Silvano Wolf holt EM-Edelmetall
Silvano Wolf in Aserbaidschan und Frankreich erfolgreich
24. März 2026 | von
Daniel Haueis
Siegerehrung in Aserbaidschan: Silvano Wolf (r.) mit seinen ÖSV-Teamkollegen Julian Tritscher und Hannes Lohfeyer (v. l.) Foto: ISMF
Bei den Europameisterschaften von 4. bis 8. März in Shadag in Aserbaidschan holte er zweimal Edelmetall. Beim Individualrennen am 6. März sicherte er sich in der U23-Wertung die Bronzemedaille und den 8. Platz in der Herren-Gesamtwertung. Beim Verticalrennen am 8. März wurde es die Silbermedaille in der U23-Wertung (wieder 8. Platz Gesamtwertung Herren). Ein paar Tage später war der 20-jährige ÖSV-A-Kader-Athlet in Areches-Beaufort in Frankreich am Start. Dieser traditionsreiche Rennwettbewerb im Skibergsteigen namens „Pierra Menta“ ist die Langdistanz-Weltmeisterschaft, bei der in vier Etappen an vier Tagen mehr als 10.000 Höhenmeter zu bewältigen sind – es ist das größte, längste und herausforderndste Skitourenrennen der Welt. Die Athleten waren von 11. bis 14. März in Zweier-Teams am Start, Silvano Wolf vom SC Arlberg belegte bei der WM ohne Jugendwertung den 5. Platz (Gesamt Herren) und den 8. Platz in der Overall-Wertung. Silvano Wolfs Saison ist übrigens noch nicht beendet: Von 25. bis 29. März findet in Puy-Saint-Vincent in Frankreich ein weiterer Weltcup statt, bei dem Wolf wieder im Individual und Vertical an den Start geht. Ab 1. April geht das Weltcupfinale der Skibergsteiger in Villars in der Schweiz über die Bühne, wo er wieder in seinen beiden Disziplinen dabei ist. Den Abschluss der Saison bildet die „Patrouille des Glaciers“, ein Ein-Tages-Langdistanz-Rennen von Zermatt nach Verbier mit 4.500 Höhenmetern und 60 Kilometern, drei Skibergsteiger bilden eine Patrouille, es sind 1.300 Dreier-Teams am Start. Und danach wird natürlich für die nächste Saison trainiert: Silvano Wolf ist seit 2024 Heeressportler, trainiert wird großteils daheim am Arlberg.

