„Mein bisher größter Titel“
Tennis-Talent Anna Pircher holt U16-Gold in Parma
29. September 2025 | von
Attila Haidegger
Frisch gekrönte U16-Europameisterin: Anna Pircher aus Landeck Foto: Pia König
Die Zweitgesetzte besiegte im Endspiel der 2025 European Junior Championships 16 & Under die fünftgereihte Niederländerin Antonia Stoyanov recht klar 7:5, 6:1 und eroberte damit die für den ÖTV historische Goldmedaille. Die 15-Jährige, die sich heuer auch schon in die Top 100 der U18-Weltrangliste und ins WTA-Damenranking gespielt hat, ist die zweite österreichische U16-EM-Mädcheneinzelsiegerin neben Petra Ritter, die in Saragossa im Jahre 1988 triumphiert hatte. Insgesamt ist dies der fünfte weibliche ÖTV-Sieg im Einzel in der Geschichte der Jugendeuropameisterschaften (U14/U16/U18).
„WAR MIR EINE EHRE“. Pircher hatte im Vorjahr im tschechischen Most mit Lea Haider-Maurer bereits EM-Silber im U14-Mädchendoppel geholt. Diesmal klappte es im Einzel mit dem obersten Platz auf dem Siegespodest. „Das ist sicher mein bisher größter Titel“, strahlte die Teenagerin im Gespräch mit dem Österreichischen Tennisverband. Dabei war sie im Finale im ersten Satz bei 4:5 nur zwei Punkte vom Satzrückstand entfernt, verlor danach aber bloß noch ein Game. „Es war eine super Woche. Ich habe das Turnier sehr konstant durchgespielt, lediglich einen Satzverlust in der dritten Runde gehabt, wo die Gegnerin auch sehr stark gespielt hat. Ich bin sehr froh, das Turnier gewonnen zu haben und stolz drauf. Ich freue mich, dass ich für Österreich spielen durfte, das war mir eine Ehre“, meinte Pircher und dankte ihrer Betreuerin Pia König: „Sie hat mich die Woche sehr gut unterstützt.“ Die Ex-WTA-Profispielerin hatte den Schützling von Oliver Ploner in der oberitalienischen Großstadt Parma im ÖTV-Auftrag vor Ort betreut. „Das war eine super Woche von Anna“, freute sich auch die Niederösterreicherin.
„GIBT NICHT VIELE, DIE SIE IN EUROPA SCHLAGEN KÖNNEN.“ Pia König weiter: „Man muss sagen: Wenn man weiß, wie Anna spielt, dann hat man es gewusst, dass der Sieg möglich ist. Im Laufe der Woche ist das immer sichtbarer geworden. Wenn sie ihr Spiel durchzieht, gibt es in dieser Altersklasse nicht viele, die sie in Europa schlagen können. Sie hat es sauber zu Ende gespielt und es sich redlich verdient.“ Begeistert zeigte sich auch Marion Maruska, die Ritter beim bisher letzten österreichischen Sieg in Saragossa 1988 im Doppel zum Double verholfen hatte: „Es ist toll, dass wir nach so langer Zeit wieder mal eine EM-Goldmedaille bei den Mädels haben. Anna hat in diesem Jahr mit einigen Erfolgen auf U18-Ebene und sogar schon bei den Damen aufgezeigt. Das ist jetzt die Draufgabe – und auch für sie sicherlich ein ganz besonderer Erfolg“, so die ÖTV-Sportkoordinatorin.
„WAR MIR EINE EHRE“. Pircher hatte im Vorjahr im tschechischen Most mit Lea Haider-Maurer bereits EM-Silber im U14-Mädchendoppel geholt. Diesmal klappte es im Einzel mit dem obersten Platz auf dem Siegespodest. „Das ist sicher mein bisher größter Titel“, strahlte die Teenagerin im Gespräch mit dem Österreichischen Tennisverband. Dabei war sie im Finale im ersten Satz bei 4:5 nur zwei Punkte vom Satzrückstand entfernt, verlor danach aber bloß noch ein Game. „Es war eine super Woche. Ich habe das Turnier sehr konstant durchgespielt, lediglich einen Satzverlust in der dritten Runde gehabt, wo die Gegnerin auch sehr stark gespielt hat. Ich bin sehr froh, das Turnier gewonnen zu haben und stolz drauf. Ich freue mich, dass ich für Österreich spielen durfte, das war mir eine Ehre“, meinte Pircher und dankte ihrer Betreuerin Pia König: „Sie hat mich die Woche sehr gut unterstützt.“ Die Ex-WTA-Profispielerin hatte den Schützling von Oliver Ploner in der oberitalienischen Großstadt Parma im ÖTV-Auftrag vor Ort betreut. „Das war eine super Woche von Anna“, freute sich auch die Niederösterreicherin.
„GIBT NICHT VIELE, DIE SIE IN EUROPA SCHLAGEN KÖNNEN.“ Pia König weiter: „Man muss sagen: Wenn man weiß, wie Anna spielt, dann hat man es gewusst, dass der Sieg möglich ist. Im Laufe der Woche ist das immer sichtbarer geworden. Wenn sie ihr Spiel durchzieht, gibt es in dieser Altersklasse nicht viele, die sie in Europa schlagen können. Sie hat es sauber zu Ende gespielt und es sich redlich verdient.“ Begeistert zeigte sich auch Marion Maruska, die Ritter beim bisher letzten österreichischen Sieg in Saragossa 1988 im Doppel zum Double verholfen hatte: „Es ist toll, dass wir nach so langer Zeit wieder mal eine EM-Goldmedaille bei den Mädels haben. Anna hat in diesem Jahr mit einigen Erfolgen auf U18-Ebene und sogar schon bei den Damen aufgezeigt. Das ist jetzt die Draufgabe – und auch für sie sicherlich ein ganz besonderer Erfolg“, so die ÖTV-Sportkoordinatorin.
