In Tirol einzigartig – Uni goes Reutte
Spannende Themen sowie hochkarätige Experten als Vortragende begeistern seit 20 Jahren in Reutte
9. Feber 2026 | von
Bruno Dengg
20 Jahre „uni goes reutte“ – hervorragende und einzigartige Zusammenarbeit des Bezirks mit der Uni Innsbruck. WK Obmann Strigl, Referent Prof. Dr. Steiger, Leiterin Transferstelle Dr. Matt, WK Bezirksstellenleiter Winkler (v. l.). Foto: Dengg
„uni goes reutte“ bringt seit zwei Jahrzehnten interessante Themen, vorgetragen von namhaften Forscherinnen und Forschern, ins Außerfern und begeistert jährlich von Neuem die vielen Besucherinnen und Besucher. Bei dieser Plattform, die 2006 ins Leben gerufen wurde, handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die Wissenschaft und Forschung direkt in den Bezirk bringt. Neben der Universität Innsbruck sind die wesentlichen Träger die Wirtschaftskammer Reutte sowie die Tiroler Tageszeitung, deren Redakteur im Bezirk, Helmut Mittermayr, als Mitinitiator wesentlichen Anteil hat. Die Vorträge und Veranstaltungen behandeln in erster Linie aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen.
Privatdozentin Dr. Sara Matt, Leiterin der Transferstelle, zeigte sich über die Plattform „uni goes reutte“ höchst erfreut, erachtete diese als hervorragendes Format, um die unterschiedlichsten Themen aus der Forschung dem Publikum im Außerfern zugänglich zu machen und dabei gleichzeitig die Breite der Universität zu beleuchten. Mit berechtigtem Stolz wies sie auf ca. 30 Veranstaltungen innerhalb von zwanzig Jahren in Reutte hin, die immer wieder eine große Besucherzahl anlocken.
„ZWISCHEN HITZEREKORD UND SCHNEEKANONE: TOURISMUS IM KLIMASTRESS“. Ass. Prof. Dr. Robert Steiger referierte am vergangen Donnerstagabend zum genannten Thema und beleuchtete in seiner Forschungsarbeit die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus, die daraus folgenden Probleme und die Notwendigkeit, Anpassungsmaßnahmen vorzunehmen. Gleichzeitig trage der Tourismus auch seinen Teil zum Klimawandel bei. In seiner Forschungsarbeit beschäftigte sich Prof. Steiger mit den Klimarisiken für den Tourismus in Europa, im Speziellen in Österreich, mit möglichen Anpassungsmaßnahmen an die Klimafolgen und auch mit der Reduzierung der Emissionen, durch die der Tourismus selbst zum Klimawandel beiträgt.
Prof. Steiger gab anhand eindrucksvoller Zahlen, Grafiken und wissenschaftlich fundierter Prognosen einen umfassenden Einblick in die Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Tourismus, im Speziellen auf den Wintertourismus. Dieser ist ja bekanntlich nicht nur für das Außerfern, sondern für ganz Tirol von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung, gerät momentan jedoch immer stärker unter Druck, was den Klimawandel betrifft. Dabei stellte er in Grafiken verschiedene Szenarien bezüglich Skibetrieb mit unterschiedlicher Beschneiung dar, beschäftigte sich mit dem Umbau/Rückbau von Skigebieten, mit dem hybriden Winterbetrieb, mit Anpassungsmöglichkeiten und den Möglichkeiten, wie der Tourismus zum Klimawandel beitragen kann.
Seine Ausführungen belegten eindeutig, dass nicht die Schneekanonen, Pistenraupen und andere Gerätschaften die „Übeltäter“ mit dem größten CO2-Fußabdruck seien. Die Forschungsarbeit des Wissenschafters zeigt auf, dass die von weither angereisten Touristen selbst einen hohen Anteil an CO2 Emissionen durch ihre Anreise per Flugzeug verursachen. Die effektivste Schraube, an der es also zu drehen gelte, seien laut Prof. Steiger die An- und Abreise von Märkten, die von Tirol beworben würden.
Alles in allem war es ein spannender, aufschlussreicher Abend für alle und nicht nur für die heimischen Touristiker. „uni goes reutte“ wird, so Dr. Sara Matt, auch weiterhin den Bezirk Reutte mit aktuellen Themen „versorgen“.
Privatdozentin Dr. Sara Matt, Leiterin der Transferstelle, zeigte sich über die Plattform „uni goes reutte“ höchst erfreut, erachtete diese als hervorragendes Format, um die unterschiedlichsten Themen aus der Forschung dem Publikum im Außerfern zugänglich zu machen und dabei gleichzeitig die Breite der Universität zu beleuchten. Mit berechtigtem Stolz wies sie auf ca. 30 Veranstaltungen innerhalb von zwanzig Jahren in Reutte hin, die immer wieder eine große Besucherzahl anlocken.
„ZWISCHEN HITZEREKORD UND SCHNEEKANONE: TOURISMUS IM KLIMASTRESS“. Ass. Prof. Dr. Robert Steiger referierte am vergangen Donnerstagabend zum genannten Thema und beleuchtete in seiner Forschungsarbeit die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus, die daraus folgenden Probleme und die Notwendigkeit, Anpassungsmaßnahmen vorzunehmen. Gleichzeitig trage der Tourismus auch seinen Teil zum Klimawandel bei. In seiner Forschungsarbeit beschäftigte sich Prof. Steiger mit den Klimarisiken für den Tourismus in Europa, im Speziellen in Österreich, mit möglichen Anpassungsmaßnahmen an die Klimafolgen und auch mit der Reduzierung der Emissionen, durch die der Tourismus selbst zum Klimawandel beiträgt.
Prof. Steiger gab anhand eindrucksvoller Zahlen, Grafiken und wissenschaftlich fundierter Prognosen einen umfassenden Einblick in die Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Tourismus, im Speziellen auf den Wintertourismus. Dieser ist ja bekanntlich nicht nur für das Außerfern, sondern für ganz Tirol von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung, gerät momentan jedoch immer stärker unter Druck, was den Klimawandel betrifft. Dabei stellte er in Grafiken verschiedene Szenarien bezüglich Skibetrieb mit unterschiedlicher Beschneiung dar, beschäftigte sich mit dem Umbau/Rückbau von Skigebieten, mit dem hybriden Winterbetrieb, mit Anpassungsmöglichkeiten und den Möglichkeiten, wie der Tourismus zum Klimawandel beitragen kann.
Seine Ausführungen belegten eindeutig, dass nicht die Schneekanonen, Pistenraupen und andere Gerätschaften die „Übeltäter“ mit dem größten CO2-Fußabdruck seien. Die Forschungsarbeit des Wissenschafters zeigt auf, dass die von weither angereisten Touristen selbst einen hohen Anteil an CO2 Emissionen durch ihre Anreise per Flugzeug verursachen. Die effektivste Schraube, an der es also zu drehen gelte, seien laut Prof. Steiger die An- und Abreise von Märkten, die von Tirol beworben würden.
Alles in allem war es ein spannender, aufschlussreicher Abend für alle und nicht nur für die heimischen Touristiker. „uni goes reutte“ wird, so Dr. Sara Matt, auch weiterhin den Bezirk Reutte mit aktuellen Themen „versorgen“.