Außerferner Arbeitsmarkt bleibt stabil
Arbeitslosigkeit steigt leicht, Lehrstellen bieten gute Perspektiven
Der Arbeitsmarkt im Bezirk Reutte zeigt im Oktober eine durchwachsene Bilanz. Mit Stichtag 31. Oktober waren beim AMS Reutte 833 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 19 beziehungsweise 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
4. November 2026
Die Arbeitslosigkeit im Außerfern siteg im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent an. Grafik: AMS Reutte
Die Arbeitslosenquote im Außerfern lag bei 5,8 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Tirolweit nahm die Arbeitslosigkeit um 1,6 Prozent zu.
STABILER ARBEITSMARKT. „Der Arbeitsmarkt im Außerfern bleibt auf stabilem Kurs. Eine hohe Dynamik bei den Stellenmeldungen und saisonale Schwankungen prägen das aktuelle Geschehen“, erklärt Karin Lutz, Leiterin des AMS Reutte. Auffallend ist, dass 85 Prozent der Arbeitslosen seit weniger als drei Monaten vorgemerkt sind. Zudem verfügen 53,8 Prozent bereits über eine Einstellzusage eines Betriebes.
JUGENDLICHE STÄRKER BETROFFEN. Bei den unter 25-Jährigen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 17,9 Prozent beziehungsweise 14 Personen. Tirolweit ging sie in dieser Altersgruppe hingegen leicht zurück. Besonders deutlich fiel auch der Anstieg der Langzeitbeschäftigungslosigkeit aus. Mit 52 Betroffenen lag deren Zahl um 85,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Hälfte dieser Personen hat gesundheitliche Einschränkungen oder eine Behinderung, die ihre Vermittlungschancen beeinträchtigen.
POSITIVE ENTWICKLUNGEN. Erfreuliche Signale gibt es bei den älteren Arbeitnehmern. In der Altersgruppe ab 55 Jahren sank die Arbeitslosigkeit um 6,7 Prozent beziehungsweise 13 Personen. Besonders deutlich war der Rückgang bei Frauen mit 9,3 Prozent. Auch in einzelnen Wirtschaftszweigen entwickelte sich die Lage positiv. In der Beherbergung und Gastronomie waren neun Personen weniger arbeitslos als im Vorjahr, in der Warenherstellung acht. Rückgänge gab es zudem in der Arbeitskräfteüberlassung und in der öffentlichen Verwaltung.
UNTERSCHIEDE NACH BRANCHEN. Während einige Bereiche Rückgänge verzeichneten, stieg die Arbeitslosigkeit im Handel um 29,5 Prozent, im Gesundheits- und Sozialwesen um 41 Prozent und im Bereich Verkehr und Lagerei um 28,3 Prozent. Frauen waren mit einer Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent stärker betroffen als Männer mit 5,0 Prozent. Der Anstieg fiel allerdings bei Männern mit 4,6 Prozent höher aus als bei Frauen mit 0,5 Prozent.
BEWEGUNG AM STELLENMARKT. Ende Oktober waren im Außerfern 248 offene Stellen sofort verfügbar. Das entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig meldeten einzelne Branchen einen steigenden Personalbedarf. Im Handel wurden 18 zusätzliche offene Stellen registriert, in der Baubranche neun und im Bereich Verkehr und Lagerei acht. In der Beherbergung und Gastronomie ging die Zahl der offenen Stellen hingegen um 45 zurück.
GUTE LEHRSTELLENCHANCEN. Besonders erfreulich bleibt die Situation für Jugendliche auf Lehrstellensuche. Den 13 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden standen Ende Oktober insgesamt 61 offene Lehrstellen gegenüber. Damit gibt es weiterhin beinahe fünfmal so viele Ausbildungsplätze wie Bewerber. Obwohl die Zahl der verfügbaren Lehrstellen gegenüber dem Vorjahr um 19,7 Prozent zurückging, bleibt die Nachfrage nach Nachwuchskräften hoch. Allein im Oktober wurden 42 neue Lehrstellen gemeldet, um 23,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
BESCHÄFTIGUNG LEICHT RÜCKLÄUFIG. Die Beschäftigtendaten für September zeigen einen Rückgang um 189 beziehungsweise 1,3 Prozent auf 14.445 unselbstständige Beschäftigungsverhältnisse. Besonders betroffen waren Männer mit einem Minus von 1,9 Prozent, während die Beschäftigung bei Frauen um 0,6 Prozent zurückging. Zuwächse gab es hingegen bei wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie in der Arbeitskräfteüberlassung. Der Arbeitsmarkt im Bezirk bleibt damit von unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Steigende Arbeitslosigkeit und Herausforderungen bei einzelnen Personengruppen stehen einer weiterhin hohen Dynamik bei den Stellenmeldungen und guten Ausbildungschancen gegenüber.
STABILER ARBEITSMARKT. „Der Arbeitsmarkt im Außerfern bleibt auf stabilem Kurs. Eine hohe Dynamik bei den Stellenmeldungen und saisonale Schwankungen prägen das aktuelle Geschehen“, erklärt Karin Lutz, Leiterin des AMS Reutte. Auffallend ist, dass 85 Prozent der Arbeitslosen seit weniger als drei Monaten vorgemerkt sind. Zudem verfügen 53,8 Prozent bereits über eine Einstellzusage eines Betriebes.
JUGENDLICHE STÄRKER BETROFFEN. Bei den unter 25-Jährigen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 17,9 Prozent beziehungsweise 14 Personen. Tirolweit ging sie in dieser Altersgruppe hingegen leicht zurück. Besonders deutlich fiel auch der Anstieg der Langzeitbeschäftigungslosigkeit aus. Mit 52 Betroffenen lag deren Zahl um 85,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Hälfte dieser Personen hat gesundheitliche Einschränkungen oder eine Behinderung, die ihre Vermittlungschancen beeinträchtigen.
POSITIVE ENTWICKLUNGEN. Erfreuliche Signale gibt es bei den älteren Arbeitnehmern. In der Altersgruppe ab 55 Jahren sank die Arbeitslosigkeit um 6,7 Prozent beziehungsweise 13 Personen. Besonders deutlich war der Rückgang bei Frauen mit 9,3 Prozent. Auch in einzelnen Wirtschaftszweigen entwickelte sich die Lage positiv. In der Beherbergung und Gastronomie waren neun Personen weniger arbeitslos als im Vorjahr, in der Warenherstellung acht. Rückgänge gab es zudem in der Arbeitskräfteüberlassung und in der öffentlichen Verwaltung.
UNTERSCHIEDE NACH BRANCHEN. Während einige Bereiche Rückgänge verzeichneten, stieg die Arbeitslosigkeit im Handel um 29,5 Prozent, im Gesundheits- und Sozialwesen um 41 Prozent und im Bereich Verkehr und Lagerei um 28,3 Prozent. Frauen waren mit einer Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent stärker betroffen als Männer mit 5,0 Prozent. Der Anstieg fiel allerdings bei Männern mit 4,6 Prozent höher aus als bei Frauen mit 0,5 Prozent.
BEWEGUNG AM STELLENMARKT. Ende Oktober waren im Außerfern 248 offene Stellen sofort verfügbar. Das entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig meldeten einzelne Branchen einen steigenden Personalbedarf. Im Handel wurden 18 zusätzliche offene Stellen registriert, in der Baubranche neun und im Bereich Verkehr und Lagerei acht. In der Beherbergung und Gastronomie ging die Zahl der offenen Stellen hingegen um 45 zurück.
GUTE LEHRSTELLENCHANCEN. Besonders erfreulich bleibt die Situation für Jugendliche auf Lehrstellensuche. Den 13 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden standen Ende Oktober insgesamt 61 offene Lehrstellen gegenüber. Damit gibt es weiterhin beinahe fünfmal so viele Ausbildungsplätze wie Bewerber. Obwohl die Zahl der verfügbaren Lehrstellen gegenüber dem Vorjahr um 19,7 Prozent zurückging, bleibt die Nachfrage nach Nachwuchskräften hoch. Allein im Oktober wurden 42 neue Lehrstellen gemeldet, um 23,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
BESCHÄFTIGUNG LEICHT RÜCKLÄUFIG. Die Beschäftigtendaten für September zeigen einen Rückgang um 189 beziehungsweise 1,3 Prozent auf 14.445 unselbstständige Beschäftigungsverhältnisse. Besonders betroffen waren Männer mit einem Minus von 1,9 Prozent, während die Beschäftigung bei Frauen um 0,6 Prozent zurückging. Zuwächse gab es hingegen bei wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie in der Arbeitskräfteüberlassung. Der Arbeitsmarkt im Bezirk bleibt damit von unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Steigende Arbeitslosigkeit und Herausforderungen bei einzelnen Personengruppen stehen einer weiterhin hohen Dynamik bei den Stellenmeldungen und guten Ausbildungschancen gegenüber.
Johannes Pirchner





