Frühlingserwachen in Noten
Die Musikkapelle Musau begeisterte mit einem unvergesslichen Konzertabend
13. April 2026 | von
Johannes Pirchner
Die Musikkapelle Musau bereitete dem Publikum mit ihrem tollen Frühjahrskonzert im VZ einen einmaligen und unvergesslichen Abend. Fotos: Dengg
Die allseits bekannten, beliebten und sehr gut besuchten Frühjahrskonzerte der heimischen Blasmusikkapellen strahlen eine gewisse musikalische Magie aus, die Musikantinnen und Musikanten können diesen einen besonderen Augenblick, bei dem sich der Vorhang hebt, kaum erwarten. Wer glaubt, Blasmusik sei statisch und bestehe in erster Linie aus Märschen und Polkas, der wird durch die Frühjahrskonzerte der heimischen Kapellen eines Besseren belehrt. Die MK Musau als hochwertiger Klangkörper ist ein lebendiger Beweis dafür, denn sie verwöhnt ihr Publikum jedes Jahr von Neuem mit besonderen Arrangements und Highlights.
DIE MK MUSAU … ist ein besonderer Klangkörper der kleinen 380-Seelen Gemeinde. Die gesamte Bevölkerung ist stolz auf „ihre Kapelle“, die schon lange Tradition hat und in zwei Jahren ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann. Jede bzw. jeder Siebte der Bevölkerung ist Mitglied und gehört dem Verein an, der Jung und Alt verbindet. So besteht die MK Musau derzeit aus 50 aktiven Mitgliedern, davon 17 Frauen und drei Marketenderinnen.
Kontinuität wird in Musau sehr großgeschrieben. Es darf wohl als Besonderheit angesehen werden, dass es in einem ganzen Jahrhundert nur vier Kapellmeister und mit Florian Fischer einen Langzeitobmann gab. Der derzeitige Kapellmeister Richard Wörle leitet seit 35 Jahren nach wie vor mit viel Freude und Elan seinen Klangkörper und das hoffentlich über viele weitere Jahre hinweg. Richard erzählte mir, dass alle Mitglieder bereit sind, den Nachwuchs zu begleiten und zu coachen. Die Kapelle ist, so führte er weiter aus, wie eine große Familie, zu der auch die auswärts studierenden Mitglieder jederzeit zurückkommen, um an besonderen Events und Proben teilzunehmen. So entwickelte sich die MK Musau im Laufe der Zeit zu einem Klangkörper, der über die Grenzen des Bezirks hinaus hohes Ansehen genießt und mit Auftritten im Allgäu, im Oberland und in Vorarlberg zum Publikumsmagnet geworden ist.
UND DA WAR NOCH „DER OSKAR“. Oskar Zotz verstärkt als Tenorsaxophonist auch heute noch – mit über 80 Jahren – mit Leib und Seele seine Kapelle. Er prägte 27 Jahre als Kapellmeister und 42 Jahre als Stabführer den Klangkörper wie kaum ein anderer. Allseits beliebt, anerkannt und mit einem gewissen Fingerspitzengefühl entwickelte er die MK Musau. Für diese außergewöhnlichen Leistungen wurde ihm die Auszeichnung eines Ehrenkapellmeisters verliehen, beim heurigen Frühjahrskonzert konnte er das 70-jährige „Dienstjubiläum“ feiern. Herzliche Gratulation dazu – Musik hält einfach jung und fit.
DER BUNTE FRÜHLINGSSTRAUSS 2026. Einen fulminanten Auftakt bescherte die MK Musau ihrem Publikum mit dem „Nibelungen Marsch“ von Gottfried Sonntag nach den Motiven von Richard Wagner. Fortgesetzt wurde mit der „Festlichen Ouvertüre“ des tschechischen Nationalkomponisten Friedrich Smetana. Er schuf ein Werk ganz im Zeitgeist des Aufbruchs, der Freiheit und der unbändigen Lebensfreude. Mit „The Hounds of Spring“ ließ die Kapelle die Besucherinnen und Besucher den Frühling mit all seinen Attributen – wie Bewegung, Energie, Kraft der Natur einerseits sowie Ruhe, Zufriedenheit andererseits – unmittelbar erleben. Mit ihrem vierten Stück „Wings to Fly“ nahm die MK das Publikum auf eine Reise durch die Lüfte mit, gekennzeichnet durch Freiheit, Abenteuer, aber auch Ruhe. Zu schnell verging die Zeit und schon stand das letzte Stück vor der Pause – „Bergwelt“ von Tobias Psaier – auf dem Programm, eine Hommage an die Schönheit Südtirols.
Der zweite Konzertteil startete mit dem Stück „Zwei Weggefährten“ von Stephan Hutter, bei dem die Tenorhornsolisten Fabian und Christian Bader ihren großen Auftritt hatten. Die Polka fing das Gefühl von Vertrautheit, Freundschaft und das gemeinsame Meistern eines Lebensweges ein.
Das nächste Stück „The Sound of Music“ von Richard Rodgers war ein äußerst gelungenes Zusammenwirken zwischen der MK Musau und der bekannten heimischen und ortsansässigen Musicaldarstellerin, Schauspielerin und Sängerin, Franziska Fink. Das Konzertpublikum konnte hautnah und beeindruckend miterleben, dass hervorragend gesungene Musicalsongs und Blasmusik vom Feinsten zwar „ungewöhnliche“, jedoch kongeniale Partner sein können. Franziska brillierte mit ihrer tollen Stimme und vermittelte Emotionen und Leidenschaft auf der Bühne. Das Medley beinhaltete u. a. den titelgebenden Eröffnungssong „The Sound of Music“, das fröhliche Lied „Do-Re-Mi“, „So Long, Farewell“, „Edelweiß“, die emotionale Hymne auf die Heimat sowie „Climb Every Mountain“ als starkes Finale. Franziskas unvergesslicher Auftritt als Solistin endete mit dem Stück „My favorite Things“.
Anschließend ging es schwungvoll, jedoch kontrastreich mit dem Schlager Medley „80er Kult(tour)“ im Programm weiter. Bekannte Ohrwürmer wie z. B. „Skandal im Sperrbezirk“, „Sternenhimmel“ sowie „Rock me Amadeus“ begeisterten Jung und Alt. Mit dem Stück „Maxglaner Reloaded“ von Christof Zellhofer beschloss der Klangkörper sein offizielles Frühjahrskonzertprogramm.
Kapellmeister Richard Wörle bedankte sich im Namen seiner Musikantinnen und Musikanten beim erschienenen Publikum – erstmalig über 400 und neuer Besucherrekord – und drückte in treffenden Worten aus, dass das überaus zahlreiche Interesse am Konzert das größte Lob und die stärkste Wertschätzung für ihn und seine Kapelle darstellen.
Die Musikkapelle Musau verabschiedete sich mit den zwei Zugaben „Späte Liebe“, einem bekannt traditionellen Stück, sowie mit „Reinsberger Nächte“. Das Konzertpublikum bedankte sich mit Standing Ovations für den großartigen ersten Duft des bunten musikalischen Frühjahrsstraußes 2026 beim Klangkörper, der aufgezeigt hatte, auf welch hohem Niveau die Musikantinnen und Musikanten aus Musau ihr Publikum zu begeistern wissen.
DIE MK MUSAU … ist ein besonderer Klangkörper der kleinen 380-Seelen Gemeinde. Die gesamte Bevölkerung ist stolz auf „ihre Kapelle“, die schon lange Tradition hat und in zwei Jahren ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann. Jede bzw. jeder Siebte der Bevölkerung ist Mitglied und gehört dem Verein an, der Jung und Alt verbindet. So besteht die MK Musau derzeit aus 50 aktiven Mitgliedern, davon 17 Frauen und drei Marketenderinnen.
Kontinuität wird in Musau sehr großgeschrieben. Es darf wohl als Besonderheit angesehen werden, dass es in einem ganzen Jahrhundert nur vier Kapellmeister und mit Florian Fischer einen Langzeitobmann gab. Der derzeitige Kapellmeister Richard Wörle leitet seit 35 Jahren nach wie vor mit viel Freude und Elan seinen Klangkörper und das hoffentlich über viele weitere Jahre hinweg. Richard erzählte mir, dass alle Mitglieder bereit sind, den Nachwuchs zu begleiten und zu coachen. Die Kapelle ist, so führte er weiter aus, wie eine große Familie, zu der auch die auswärts studierenden Mitglieder jederzeit zurückkommen, um an besonderen Events und Proben teilzunehmen. So entwickelte sich die MK Musau im Laufe der Zeit zu einem Klangkörper, der über die Grenzen des Bezirks hinaus hohes Ansehen genießt und mit Auftritten im Allgäu, im Oberland und in Vorarlberg zum Publikumsmagnet geworden ist.
UND DA WAR NOCH „DER OSKAR“. Oskar Zotz verstärkt als Tenorsaxophonist auch heute noch – mit über 80 Jahren – mit Leib und Seele seine Kapelle. Er prägte 27 Jahre als Kapellmeister und 42 Jahre als Stabführer den Klangkörper wie kaum ein anderer. Allseits beliebt, anerkannt und mit einem gewissen Fingerspitzengefühl entwickelte er die MK Musau. Für diese außergewöhnlichen Leistungen wurde ihm die Auszeichnung eines Ehrenkapellmeisters verliehen, beim heurigen Frühjahrskonzert konnte er das 70-jährige „Dienstjubiläum“ feiern. Herzliche Gratulation dazu – Musik hält einfach jung und fit.
DER BUNTE FRÜHLINGSSTRAUSS 2026. Einen fulminanten Auftakt bescherte die MK Musau ihrem Publikum mit dem „Nibelungen Marsch“ von Gottfried Sonntag nach den Motiven von Richard Wagner. Fortgesetzt wurde mit der „Festlichen Ouvertüre“ des tschechischen Nationalkomponisten Friedrich Smetana. Er schuf ein Werk ganz im Zeitgeist des Aufbruchs, der Freiheit und der unbändigen Lebensfreude. Mit „The Hounds of Spring“ ließ die Kapelle die Besucherinnen und Besucher den Frühling mit all seinen Attributen – wie Bewegung, Energie, Kraft der Natur einerseits sowie Ruhe, Zufriedenheit andererseits – unmittelbar erleben. Mit ihrem vierten Stück „Wings to Fly“ nahm die MK das Publikum auf eine Reise durch die Lüfte mit, gekennzeichnet durch Freiheit, Abenteuer, aber auch Ruhe. Zu schnell verging die Zeit und schon stand das letzte Stück vor der Pause – „Bergwelt“ von Tobias Psaier – auf dem Programm, eine Hommage an die Schönheit Südtirols.
Der zweite Konzertteil startete mit dem Stück „Zwei Weggefährten“ von Stephan Hutter, bei dem die Tenorhornsolisten Fabian und Christian Bader ihren großen Auftritt hatten. Die Polka fing das Gefühl von Vertrautheit, Freundschaft und das gemeinsame Meistern eines Lebensweges ein.
Das nächste Stück „The Sound of Music“ von Richard Rodgers war ein äußerst gelungenes Zusammenwirken zwischen der MK Musau und der bekannten heimischen und ortsansässigen Musicaldarstellerin, Schauspielerin und Sängerin, Franziska Fink. Das Konzertpublikum konnte hautnah und beeindruckend miterleben, dass hervorragend gesungene Musicalsongs und Blasmusik vom Feinsten zwar „ungewöhnliche“, jedoch kongeniale Partner sein können. Franziska brillierte mit ihrer tollen Stimme und vermittelte Emotionen und Leidenschaft auf der Bühne. Das Medley beinhaltete u. a. den titelgebenden Eröffnungssong „The Sound of Music“, das fröhliche Lied „Do-Re-Mi“, „So Long, Farewell“, „Edelweiß“, die emotionale Hymne auf die Heimat sowie „Climb Every Mountain“ als starkes Finale. Franziskas unvergesslicher Auftritt als Solistin endete mit dem Stück „My favorite Things“.
Anschließend ging es schwungvoll, jedoch kontrastreich mit dem Schlager Medley „80er Kult(tour)“ im Programm weiter. Bekannte Ohrwürmer wie z. B. „Skandal im Sperrbezirk“, „Sternenhimmel“ sowie „Rock me Amadeus“ begeisterten Jung und Alt. Mit dem Stück „Maxglaner Reloaded“ von Christof Zellhofer beschloss der Klangkörper sein offizielles Frühjahrskonzertprogramm.
Kapellmeister Richard Wörle bedankte sich im Namen seiner Musikantinnen und Musikanten beim erschienenen Publikum – erstmalig über 400 und neuer Besucherrekord – und drückte in treffenden Worten aus, dass das überaus zahlreiche Interesse am Konzert das größte Lob und die stärkste Wertschätzung für ihn und seine Kapelle darstellen.
Die Musikkapelle Musau verabschiedete sich mit den zwei Zugaben „Späte Liebe“, einem bekannt traditionellen Stück, sowie mit „Reinsberger Nächte“. Das Konzertpublikum bedankte sich mit Standing Ovations für den großartigen ersten Duft des bunten musikalischen Frühjahrsstraußes 2026 beim Klangkörper, der aufgezeigt hatte, auf welch hohem Niveau die Musikantinnen und Musikanten aus Musau ihr Publikum zu begeistern wissen.