Betreten erwünscht
Kinder entdeckten die spannende Welt des Bauens bei der WK Reutte
26. Mai 2026 | von
Bruno Dengg
Die Schüler waren vom Projekt „Erlebniswelt Baustelle“ begeistert.
Foto: WK Reutte
Foto: WK Reutte
Kinder sind geborene Entdecker, die der Welt ohne Vorurteile begegnen, viel Kreativität besitzen sowie Dinge unkompliziert angehen und ausprobieren. Genau beim Anfassen, Begreifen und Selbermachen entstehen sehr oft Träume und Lieblingsberufe, die später umgesetzt werden. In Zeiten eines enormen Fachkräftemangels ist es daher wichtiger denn je, Begeisterung für die Berufe rund um den Bau so früh wie möglich zu wecken, um den jungen Menschen zu zeigen, wie viel Kreativität, Zukunft und Sicherheit diese mit sich bringen.
ERLEBNISWELT BAUSTELLE SELBST ERFAHREN. Mit von der Partie waren die Volksschulen Wängle, Reutte, Ehenbichl, Vils, Steeg, Archbach und Elmen, weiters die MS Untermarkt und das BG/BRG Reutte. Es wurde fleißig gemörtelt, Fliesen gelegt, getischlert, gepflastert, gemalt, gespenglert und noch vieles mehr. Studentinnen der EEC – Elmer Event Consulting OG waren nicht nur für die Einführung in die Materie, sondern auch für die Betreuung der 16 Bauberufe an den verschiedenen Ständen verantwortlich. Mit Arbeitskleidung und Schutzhelm ausgestattet machten sich die jungen „Baufacharbeiterinnen und -facharbeiter“ voll motiviert ans Werk. Frau Nadja Elmer teilte mir noch ein paar Besonderheiten des Projekts „Erlebniswelt Baustelle“ mit. Sie ist davon überzeugt, dass es wichtig sei, den Kindern zu zeigen, dass handwerkliche Berufe Spaß machen können. Gleichzeitig würden bei dieser Veranstaltung die Lehrerinnen und Lehrer sehen, wie haptisch talentiert ihre Schülerinnen und Schüler an Sachen herangehen, um evtl. spätere Berufswünsche frühzeitig auszuloten. Zum ersten Mal neu wurde der Beruf Gebäudereiniger vorgestellt, der den Kindern laut Elmer großen Spaß bereitete. Diese liebten das nicht alltägliche Wischen, Kehren und Staubsaugen – vielleicht auch deshalb, da diese Tätigkeit inzwischen in vielen Haushalten schon durch Roboter durchgeführt wird. Bezirksstellenobmann Christian Strigl war stolz auf die „Erlebniswelt Baustelle“, der Mitmachausstellung an der WK Reutte und fand es toll, dass nicht nur Burschen, sondern auch Mädchen großen Gefallen an Bauberufen fanden. Im Alter von 6 bis 12 Jahren scheint es noch keine geschlechterspezifischen Unterscheidungen für diese Branche zu geben. Diese könnte also zukünftig weiblicher werden.
HANDWERK HAT GOLDENEN BODEN. Diese Aussage hat mehr denn je ihre Gültigkeit. Es ist äußerst wichtig, dass die Wirtschaft auf best ausgebildete Facharbeiter zurückgreifen kann. Handwerk bietet tolle Berufe, die das Leben erfüllen bis hin zur Selbstständigkeit eines eigenen Unternehmens. Die Baubranche ist weit mehr als Beton und Stahl. Sie ist eine faszinierende Welt voller Abwechslung, Dynamik und Teamgeist. In dieser wird nicht nur gearbeitet, sondern die Welt von morgen geformt und bleibende Werte für die Nachwelt geschaffen.
ERLEBNISWELT BAUSTELLE SELBST ERFAHREN. Mit von der Partie waren die Volksschulen Wängle, Reutte, Ehenbichl, Vils, Steeg, Archbach und Elmen, weiters die MS Untermarkt und das BG/BRG Reutte. Es wurde fleißig gemörtelt, Fliesen gelegt, getischlert, gepflastert, gemalt, gespenglert und noch vieles mehr. Studentinnen der EEC – Elmer Event Consulting OG waren nicht nur für die Einführung in die Materie, sondern auch für die Betreuung der 16 Bauberufe an den verschiedenen Ständen verantwortlich. Mit Arbeitskleidung und Schutzhelm ausgestattet machten sich die jungen „Baufacharbeiterinnen und -facharbeiter“ voll motiviert ans Werk. Frau Nadja Elmer teilte mir noch ein paar Besonderheiten des Projekts „Erlebniswelt Baustelle“ mit. Sie ist davon überzeugt, dass es wichtig sei, den Kindern zu zeigen, dass handwerkliche Berufe Spaß machen können. Gleichzeitig würden bei dieser Veranstaltung die Lehrerinnen und Lehrer sehen, wie haptisch talentiert ihre Schülerinnen und Schüler an Sachen herangehen, um evtl. spätere Berufswünsche frühzeitig auszuloten. Zum ersten Mal neu wurde der Beruf Gebäudereiniger vorgestellt, der den Kindern laut Elmer großen Spaß bereitete. Diese liebten das nicht alltägliche Wischen, Kehren und Staubsaugen – vielleicht auch deshalb, da diese Tätigkeit inzwischen in vielen Haushalten schon durch Roboter durchgeführt wird. Bezirksstellenobmann Christian Strigl war stolz auf die „Erlebniswelt Baustelle“, der Mitmachausstellung an der WK Reutte und fand es toll, dass nicht nur Burschen, sondern auch Mädchen großen Gefallen an Bauberufen fanden. Im Alter von 6 bis 12 Jahren scheint es noch keine geschlechterspezifischen Unterscheidungen für diese Branche zu geben. Diese könnte also zukünftig weiblicher werden.
HANDWERK HAT GOLDENEN BODEN. Diese Aussage hat mehr denn je ihre Gültigkeit. Es ist äußerst wichtig, dass die Wirtschaft auf best ausgebildete Facharbeiter zurückgreifen kann. Handwerk bietet tolle Berufe, die das Leben erfüllen bis hin zur Selbstständigkeit eines eigenen Unternehmens. Die Baubranche ist weit mehr als Beton und Stahl. Sie ist eine faszinierende Welt voller Abwechslung, Dynamik und Teamgeist. In dieser wird nicht nur gearbeitet, sondern die Welt von morgen geformt und bleibende Werte für die Nachwelt geschaffen.