Varietäten II
Michael Defner stellt in Tannheim aus
9. September 2025 | von
Lisa Vaudreuil
„Ernst, aber nicht todernst, sondern mit Freude.“ Eine Aussage, die dem Künstler enorm wichtig ist und die er auch seinen Schüler/innnen zu vermitteln versuchte. RS-Foto: Vaudreuil
1978 schloss Michael Defner sein Studium in der Bildhauerei in Innsbruck ab, absolvierte 1994 die Meisterprüfung als Holz- und Steinbildhauer und war über viele Jahre als Lehrkraft an der HTL tätig, in den Bereichen Bildhauerei und Grafik-Design. Aufgrund seiner herausragenden Arbeiten wurde er mit Preisen gekürt und gewann zahlreiche Wettbewerbe. Er wurde auserwählt, das Hauptportal für den Bozner Dom in Bronze zu gestalten und er verschönerte die Stadt Innsbruck mit Bücher- und Schwanenbrunnen. Seit zwei Jahren ist Michael Defner nun in Pension, aber nicht, was sein künstlerisches Schaffen anbelangt.
BILDHAUERREI IM KERN. Mit Varietäten II zieht sich sein unverkennbarer Stil durch seine Werke – alle seine Arbeiten müssen stets die Bildhauerei widerspiegeln. Seine Reliefe, die er aus sehr schnellhärtenden Tonerdsegmenten erstellt, lassen keine Zeit für Überlegungen, basierend auf bis ins Detail durchdachten Konzeptionen sitzt jeder Spachtelstich, harte Form wird dabei scharf gekantet und mit gegensätzlicher, weich auslaufender Farbpaste zu einem in sich einander flech-tenden Kunstwerk verbunden.
GENÜGSAMKEIT TRIFFT HUMOR. Seine Skulpturen sprechen durch eine in ihrer Schlichtheit ausdruckstarken Form. Holz, Papier und weiße Farbe wirken unaufdringlich im Raum und doch lassen sie die Persönlichkeit des Künstlers mit Bestimmtheit anmerken, begleitet von humorvollen Nuancen.
PLASTISCHE FORMANMUTUNG. Auch seine Bilder schreien vor Plastizität, lassen aber mehr Raum für Spontaneität und heiteres, fantasievolles Spiel. Pinselstriche werden umrandet mit Strichen eines Stifts, Grenzen werden gezogen, um Figuren und Formen herauszuheben, Reliefe gebildet mittels Farbfläche durchdringender Linien. Michael Defner hat in seiner 28-jährigen Tätigkeit als Lehrkraft mit Sicherheit viele Schüler/innen mit seiner einnehmenden Art und seinem Wissen in ihren künstlerischen Laufbahnen positiv beeinflusst. Hat sich selbst über alle Maße sowohl in der Bildhauerei als auch in der Malerei stets weiterentwickelt, es zu einem beeindruckenden Maß an Wissen und Können gebracht. Er mag über die Jahre so einige Meisterwerke erschaffen haben, spricht er von der Ausstellung und seinen vergangenen Projekten, spiegelt sich auch zu Recht ein bescheidener Stolz in seinen Worten wider. Trotzdem gibt es für ihn keine größere Errungenschaft als seine Familie. Der Stolz in seinen Augen, wenn er seine Tochter mit seinem Enkel auf ihrem Arm betrachtet, lässt sich nicht in Worte fassen, oder in einem Kunstwerk darstellen, es zeigt in einem flüchtigen Moment eine schillernde Seele.
BILDHAUERREI IM KERN. Mit Varietäten II zieht sich sein unverkennbarer Stil durch seine Werke – alle seine Arbeiten müssen stets die Bildhauerei widerspiegeln. Seine Reliefe, die er aus sehr schnellhärtenden Tonerdsegmenten erstellt, lassen keine Zeit für Überlegungen, basierend auf bis ins Detail durchdachten Konzeptionen sitzt jeder Spachtelstich, harte Form wird dabei scharf gekantet und mit gegensätzlicher, weich auslaufender Farbpaste zu einem in sich einander flech-tenden Kunstwerk verbunden.
GENÜGSAMKEIT TRIFFT HUMOR. Seine Skulpturen sprechen durch eine in ihrer Schlichtheit ausdruckstarken Form. Holz, Papier und weiße Farbe wirken unaufdringlich im Raum und doch lassen sie die Persönlichkeit des Künstlers mit Bestimmtheit anmerken, begleitet von humorvollen Nuancen.
PLASTISCHE FORMANMUTUNG. Auch seine Bilder schreien vor Plastizität, lassen aber mehr Raum für Spontaneität und heiteres, fantasievolles Spiel. Pinselstriche werden umrandet mit Strichen eines Stifts, Grenzen werden gezogen, um Figuren und Formen herauszuheben, Reliefe gebildet mittels Farbfläche durchdringender Linien. Michael Defner hat in seiner 28-jährigen Tätigkeit als Lehrkraft mit Sicherheit viele Schüler/innen mit seiner einnehmenden Art und seinem Wissen in ihren künstlerischen Laufbahnen positiv beeinflusst. Hat sich selbst über alle Maße sowohl in der Bildhauerei als auch in der Malerei stets weiterentwickelt, es zu einem beeindruckenden Maß an Wissen und Können gebracht. Er mag über die Jahre so einige Meisterwerke erschaffen haben, spricht er von der Ausstellung und seinen vergangenen Projekten, spiegelt sich auch zu Recht ein bescheidener Stolz in seinen Worten wider. Trotzdem gibt es für ihn keine größere Errungenschaft als seine Familie. Der Stolz in seinen Augen, wenn er seine Tochter mit seinem Enkel auf ihrem Arm betrachtet, lässt sich nicht in Worte fassen, oder in einem Kunstwerk darstellen, es zeigt in einem flüchtigen Moment eine schillernde Seele.