„Ja“ zu Hotelprojekten am Hahnenkamm
Höfens Gemeinderat fasst einstimmigen Grundsatzbeschluss
26. Jänner 2026 | von
Johannes Pirchner
Höfens Gemeinderat – Einstimmigkeit für den Grundsatzbeschluss. Foto: Pirchner
Wichtig hierbei zu betonen ist aber: Der Beschluss stellt eine gemeindepolitische Absichtserklärung dar. Weitere rechtliche Schritte – etwa im Raumordnungskonzept, im Flächenwidmungsplan und in Bebauungsplänen – bleiben gesonderten Verfahren vorbehalten. Die Planungen werden in den nächsten Monaten und Jahren Höfens Kommunalpolitik beschäftigen.
DER BESCHLUSS. Bürgermeister Rüdigar Reyman verlas die elf Punkte bei der Sitzung. Alle Mandatare waren im Vorfeld detailliert dazu informiert worden. Im Anschluss wurde der Beschluss verabschiedet. Alle 13 Mandatare Höfens stimmten dafür.
DIE PLÄNE FÜR DIE TALSTATION. Im Bereich der Talstation der Reuttener Seilbahnen ist ein Hotel mit 150 Zimmern und rund 350 Betten geplant. Vorgesehen sind zudem 53 Personalunterkünfte, ein Wellness- und SPA-Bereich, ein Schwimmbad sowie Sport- und Unterhaltungsangebote. Ergänzt wird das Angebot durch ein öffentlich zugängliches Restaurant.
DIE PLÄNE AM BERG. Bei der alten Bergstation am Hahnenkamm soll ein weiteres Hotel mit 59 Zimmern und 122 Betten entstehen. Geplant sind ein Restaurant für Hotelgäste, eine Hotelbar, ein Schwimmbad- und Wellnessbereich, ein Seminarraum sowie ein öffentlich zugängliches Restaurant. Das Grundstück bleibt im Eigentum der Gemeinde Höfen, vorgesehen ist die Einräumung eines Baurechts für 60 Jahre. Teile der bestehenden Bausubstanz der ehemaligen Bergstation sollen erhalten und weiter genutzt werden.
AUFLAGEN. Der Gemeinderat hat insgesamt elf zentrale Punkte als Voraussetzung für eine Weiterverfolgung des Projekts festgelegt. Die RUNDSCHAU hat die wesentlichsten Punkte zusammengefasst: Beide Hotelprojekte müssen als klassische Hotels geführt werden, Zimmer dürfen nicht als Appartements genutzt werden. Die Entstehung von Freizeitwohnsitzen – insbesondere am Berg bei der alten Bergstation – soll unter allen Umständen ausgeschlossen werden. Der An- und Abtransport von Gästen, Personal, Waren sowie die Entsorgung hat ausschließlich über die Seilbahn zu erfolgen; eine Nutzung der Forststraße wird ausgeschlossen. Weiters sind für beide Standorte schlüssige Betriebskonzepte samt Marktstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorzulegen. Für das Berghotel ist ein eigenständiges Konzept zur Wasserversorgung für Gastronomie und Beherbergung vorzulegen. Die Höfener Alm muss dabei vorrangig und kostenlos versorgt werden, die Gemeinde übernimmt keine Zuständigkeit für Versorgung oder Instandhaltung am Berg. Zusätzlich ist eine Mindestanzahl an in Höfen ansässigen Dienstnehmern festzulegen. Der Weiterbetrieb des Schollenwiesenlifts ist abzusichern. Die Gastronomie des Berghotels soll zumindest im Winter öffentlich zugänglich sein, jene des Talhotels ganzjährig. Vor einer Umsetzung ist das Projekt der Höfener Bevölkerung detailliert zu präsentieren.
REGIONALE BEDEUTUNG. Eberhard Jehle, Geschäftsführer der Bergwelt Hahnenkamm, der bei der Gemeinderatssitzung anwesend war, zeigte sich als Zuhörer der Sitzung erfreut über den Beschluss. „Für uns ist wichtig, dass der Grundsatzbeschluss einstimmig gefasst wurde und sich die Gemeinde Höfen klar zu den Projekten bekennt“, sagte Jehle. Die formulierten Auflagen seien im Vorfeld gemeinsam mit der Gemeinde erarbeitet worden. Nun gehe es in eine vertiefte Planungs- und Kostenphase. „Das Projekt bietet für die gesamte Region eine große Chance und wird Wertschöpfung schaffen“, so Jehle.
STIMMEN AUS DER KOMMUNALPOLITIK. Höfens Bürgermeister Rüdiger Reyman betont auf RUNDSCHAU-Nachfrage, dass der Gemeinderat mehrere Monate an einem tragfähigen Grundsatzbeschluss gearbeitet habe. Dem einstimmigen Ergebnis seien intensive Diskussionen sowie Beratungen mit Fachleuten vorausgegangen. Entscheidend sei gewesen, konstruktive Gespräche zu führen und diese in einem gemeinsamen Beschluss zu bündeln. Er zeigte sich froh darüber, dass dieser nun einheitlich gefasst werden konnte.
Höfens Vizebürgermeister Erich Fellner bezeichnet den einstimmigen Grundsatzbeschluss als wichtigen und wohlüberlegtem Schritt für Höfen und die gesamte Region. Dem Beschluss seien intensive Gespräche und zahlreiche Sitzungen mit allen Stakeholdern vorausgegangen. Nun liege eine gemeinsame Grundlage vor, mit der weitergearbeitet werden könne. Besonders wichtig ist für Fellner, dass die touristische Entwicklung auf einen offenen und durchaus kritischen Diaolog folgt und stets die Balance zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten hält.
DER BESCHLUSS. Bürgermeister Rüdigar Reyman verlas die elf Punkte bei der Sitzung. Alle Mandatare waren im Vorfeld detailliert dazu informiert worden. Im Anschluss wurde der Beschluss verabschiedet. Alle 13 Mandatare Höfens stimmten dafür.
DIE PLÄNE FÜR DIE TALSTATION. Im Bereich der Talstation der Reuttener Seilbahnen ist ein Hotel mit 150 Zimmern und rund 350 Betten geplant. Vorgesehen sind zudem 53 Personalunterkünfte, ein Wellness- und SPA-Bereich, ein Schwimmbad sowie Sport- und Unterhaltungsangebote. Ergänzt wird das Angebot durch ein öffentlich zugängliches Restaurant.
DIE PLÄNE AM BERG. Bei der alten Bergstation am Hahnenkamm soll ein weiteres Hotel mit 59 Zimmern und 122 Betten entstehen. Geplant sind ein Restaurant für Hotelgäste, eine Hotelbar, ein Schwimmbad- und Wellnessbereich, ein Seminarraum sowie ein öffentlich zugängliches Restaurant. Das Grundstück bleibt im Eigentum der Gemeinde Höfen, vorgesehen ist die Einräumung eines Baurechts für 60 Jahre. Teile der bestehenden Bausubstanz der ehemaligen Bergstation sollen erhalten und weiter genutzt werden.
AUFLAGEN. Der Gemeinderat hat insgesamt elf zentrale Punkte als Voraussetzung für eine Weiterverfolgung des Projekts festgelegt. Die RUNDSCHAU hat die wesentlichsten Punkte zusammengefasst: Beide Hotelprojekte müssen als klassische Hotels geführt werden, Zimmer dürfen nicht als Appartements genutzt werden. Die Entstehung von Freizeitwohnsitzen – insbesondere am Berg bei der alten Bergstation – soll unter allen Umständen ausgeschlossen werden. Der An- und Abtransport von Gästen, Personal, Waren sowie die Entsorgung hat ausschließlich über die Seilbahn zu erfolgen; eine Nutzung der Forststraße wird ausgeschlossen. Weiters sind für beide Standorte schlüssige Betriebskonzepte samt Marktstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorzulegen. Für das Berghotel ist ein eigenständiges Konzept zur Wasserversorgung für Gastronomie und Beherbergung vorzulegen. Die Höfener Alm muss dabei vorrangig und kostenlos versorgt werden, die Gemeinde übernimmt keine Zuständigkeit für Versorgung oder Instandhaltung am Berg. Zusätzlich ist eine Mindestanzahl an in Höfen ansässigen Dienstnehmern festzulegen. Der Weiterbetrieb des Schollenwiesenlifts ist abzusichern. Die Gastronomie des Berghotels soll zumindest im Winter öffentlich zugänglich sein, jene des Talhotels ganzjährig. Vor einer Umsetzung ist das Projekt der Höfener Bevölkerung detailliert zu präsentieren.
REGIONALE BEDEUTUNG. Eberhard Jehle, Geschäftsführer der Bergwelt Hahnenkamm, der bei der Gemeinderatssitzung anwesend war, zeigte sich als Zuhörer der Sitzung erfreut über den Beschluss. „Für uns ist wichtig, dass der Grundsatzbeschluss einstimmig gefasst wurde und sich die Gemeinde Höfen klar zu den Projekten bekennt“, sagte Jehle. Die formulierten Auflagen seien im Vorfeld gemeinsam mit der Gemeinde erarbeitet worden. Nun gehe es in eine vertiefte Planungs- und Kostenphase. „Das Projekt bietet für die gesamte Region eine große Chance und wird Wertschöpfung schaffen“, so Jehle.
STIMMEN AUS DER KOMMUNALPOLITIK. Höfens Bürgermeister Rüdiger Reyman betont auf RUNDSCHAU-Nachfrage, dass der Gemeinderat mehrere Monate an einem tragfähigen Grundsatzbeschluss gearbeitet habe. Dem einstimmigen Ergebnis seien intensive Diskussionen sowie Beratungen mit Fachleuten vorausgegangen. Entscheidend sei gewesen, konstruktive Gespräche zu führen und diese in einem gemeinsamen Beschluss zu bündeln. Er zeigte sich froh darüber, dass dieser nun einheitlich gefasst werden konnte.
Höfens Vizebürgermeister Erich Fellner bezeichnet den einstimmigen Grundsatzbeschluss als wichtigen und wohlüberlegtem Schritt für Höfen und die gesamte Region. Dem Beschluss seien intensive Gespräche und zahlreiche Sitzungen mit allen Stakeholdern vorausgegangen. Nun liege eine gemeinsame Grundlage vor, mit der weitergearbeitet werden könne. Besonders wichtig ist für Fellner, dass die touristische Entwicklung auf einen offenen und durchaus kritischen Diaolog folgt und stets die Balance zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten hält.

