Den Blick für das Verborgene schärfen
Ausstellungsgespräch zur Fotoausstellung Alpgeister in Elmen
Wer genau hinsieht, vermag in Bäumen oder Felsen plötzlich Gesichter oder geheimnisvolle Wesen zu entdecken. Genau darum geht es in der aktuellen Sonderausstellung „Alpgeister. Suchen. Sehen. Staunen.“ im Naturparkzentrum in Elmen. Am vergangenen Mittwoch war die Allgäuer Künstlerin Angelika Blanz-Düsterfeld vor Ort und sprach mit den Besuchern über ihre Werke.
28. Juli 2026
Eine gelungene Zusammenarbeit (v. l.): Geschäftsführerin Nora Schneider, Künstlerin Angelika Blanz-Düsterfeld, Naturpark-Obmann Heiner Ginther. Foto: Winkler
Blanz-Düsterfelds Fotografien zeigen menschen- und tierähnliche Formen in Wurzeln, Steinen oder Felsen – eben Alpgeister. Mit großem Erfolg wurden diese zuletzt im Haus der Berge in Berchtesgaden gezeigt. Seit Anfang Juli sind sie nun im Lechtal zu bewundern.
SUCHEN. Entstanden sind die Fotos fast ausschließlich mit dem Handy bei Bergtouren und Spaziergängen. Lange Zeit seien sie in einem Ordner auf ihrem Computer verblieben, erzählt die Künstlerin. Ihre Bilder lässt Blanz-Düsterfeld nahezu unbearbeitet. Lediglich die Umrisse dessen, was sie zu erkennen glaubt, stellt sie frei. Gedruckt auf hochwertigem Acrylglas kommen die Motive besonders eindrucksvoll zur Geltung. In einer „Zeit der Superlativen“, in der es ständig um ein „Höher, Schneller, Weiter“ zu gehen scheint, wolle die Künstlerin mit ihren Arbeiten wieder zum Innehalten anregen und den Blick für das Verborgene schärfen.
SEHEN. Für die Geschäftsführerin des Naturparkzentrums, Nora Schneider, ist die Ausstellung dementsprechend ein echter „Augenöffner für so manches schnell zu übersehende Detail“. Auch Heiner Ginther, Obmann des Vereins Naturpark Tiroler Lech, sieht in der Schau einen wichtigen Impuls, sich auf die einzigartige und schützenswerte Schönheit der heimischen Natur zu besinnen.
STAUNEN. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 15. August 2026 zu den Öffnungszeiten des Naturparkzentrums „Der letzte Wilde“ in Elmen: von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr.
SUCHEN. Entstanden sind die Fotos fast ausschließlich mit dem Handy bei Bergtouren und Spaziergängen. Lange Zeit seien sie in einem Ordner auf ihrem Computer verblieben, erzählt die Künstlerin. Ihre Bilder lässt Blanz-Düsterfeld nahezu unbearbeitet. Lediglich die Umrisse dessen, was sie zu erkennen glaubt, stellt sie frei. Gedruckt auf hochwertigem Acrylglas kommen die Motive besonders eindrucksvoll zur Geltung. In einer „Zeit der Superlativen“, in der es ständig um ein „Höher, Schneller, Weiter“ zu gehen scheint, wolle die Künstlerin mit ihren Arbeiten wieder zum Innehalten anregen und den Blick für das Verborgene schärfen.
SEHEN. Für die Geschäftsführerin des Naturparkzentrums, Nora Schneider, ist die Ausstellung dementsprechend ein echter „Augenöffner für so manches schnell zu übersehende Detail“. Auch Heiner Ginther, Obmann des Vereins Naturpark Tiroler Lech, sieht in der Schau einen wichtigen Impuls, sich auf die einzigartige und schützenswerte Schönheit der heimischen Natur zu besinnen.
STAUNEN. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 15. August 2026 zu den Öffnungszeiten des Naturparkzentrums „Der letzte Wilde“ in Elmen: von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr.






