Klaus Wankmiller hielt einen informativen Vortrag über Vereine.
Foto: Andreas Schretter
Foto: Andreas Schretter
Zu Beginn gab Klaus Wankmiller einen Einblick in die frühen Formen historischer Vereine. Er nannte Ludwig I als einen Wegbereiter, der bereits 1837 das Vereinswesen anstieß.
VORLÄUFER. Sogenannte Altertumsvereine waren die Vorläufer. In der Zeit vor der französischen Revolution gab es keine Aufzeichnungen, es war auch nicht üblich, Bilder zu signieren, so der Vortragende. 1805 wurde in Baden Würthemberg mit dem Baar-Verein ein erster historischer Verein gegründet. Weitere Vereine entstanden in Bayern und Deutschland. Diesen Vereinen oblag es, u. a. Urkunden, Karten und Münzen zu sammeln. Wankmiller beleuchtete die Entstehung der Geschichtsvereine in Österreich. Bereits 1823 wurde der „Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum“ gegründet. Heute sind historische Vereine wichtige Akteure für Kultur und Erinnerungsarbeit. Der zweite Teil seines Vortrags befasste sich mit Museumsvereinen. Im Mittelalter gab es Vorformen, wie Schatzkammern und Reliquien-Sammlungen. Bekannt waren auch fürstliche Wunderkammern und Kuriositätensammlungen, wie z. B. bereits 1560 im Schloss Amrass.
MASSGEBLICHE PUNKTE FÜR MUSEEN. An erster Stelle steht die Öffentlichkeit. Museen sollen für jeden zugänglich sein. Ordnung ist für Museen wichtig, dabei werden die Objekte in Klassifikationen erfasst. Sammeln von musealen Inhalten und deren Erforschung ist ein weiterer Punkt und nicht zuletzt das Ausstellen der Objekte. Moderne Museen lassen Themen wie Museumspädagogik, Interaktivität, Veranstaltungen, Wissensvermittlung und Lernen, in ihre Arbeit einfließen.
SONDERAUSSTELLUNG. Abschließend erzählt Wankmiller von der Entstehung des Museums im Grünen Haus, beginnend bei ersten Ansätzen bis zur Obmannschaft durch Ernst Hornstein. Heute ist das Museum im Grünen Haus eine wichtige kulturelle Einrichtung der Stadtgemeinde Reutte. Zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsfahrten, Vorträge, Kinder- und Jugendarbeit und moderne Öffentlichkeitsarbeit zeugen von einem belebten kulturellen Engagement. Wer mehr über den Werdegang des Museums wissen möchte, hat noch bis Ende Februar Gelegenheit, die Sonderausstellung zum 50-jährigen Jubiläum zu besuchen.
VORLÄUFER. Sogenannte Altertumsvereine waren die Vorläufer. In der Zeit vor der französischen Revolution gab es keine Aufzeichnungen, es war auch nicht üblich, Bilder zu signieren, so der Vortragende. 1805 wurde in Baden Würthemberg mit dem Baar-Verein ein erster historischer Verein gegründet. Weitere Vereine entstanden in Bayern und Deutschland. Diesen Vereinen oblag es, u. a. Urkunden, Karten und Münzen zu sammeln. Wankmiller beleuchtete die Entstehung der Geschichtsvereine in Österreich. Bereits 1823 wurde der „Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum“ gegründet. Heute sind historische Vereine wichtige Akteure für Kultur und Erinnerungsarbeit. Der zweite Teil seines Vortrags befasste sich mit Museumsvereinen. Im Mittelalter gab es Vorformen, wie Schatzkammern und Reliquien-Sammlungen. Bekannt waren auch fürstliche Wunderkammern und Kuriositätensammlungen, wie z. B. bereits 1560 im Schloss Amrass.
MASSGEBLICHE PUNKTE FÜR MUSEEN. An erster Stelle steht die Öffentlichkeit. Museen sollen für jeden zugänglich sein. Ordnung ist für Museen wichtig, dabei werden die Objekte in Klassifikationen erfasst. Sammeln von musealen Inhalten und deren Erforschung ist ein weiterer Punkt und nicht zuletzt das Ausstellen der Objekte. Moderne Museen lassen Themen wie Museumspädagogik, Interaktivität, Veranstaltungen, Wissensvermittlung und Lernen, in ihre Arbeit einfließen.
SONDERAUSSTELLUNG. Abschließend erzählt Wankmiller von der Entstehung des Museums im Grünen Haus, beginnend bei ersten Ansätzen bis zur Obmannschaft durch Ernst Hornstein. Heute ist das Museum im Grünen Haus eine wichtige kulturelle Einrichtung der Stadtgemeinde Reutte. Zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsfahrten, Vorträge, Kinder- und Jugendarbeit und moderne Öffentlichkeitsarbeit zeugen von einem belebten kulturellen Engagement. Wer mehr über den Werdegang des Museums wissen möchte, hat noch bis Ende Februar Gelegenheit, die Sonderausstellung zum 50-jährigen Jubiläum zu besuchen.