF-Treffer – drei weitere Goals Halbzeit zwei. Gebhart nicht zu stoppen (63., 81.; 7. Saisontor), und Nico Siehs (71.). Zweiter FCF-Sieg, der erste vor heimischen Fans. „Megawichtig“, atmete Schöpf („Da fielen vielen ein Mordssteinbrocken runter …“) kräftig durch. „Nach dem Oetz-Spiel (4:7, Anm.) war einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die Jungs an sich, an ihr Spiel glauben. Sie haben sich bestätigt.“ Drittletztes Spiel: Längenfeld II (A).
SPG Sölden – SPG Arlberg-Stanzertal 2:1 (1:0). Nach zwei Siegen in Folge peilte Trainer Hubert Kolp den (vermeintlich) leichtesten „Dreier“ an – in Zwieselstein beim Vorletzten Sölden. Es wurde eine Enttäuschung. „Wir kämpfen nicht, wir fighten um keinen Ball. Wir lassen sie gewähren“, zeichnete sich Unverständnis in seinem Gesichtsausdruck ab, ob des dürftigen Auftritts seiner Schützlinge. Auf der einen Seite nämlich aufopfernde Ötztaler, die unbedingt den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen wollten, auf der anderen Seite Stanzertaler mit laxem Spiel, schwachen Abschlüssen, sodass die heimische Verteidigung – wenn der Goalie geschlagen war – auch noch auf der Torlinie klären konnte.
„Wie ein Kindergarten“. So kam es nicht von ungefähr, dass die Söldner mit ihren Möglichkeiten mit Nachdruck an einem Tor arbeiteten, Aste in Minute 35 einnetzte, Tauferer in Halbzeit zwei sogar auf 2:0 erhöhen konnte (53.). Die zuvor nur mit mageren drei Zählern ausgestattete Haferkorn-Truppe verdoppelte die Punkteanzahl gegen die Gäste – Schmids zwölftes Saisontor kam zu spät (87.). Es war zwar erst die zweite Auswärtsniederlage in fünf Spielen in der Fremde, „aber eine total unnötige“, schüttelte Kolp den Kopf und sparte nicht mit harschen Worten: „Wie ein Kindergarten! Von Anfang bis zum Schluss, schade. Eineinhalb Stunden Fahrt für die Fisch …“ Roppen (St. Anton: Freitag, 19.45 Uhr), Telfs (A) und Fließ (A) das Restprogramm.






