Die Spuren der Teilchenphysik
Schülerinnen und Schüler der MCU zu Besuch bei CERN
Eine außergewöhnliche Reise führte Anfang Juni Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Untermarkt nach Genf. Nach intensiver Vorbereitung erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, das CERN, eines der bedeutendsten Forschungszentren der Welt, aus nächster Nähe kennenzulernen.
15. Juni 2026
Bereits im Herbst des vergangenen Schuljahres beantragte die Mittelschule Untermarkt eine Förderung im Rahmen des Projekts „Talente regional“ des Landes Tirol. Mithilfe des MINT-Schecks wurde anschließend ein naturwissenschaftliches Projekt ins Leben gerufen. Ziel war es, interessierten Schüler*innen einen Einblick in die Teilchenphysik zu ermöglichen. Ab Februar wurden im Rahmen des Unterrichts intensiv Vorbereitungen getroffen. In Schülergruppen erarbeiteten die Jugendlichen Projekte zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen. Dabei standen Fachwissen, Teamarbeit und das Interesse an den Naturwissenschaften im Mittelpunkt. Für die besonders engagierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b wartete schließlich eine ganz besondere Belohnung: ein dreitägiger Ausflug zum CERN nach Genf. Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) befindet sich in der Nähe von Genf und erstreckt sich über französisches und schweizerisches Staatsgebiet. Im Forschungszentrum wird untersucht, wie Materie aufgebaut ist und welche Kräfte im Universum wirken. Dazu kommen große Teilchenbeschleuniger zum Einsatz. Die bekannteste und größte Anlage ist der Large Hadron Collider (LHC), der im Jahr 2008 in Betrieb genommen wurde.
Exkursion & Highlights. Am 1. Juni brach die Reisegruppe bereits früh am Morgen auf und fuhr mit dem Bus nach Landeck. Von dort aus ging die Reise mit dem Zug weiter nach Genf. Den ersten Tag ließ die Gruppe schließlich bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen. Am nächsten Tag folgte der Höhepunkt der Reise: der Besuch des CERN-Besucherzentrums. Besonders beeindruckte die Schülerinnen und Schüler die Führung zum Kontrollraum des „ATLAS“-Detektors, eines der vier großen Experimente am weltweit größten Teilchenbeschleuniger. Dabei erhielten die Jugendlichen und Lehrpersonen spannende Einblicke in die Arbeit von Forscherinnen und Forschern aus aller Welt. Außerdem besuchte die Gruppe eine Sonderausstellung zum Thema Quantenphysik. Lehrer Magnus Lantschner erklärte, dass die Schülerinnen und Schülern die neuen Informationen regelrecht aufgesaugt hätten und nun selbst zu Expertinnen und Experten geworden seien. Sie könnten über den Ausflug in der Schule berichten und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Grundlagen der Teilchenphysik näherbringen. Für die Jugendlichen sei die Reise ein unvergessliches Erlebnis gewesen. „ATLAS“ ist einer der größten Teilchendetektoren der Welt und befindet sich am CERN in Genf. Er untersucht die Teilchen, die bei Kollisionen im Large Hadron Collider entstehen. Mithilfe verschiedener Detektorschichten und eines leistungsstarken Magnetsystems können deren Eigenschaften präzise gemessen werden. Die dabei entstehenden enormen Datenmengen werden von speziellen Computersystemen ausgewertet. Mehr als 5.500 Forschende aus 42 Ländern arbeiten gemeinsam an diesem Experiment.
Exkursion & Highlights. Am 1. Juni brach die Reisegruppe bereits früh am Morgen auf und fuhr mit dem Bus nach Landeck. Von dort aus ging die Reise mit dem Zug weiter nach Genf. Den ersten Tag ließ die Gruppe schließlich bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen. Am nächsten Tag folgte der Höhepunkt der Reise: der Besuch des CERN-Besucherzentrums. Besonders beeindruckte die Schülerinnen und Schüler die Führung zum Kontrollraum des „ATLAS“-Detektors, eines der vier großen Experimente am weltweit größten Teilchenbeschleuniger. Dabei erhielten die Jugendlichen und Lehrpersonen spannende Einblicke in die Arbeit von Forscherinnen und Forschern aus aller Welt. Außerdem besuchte die Gruppe eine Sonderausstellung zum Thema Quantenphysik. Lehrer Magnus Lantschner erklärte, dass die Schülerinnen und Schülern die neuen Informationen regelrecht aufgesaugt hätten und nun selbst zu Expertinnen und Experten geworden seien. Sie könnten über den Ausflug in der Schule berichten und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Grundlagen der Teilchenphysik näherbringen. Für die Jugendlichen sei die Reise ein unvergessliches Erlebnis gewesen. „ATLAS“ ist einer der größten Teilchendetektoren der Welt und befindet sich am CERN in Genf. Er untersucht die Teilchen, die bei Kollisionen im Large Hadron Collider entstehen. Mithilfe verschiedener Detektorschichten und eines leistungsstarken Magnetsystems können deren Eigenschaften präzise gemessen werden. Die dabei entstehenden enormen Datenmengen werden von speziellen Computersystemen ausgewertet. Mehr als 5.500 Forschende aus 42 Ländern arbeiten gemeinsam an diesem Experiment.





