Ehrenring für Martin Schädle
Würdigung des langjährigen Gräner Bürgermeisters a. D. für 28 Jahre unermüdlichen Einsatz
Mit einem Festakt wurde am 3. Oktober in Grän Altbürgermeister Martin Schädle nach 28 Jahren in der Gemeindepolitik verabschiedet. Seit 2009 stand der 1961 geborene Gräner als Bürgermeister an der Spitze seiner Heimatgemeinde und prägte in dieser Zeit zahlreiche Projekte. Als besondere Anerkennung verliehen Bürgermeister Daniel Müller und der Gemeinderat Schädle erstmals den Ehrenring der Gemeinde Grän.
7. Oktober 2026
Zahlreiche Wegbegleiter sowie Vertreter aus Politik, Gemeinden, Tourismus, Ärzteschaft und Vereinen nahmen an der Verabschiedung teil. Bürgermeister Daniel Müller blickte dabei auf Schädles politischen Weg und die Entwicklung Gräns während seiner Amtszeit zurück.
WEG IN DIE POLITIK. Martin Schädle wurde 1961 geboren und wuchs in Grän auf. Nach der HAK in Imst und dem Präsenzdienst 1981/82 arbeitete er beim Finanzamt in Reutte, ehe er den Weg in die Selbstständigkeit als Buchhalter und im EDV-Bereich einschlug. 1987 heiratete er, aus der Ehe stammt eine Tochter. Schon vor seiner politischen Tätigkeit war Schädle im Gräner Vereinsleben aktiv. Unter anderem war er Obmann der Musikkapelle Grän, im Ausschuss tätig, Schriftführer bei der Feuerwehr und Kassier bei der Jagd. 1998 kandidierte er erstmals für den Gemeinderat auf Listenplatz zwei der Liste des damaligen Bürgermeisters Hermann Mattersberger und wurde Vizebürgermeister. Nach Mattersbergers Rücktritt und dessen Wechsel in den Landtag wurde Schädle am 17. März 2009 vom Gemeinderat zum Bürgermeister gewählt. Bei der Gemeinderatswahl am 4. März 2010 erhielt er das Vertrauen der Gräner Bevölkerung.
ZAHLREICHE PROJEKTE. In die insgesamt 28 Jahre Gemeindepolitik fallen zahlreiche Vorhaben. Dazu gehören der Hochbehälter Weiher, die Gründung der Kommunalbetriebe Grän im Jahr 2000, die Tiefbrunnenanlage, die Parkraumbewirtschaftung und das 2012/2013 errichtete Mehrzweckgebäude. Auch Studien beim Ortsteil Haldensee sowie Projekte mit den Agrargemeinschaften wurden in Angriff genommen. Ein wesentlicher Schwerpunkt war der Ausbau des Lichtwellenleiternetzes. Grän wurde dabei zu 100 Prozent mit Glasfaser erschlossen. Auch das Amtsgebäude wurde barrierefrei saniert.
GESCHICHTE BEWAHRT. Mit der Ausstellung über Grän und die Ereignisse des Jahres 1945 wurde ein weiteres Thema aufgegriffen. In den letzten Kriegstagen war der Ort Schauplatz schwerer Kämpfe. Die Ausstellung sollte die Geschichte erlebbar machen und daran erinnern, dass Frieden und offene Grenzen nicht selbstverständlich sind. Auch wirtschaftlich konnte die Gemeinde gute Kennzahlen vorweisen. 2018 erreichte Grän bei der Finanzstärke österreichweit Platz zwei und später sogar Platz eins. Genannt wurden zudem rund 450.000 Nächtigungen in Grän, auf die man sehr stolz ist.
MEDIZIN UND UMWELT. 2019 gehörte der Bau eines Arzt- und Wohnhauses mit moderner Tagespflege zu den großen Projekten. Mit Dr. Eva Wurz und Dr. Arno Mauthner wurde auch die ärztliche Versorgung in Grän und im Tannheimertal gut aufgestellt. Weitere Schwerpunkte waren Photovoltaikanlagen sowie Umweltprojekte. Mit rund vier Millionen Euro wurde außerdem die Logbach gemeinsam mit der Wildbach- und Lawinenverbauung umgesetzt. Grän erhielt darüber hinaus die Auszeichnung als familienfreundliche Gemeinde. Zu den letzten großen Vorhaben in Schädles Amtszeit gehörten der Musikpavillon und das Bundesmusikfest in Grän.
ZAHLREICHE GÄSTE. Beim Festakt waren unter anderem Gemeindeverbandspräsident Karl Josef Schubert, Nationalrätin Margreth Falkner und Landtagsabgeordneter Florian Klotz anwesend. Ebenso nahmen alle Bürgermeister des Tannheimertals, Breitenwangs Bürgermeister Hans Peter Wagner als Obmann des Krankenhausverbandes sowie Vertreter der Ärzteschaft teil. Aus dem Tourismus waren TVB-Obmann Walter Barbist, Aufsichtsrat Alexander Huber sowie die TVB-Vorstände Gerhard Mattersberger und Michael Schuster vertreten. Familie, Wegbegleiter und die Gräner Vereine begleiteten die Verabschiedung ebenfalls.
BESONDERE ANERKENNUNG. Am 16. März 2026 legte Schädle Mandat und Amt zurück, am 2. April übernahm Daniel Müller das Bürgermeisteramt, die RUNDSCHAU berichtete. Sein Nachfolger Daniel Müller würdigte ihn beim Festakt für seinen langjährigen Einsatz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Martin, ein Partner der ersten Stunde, danke!“ Als Überraschung beschloss der Gemeinderat, Schädle während des Festakts den Ehrenring der Gemeinde Grän zu verleihen. Es war die erstmalige Verleihung dieser Auszeichnung durch die Gemeinde. Damit setzte Grän am Ende von 28 Jahren kommunalpolitischer Arbeit ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für Martin Schädle.
WEG IN DIE POLITIK. Martin Schädle wurde 1961 geboren und wuchs in Grän auf. Nach der HAK in Imst und dem Präsenzdienst 1981/82 arbeitete er beim Finanzamt in Reutte, ehe er den Weg in die Selbstständigkeit als Buchhalter und im EDV-Bereich einschlug. 1987 heiratete er, aus der Ehe stammt eine Tochter. Schon vor seiner politischen Tätigkeit war Schädle im Gräner Vereinsleben aktiv. Unter anderem war er Obmann der Musikkapelle Grän, im Ausschuss tätig, Schriftführer bei der Feuerwehr und Kassier bei der Jagd. 1998 kandidierte er erstmals für den Gemeinderat auf Listenplatz zwei der Liste des damaligen Bürgermeisters Hermann Mattersberger und wurde Vizebürgermeister. Nach Mattersbergers Rücktritt und dessen Wechsel in den Landtag wurde Schädle am 17. März 2009 vom Gemeinderat zum Bürgermeister gewählt. Bei der Gemeinderatswahl am 4. März 2010 erhielt er das Vertrauen der Gräner Bevölkerung.
ZAHLREICHE PROJEKTE. In die insgesamt 28 Jahre Gemeindepolitik fallen zahlreiche Vorhaben. Dazu gehören der Hochbehälter Weiher, die Gründung der Kommunalbetriebe Grän im Jahr 2000, die Tiefbrunnenanlage, die Parkraumbewirtschaftung und das 2012/2013 errichtete Mehrzweckgebäude. Auch Studien beim Ortsteil Haldensee sowie Projekte mit den Agrargemeinschaften wurden in Angriff genommen. Ein wesentlicher Schwerpunkt war der Ausbau des Lichtwellenleiternetzes. Grän wurde dabei zu 100 Prozent mit Glasfaser erschlossen. Auch das Amtsgebäude wurde barrierefrei saniert.
GESCHICHTE BEWAHRT. Mit der Ausstellung über Grän und die Ereignisse des Jahres 1945 wurde ein weiteres Thema aufgegriffen. In den letzten Kriegstagen war der Ort Schauplatz schwerer Kämpfe. Die Ausstellung sollte die Geschichte erlebbar machen und daran erinnern, dass Frieden und offene Grenzen nicht selbstverständlich sind. Auch wirtschaftlich konnte die Gemeinde gute Kennzahlen vorweisen. 2018 erreichte Grän bei der Finanzstärke österreichweit Platz zwei und später sogar Platz eins. Genannt wurden zudem rund 450.000 Nächtigungen in Grän, auf die man sehr stolz ist.
MEDIZIN UND UMWELT. 2019 gehörte der Bau eines Arzt- und Wohnhauses mit moderner Tagespflege zu den großen Projekten. Mit Dr. Eva Wurz und Dr. Arno Mauthner wurde auch die ärztliche Versorgung in Grän und im Tannheimertal gut aufgestellt. Weitere Schwerpunkte waren Photovoltaikanlagen sowie Umweltprojekte. Mit rund vier Millionen Euro wurde außerdem die Logbach gemeinsam mit der Wildbach- und Lawinenverbauung umgesetzt. Grän erhielt darüber hinaus die Auszeichnung als familienfreundliche Gemeinde. Zu den letzten großen Vorhaben in Schädles Amtszeit gehörten der Musikpavillon und das Bundesmusikfest in Grän.
ZAHLREICHE GÄSTE. Beim Festakt waren unter anderem Gemeindeverbandspräsident Karl Josef Schubert, Nationalrätin Margreth Falkner und Landtagsabgeordneter Florian Klotz anwesend. Ebenso nahmen alle Bürgermeister des Tannheimertals, Breitenwangs Bürgermeister Hans Peter Wagner als Obmann des Krankenhausverbandes sowie Vertreter der Ärzteschaft teil. Aus dem Tourismus waren TVB-Obmann Walter Barbist, Aufsichtsrat Alexander Huber sowie die TVB-Vorstände Gerhard Mattersberger und Michael Schuster vertreten. Familie, Wegbegleiter und die Gräner Vereine begleiteten die Verabschiedung ebenfalls.
BESONDERE ANERKENNUNG. Am 16. März 2026 legte Schädle Mandat und Amt zurück, am 2. April übernahm Daniel Müller das Bürgermeisteramt, die RUNDSCHAU berichtete. Sein Nachfolger Daniel Müller würdigte ihn beim Festakt für seinen langjährigen Einsatz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Martin, ein Partner der ersten Stunde, danke!“ Als Überraschung beschloss der Gemeinderat, Schädle während des Festakts den Ehrenring der Gemeinde Grän zu verleihen. Es war die erstmalige Verleihung dieser Auszeichnung durch die Gemeinde. Damit setzte Grän am Ende von 28 Jahren kommunalpolitischer Arbeit ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für Martin Schädle.
Johannes Pirchner





