Namlos ohne Ortstafel
Bürgermeister Walter Zobl wundert sich über sinnlosen Diebstahl
In der Gemeinde Namlos wurde vor kurzem die Ortstafel gestohlen. Auf Nachfrage der RUNDSCHAU zeigte sich Bürgermeister Walter Zobl verwundert über den Vorfall. Das gestohlene Schild wird baldmöglichst ersetzt.
8. Oktober 2026
Das Ortsschild der Gemeinde Namlos wurde gestohlen. Foto: Götsch/ RS-Archiv
„Auf einen Blödsinn kommen die Leute, da muss man sich schon fragen. Das kann man kaum glauben“, kommentiert Bürgermeister Walter Zobl auf Nachfrage der RUNDSCHAU den Diebstahl. Namlos muss damit vorübergehend ohne die gestohlene Ortstafel auskommen.
KEIN EINZELFALL. Der Diebstahl von Ortstafeln kommt immer wieder vor. Im Außerfern war etwa 2021 die Gemeinde Biberwier betroffen. Auch im benachbarten Allgäu verschwinden häufig Ortsschilder. Besonders stark betroffen ist die Stadt Füssen, wo allein 2026 bereits mehr als zwölf Ortstafeln gestohlen wurden – mit steigender Tendenz.
TEURER BLÖDSINN. Was manche als harmlosen Streich betrachten, kann erhebliche Konsequenzen haben. Die Gesamtkosten für eine neue Ortstafel können einschließlich Herstellung, Montage und Verwaltungsaufwand im vierstelligen Eurobereich liegen. Für diese Kosten kann die Gemeinde beziehungsweise der zuständige Straßenerhalter Schadenersatz verlangen.
RECHTLICHE FOLGEN. Nach §127 des österreichischen Strafgesetzbuches kann Diebstahl mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe von bis zu 360 Tagessätzen bestraft werden. Wird das Schild beschädigt oder durch sein Fehlen die Verkehrssicherheit beeinträchtigt, können weitere rechtliche Folgen hinzukommen. In Namlos steht nun der rasche Ersatz der gestohlenen Ortstafel im Vordergrund.
KEIN EINZELFALL. Der Diebstahl von Ortstafeln kommt immer wieder vor. Im Außerfern war etwa 2021 die Gemeinde Biberwier betroffen. Auch im benachbarten Allgäu verschwinden häufig Ortsschilder. Besonders stark betroffen ist die Stadt Füssen, wo allein 2026 bereits mehr als zwölf Ortstafeln gestohlen wurden – mit steigender Tendenz.
TEURER BLÖDSINN. Was manche als harmlosen Streich betrachten, kann erhebliche Konsequenzen haben. Die Gesamtkosten für eine neue Ortstafel können einschließlich Herstellung, Montage und Verwaltungsaufwand im vierstelligen Eurobereich liegen. Für diese Kosten kann die Gemeinde beziehungsweise der zuständige Straßenerhalter Schadenersatz verlangen.
RECHTLICHE FOLGEN. Nach §127 des österreichischen Strafgesetzbuches kann Diebstahl mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe von bis zu 360 Tagessätzen bestraft werden. Wird das Schild beschädigt oder durch sein Fehlen die Verkehrssicherheit beeinträchtigt, können weitere rechtliche Folgen hinzukommen. In Namlos steht nun der rasche Ersatz der gestohlenen Ortstafel im Vordergrund.
Johannes Pirchner





