Ortstafel ist wieder da
Namlos nicht mehr namlos
Namlos hat seine Ortstafel wieder. Nach dem Diebstahl Anfang Oktober, über den die RUNDSCHAU in der letzten Ausgabe berichtete, wurde ein neues Ortsschild bestellt. Die zuständige Straßenmeisterei Stanzach hat das Schild inzwischen montiert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 800 Euro.
16. Oktober 2026
Das Ortsschild von Namlos ist wieder am alten Platz. Foto: Götsch/ RS-Archiv
Dabei gibt es für Namlos sogar mehrere Theorien zur Herkunft des Ortsnamens.
SPUR INS MITTELALTER. Auf der Homepage der Gemeinde Namlos sowie in mehreren Außerferner Heimatbüchern wird die mittelalterliche Herkunft des Ortsnamens beschrieben. Bereits 1286 wurde ein Schwaighof namens „ze Namels“ urkundlich erwähnt. Dessen Bewohner soll Amel geheißen haben. Der Personenname geht auf das gotische Wort „amals“ zurück, das „tapfer“ oder „tüchtig“ bedeutet. Namlos könnte somit ursprünglich den Hof eines Mannes namens Amel bezeichnet haben. Auch die historische Schreibweise „in Amles“ aus dem Jahr 1427 passt zu dieser Erklärung.
WEITERE NAMENSTHEORIEN. Daneben gibt es andere Deutungen. So werden rätoromanische Begriffe wie „Ambla“ für Weißtanne oder „Ampoles“ für Himbeerplatz als mögliche Ursprünge für Namlos genannt. Auch das schwäbische Wort „Aomlos“, das eine Talschlucht bezeichnet, in der Spätheu gewonnen wird, kommt als Ursprung des heutigen Ortsnamens infrage. Welche der Theorien stimmt, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Fest steht: Der Name Namlos kommt nicht daher, dass die Bürger von Namlos keinen Namen gefunden haben.
WALTER ZOBL BLIEB STANDHAFT. Österreichweit bekannt wurde der Ortsname 2012 durch einen Telefonstreich von Ö3-Callboy Gernot Kulis. Als angeblicher EU-Beamter erklärte er Bürgermeister Walter Zobl, Namlos müsse aufgrund einer neuen EU-Richtlinie umbenannt werden. Doch Bürgermeister Walter Zobl beharrte energisch auf seinem Standpunkt: „Namlos bleibt Namlos!“ Er wies Kulis damit in die Schranken. Der Scherz machte die kleine Gemeinde weit über Tirol hinaus bekannt. Das Gespräch hat bis heute Kultstatus im Außerfern.
SPUR INS MITTELALTER. Auf der Homepage der Gemeinde Namlos sowie in mehreren Außerferner Heimatbüchern wird die mittelalterliche Herkunft des Ortsnamens beschrieben. Bereits 1286 wurde ein Schwaighof namens „ze Namels“ urkundlich erwähnt. Dessen Bewohner soll Amel geheißen haben. Der Personenname geht auf das gotische Wort „amals“ zurück, das „tapfer“ oder „tüchtig“ bedeutet. Namlos könnte somit ursprünglich den Hof eines Mannes namens Amel bezeichnet haben. Auch die historische Schreibweise „in Amles“ aus dem Jahr 1427 passt zu dieser Erklärung.
WEITERE NAMENSTHEORIEN. Daneben gibt es andere Deutungen. So werden rätoromanische Begriffe wie „Ambla“ für Weißtanne oder „Ampoles“ für Himbeerplatz als mögliche Ursprünge für Namlos genannt. Auch das schwäbische Wort „Aomlos“, das eine Talschlucht bezeichnet, in der Spätheu gewonnen wird, kommt als Ursprung des heutigen Ortsnamens infrage. Welche der Theorien stimmt, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Fest steht: Der Name Namlos kommt nicht daher, dass die Bürger von Namlos keinen Namen gefunden haben.
WALTER ZOBL BLIEB STANDHAFT. Österreichweit bekannt wurde der Ortsname 2012 durch einen Telefonstreich von Ö3-Callboy Gernot Kulis. Als angeblicher EU-Beamter erklärte er Bürgermeister Walter Zobl, Namlos müsse aufgrund einer neuen EU-Richtlinie umbenannt werden. Doch Bürgermeister Walter Zobl beharrte energisch auf seinem Standpunkt: „Namlos bleibt Namlos!“ Er wies Kulis damit in die Schranken. Der Scherz machte die kleine Gemeinde weit über Tirol hinaus bekannt. Das Gespräch hat bis heute Kultstatus im Außerfern.
Johannes Pirchner





