Gut gerüstet für die Zukunft
Lechaschau investiert 1,25 Millionen Euro für neuen Bauhof und spart dank Eigenleistung über 100.000 Euro
1. Juni 2026 | von
Johannes Pirchner
Musikalisch umrahmt wurde die Einweihung von der Harmoniemusik Lechaschau. Mehrere Lechaschauer Vereine waren als Helfer im Einsatz, von der Landjugend bis zum Sportverein, und sorgten dadurch für einen gelungenen Tag. Der Festakt begann mit einer Segnungsfeier, welche von Lechaschaus Pfarrkurator Diakon Patrick Gleffe zelebriert wurde.
WAS VERBINDET DIE DREIFALTIGKEIT & DEN BAUHOF. Auf den ersten Blick nicht viel, meinte
Gleffe. Bei genauerem Hinsehen gebe es jedoch viele Verbindungen. Gott als Schöpfer stehe für die Arbeit, die nötig sei, um Infrastruktur zu erhalten und das Dorf in Schuss zu halten. Christus war selbst Handwerker und kenne die Mühen körperlicher Arbeit. Der Heilige Geist erinnere daran, dass neben modernen Gebäuden und Geräten vor allem Teamgeist und ein gutes Miteinander wichtig seien. Genau das zeichne auch die Arbeit des Bauhofes aus.
WESENTLICHER BESTANDTEIL DES ORTES. Lechaschaus Bürgermeisterin Eva Wolf griff die Worte des Diakons in ihren Grußworten auf und dankte ihm für die „schönen und treffenden Worte“, die viele ihrer eigenen Gedanken bereits vorweggenommen hätten. Die Bürgermeisterin erinnerte an die große Bandbreite der Aufgaben des Bauhofes: Von Reparaturen über die Pflege von Grünflächen und die Wasserversorgung bis hin zu Transportdiensten für Veranstaltungen reiche das Tätigkeitsfeld. Auch Arbeiten in Volksschule und Kindergarten würden zum Alltag gehören. Der Bauhof sei ein wesentlicher Bestandteil des Gemeindelebens und aus Lechaschau nicht wegzudenken.
EINSPARUNG UND KEIN SCHNICKSCHNACK. Besonders hob Wolf ihre Bauhofmitarbeiter hervor. Durch ihren Einsatz und ihre Eigenleistungen von rund 100.000 Euro sei das Projekt günstiger geworden. Zudem seien die Mitarbeiter eng in die Planung eingebunden gewesen, sodass ein Gebäude entstanden sei, das den praktischen Anforderungen des Arbeitsalltags entspreche. Bewusst habe man auf „Schnickschnack“ verzichtet und auf eine schlichte, funktionale Ausführung gesetzt.
DANK AN FIRMEN UND VEREINE. Die Bürgermeisterin dankte dem Land Tirol für die finanzielle Unterstützung des Projekts, den beteiligten Firmen, Architekt Thomas Strele, den Bauhofmitarbeitern sowie den zahlreichen Helfern und Vereinen beim Festakt.
LOB UND ANERKENNUNG. Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann gratulierte der Gemeinde Lechaschau zur gelungenen Umsetzung des Projekts. Sie betonte die Bedeutung von Segnungen, bei denen auch um Schutz für jene Menschen gebeten werde, die täglich in einem Gebäude arbeiten. Der Bauhof sei weit mehr als ein Arbeitsplatz und das Herzstück vieler kommunaler Aufgaben. Besonders hob die Präsidentin hervor, dass das Projekt trotz seines Umfangs unter den veranschlagten Kosten geblieben sei. Einsparungen von mehr als 100.000 Euro durch Eigenleistungen der Bauhofmitarbeiter seien alles andere als selbstverständlich und verdienten großen Respekt. Ihr Dank galt den Mitarbeitern, der Gemeinde und allen am Bau Beteiligten. Den Dank an das Land Tirol und Landeshauptmann Anton Mattle werde sie gerne weitergeben. DER NEUE BAUHOF. Die erste Planung für das Projekt begann bereits im Februar 2024. Im Oktober desselben Jahres erfolgten die Detailplanung sowie die Vergabe der Bauaufsicht an die Firma Wasle/Strele, ehe im Februar 2025 die Abbrucharbeiten im Personalhaus durch Mitarbeiter des Bauhofes starteten. Mit dem neuen Bauhof entstanden moderne und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde. Der Komplex umfasst rund 2.000 Quadratmeter und bietet unter anderem acht Boxen, Hochregale für die Lagerung von Materialien und Werkzeugen sowie eine Montagegrube für Reparaturarbeiten. In den drei großen Garagen ermöglichen Torbreiten von 4,50 Metern die Unterbringung der Großgeräte. Der neue Bauhof bietet ausreichend Platz für den gesamten Fuhrpark und zahlreiche Anbaugeräte der Gemeinde. Untergebracht werden unter anderem Traktor mit Pflug und Salzer, Radlader, VW-Bus, zwei Holder-Fahrzeuge sowie mehrere Kipper. Auch Kehrmaschine, Schneefräse, Pflüge, Frontlader, Schaufeln, Rüttelplatte, Asphaltschneidegerät und viele weitere Geräte finden im neuen Gebäude ihren Platz.
KOSTEN & REGIONALITÄT. Der Gemeinde Lechaschau war es wichtig, möglichst viele regionale Firmen einzubinden. In der Umsetzung waren deshalb zahlreiche regionale Betriebe beteiligt. Insgesamt wurden für das Personalhaus zwölf und für den Neubau 15 Firmen beauftragt, fast ausschließlich aus der Region. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,25 Millionen Euro.
WAS VERBINDET DIE DREIFALTIGKEIT & DEN BAUHOF. Auf den ersten Blick nicht viel, meinte
Gleffe. Bei genauerem Hinsehen gebe es jedoch viele Verbindungen. Gott als Schöpfer stehe für die Arbeit, die nötig sei, um Infrastruktur zu erhalten und das Dorf in Schuss zu halten. Christus war selbst Handwerker und kenne die Mühen körperlicher Arbeit. Der Heilige Geist erinnere daran, dass neben modernen Gebäuden und Geräten vor allem Teamgeist und ein gutes Miteinander wichtig seien. Genau das zeichne auch die Arbeit des Bauhofes aus.
WESENTLICHER BESTANDTEIL DES ORTES. Lechaschaus Bürgermeisterin Eva Wolf griff die Worte des Diakons in ihren Grußworten auf und dankte ihm für die „schönen und treffenden Worte“, die viele ihrer eigenen Gedanken bereits vorweggenommen hätten. Die Bürgermeisterin erinnerte an die große Bandbreite der Aufgaben des Bauhofes: Von Reparaturen über die Pflege von Grünflächen und die Wasserversorgung bis hin zu Transportdiensten für Veranstaltungen reiche das Tätigkeitsfeld. Auch Arbeiten in Volksschule und Kindergarten würden zum Alltag gehören. Der Bauhof sei ein wesentlicher Bestandteil des Gemeindelebens und aus Lechaschau nicht wegzudenken.
EINSPARUNG UND KEIN SCHNICKSCHNACK. Besonders hob Wolf ihre Bauhofmitarbeiter hervor. Durch ihren Einsatz und ihre Eigenleistungen von rund 100.000 Euro sei das Projekt günstiger geworden. Zudem seien die Mitarbeiter eng in die Planung eingebunden gewesen, sodass ein Gebäude entstanden sei, das den praktischen Anforderungen des Arbeitsalltags entspreche. Bewusst habe man auf „Schnickschnack“ verzichtet und auf eine schlichte, funktionale Ausführung gesetzt.
DANK AN FIRMEN UND VEREINE. Die Bürgermeisterin dankte dem Land Tirol für die finanzielle Unterstützung des Projekts, den beteiligten Firmen, Architekt Thomas Strele, den Bauhofmitarbeitern sowie den zahlreichen Helfern und Vereinen beim Festakt.
LOB UND ANERKENNUNG. Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann gratulierte der Gemeinde Lechaschau zur gelungenen Umsetzung des Projekts. Sie betonte die Bedeutung von Segnungen, bei denen auch um Schutz für jene Menschen gebeten werde, die täglich in einem Gebäude arbeiten. Der Bauhof sei weit mehr als ein Arbeitsplatz und das Herzstück vieler kommunaler Aufgaben. Besonders hob die Präsidentin hervor, dass das Projekt trotz seines Umfangs unter den veranschlagten Kosten geblieben sei. Einsparungen von mehr als 100.000 Euro durch Eigenleistungen der Bauhofmitarbeiter seien alles andere als selbstverständlich und verdienten großen Respekt. Ihr Dank galt den Mitarbeitern, der Gemeinde und allen am Bau Beteiligten. Den Dank an das Land Tirol und Landeshauptmann Anton Mattle werde sie gerne weitergeben. DER NEUE BAUHOF. Die erste Planung für das Projekt begann bereits im Februar 2024. Im Oktober desselben Jahres erfolgten die Detailplanung sowie die Vergabe der Bauaufsicht an die Firma Wasle/Strele, ehe im Februar 2025 die Abbrucharbeiten im Personalhaus durch Mitarbeiter des Bauhofes starteten. Mit dem neuen Bauhof entstanden moderne und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde. Der Komplex umfasst rund 2.000 Quadratmeter und bietet unter anderem acht Boxen, Hochregale für die Lagerung von Materialien und Werkzeugen sowie eine Montagegrube für Reparaturarbeiten. In den drei großen Garagen ermöglichen Torbreiten von 4,50 Metern die Unterbringung der Großgeräte. Der neue Bauhof bietet ausreichend Platz für den gesamten Fuhrpark und zahlreiche Anbaugeräte der Gemeinde. Untergebracht werden unter anderem Traktor mit Pflug und Salzer, Radlader, VW-Bus, zwei Holder-Fahrzeuge sowie mehrere Kipper. Auch Kehrmaschine, Schneefräse, Pflüge, Frontlader, Schaufeln, Rüttelplatte, Asphaltschneidegerät und viele weitere Geräte finden im neuen Gebäude ihren Platz.
KOSTEN & REGIONALITÄT. Der Gemeinde Lechaschau war es wichtig, möglichst viele regionale Firmen einzubinden. In der Umsetzung waren deshalb zahlreiche regionale Betriebe beteiligt. Insgesamt wurden für das Personalhaus zwölf und für den Neubau 15 Firmen beauftragt, fast ausschließlich aus der Region. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,25 Millionen Euro.







