Pioniere in der Energiewende
EWR und Stadtgemeinde Reutte heizen der Zukunft ein
26. Mai 2026 | von
Bruno Dengg
EWR-Vorstand Sebastian Freier und Bgm. Günter Salchner (v. l.) präsentierten im Vorfeld der GR-Sitzung das Projekt „Nachhaltige Wärme für die Region“, das die Energiewende einläuten soll. Fotos: Dengg
Vergangenen Donnerstagnachmittag präsentierten EWR-Vorstand Sebastian Freier und Bgm. Günter Salchner die aktuellen Pläne für eine regionale und zukunftsfähige Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.
ZUKUNFTSPROJEKT. Im Raum Reutte wird derzeit noch überwiegend mit Öl-, Gas- und Einzelholzheizungen geheizt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine langfristig stabile Versorgung, Klimaschutz und Planbarkeit für die Wärmekosten. Die EWR arbeiten deshalb an einem nachhaltigen Konzept für die Stadtgemeinde Reutte sowie für die Nachbargemeinde Breitenwang. Laut Präsentation von Vorstand Freier seien die Planungen schon ziemlich weit fortgeschritten. Es soll ein modernes Wärmenetz mit einer Energiezentrale im Süden von Reutte entstehen, das eine optimale Lösung für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei gleichzeitiger schrittweiser Reduzierung der fossilen Energieträger bietet. Mit diesem Projekt wollen die EWR für den Großraum Reutte eine langfristige Perspektive entwickeln.
DER RICHTIGE ZEITPUNKT. Vorstand Freier betonte in seinen Ausführungen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für die Wende sei. Einerseits gelte es, sich von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe, globaler Krisen und hoher Preise zu befreien und andererseits regional unabhängig und klimafreundlich zu werden. Bereits bestehende und hervorragend funktionierende Konzepte wie z.B. im Tannheimer Tal gelten als Vorbild, sollen jedoch nicht kopiert werden. Vielmehr gehe es für die EWR und die Stadtgemeinde Reutte darum, ein innovatives und langfristig funktionierendes Energiekonzept mit einem Bio-Wärmekraftwerk zu entwickeln.
WARUM GERADE JETZT? Viele Großverbraucher wie Schulen, die Alpentherme usw. müssen verpflichtend Bio-Energie einbringen und wollen deshalb umstellen. Zudem benötigen auch private Haushalte praktikable Lösungen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Topf der Fördermittel noch ziemlich voll ist.
ZEITNAHE UMSETZUNG. Laut Vorstand Freier ist eine Energiezentrale nahe dem Dreitannenstadion vorgesehen, von der aus künftig peu à peu Teile des Stadtgebietes mit Fernwärme versorgt werden sollen. Die Projektplanung sieht vor, dass unterschiedliche Technologien zum Einsatz kommen sollen: Biomasse, „Power-to-heat“ sowie Großwärmepumpen. In der ersten Bauphase ist angedacht, vor allem Großabnehmer zur Sicherung des Projekts anzuschließen und die auf der Strecke liegenden Haushalte nach Wunsch und Bedarf „mitzunehmen“.
GROSSER ZEITDRUCK – WIE GEHT ES WEITER? Folgende Schritte stehen in nächster Zeit an: Die Vertiefte technische Prüfung sowie Gespräche mit potenziellen Großkunden, die Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie die Entscheidung über die konkrete Umsetzung, der Dialog mit der Bevölkerung, insbesondere den Anrainern, ein möglicher Baustart ab Anfang 2027 und die etappenweise Umsetzung, sowie die gleichzeitige Forcierung der Erschließung von Glasfaser für ein schnelleres Internet.
ZUKUNFTSPROJEKT. Im Raum Reutte wird derzeit noch überwiegend mit Öl-, Gas- und Einzelholzheizungen geheizt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine langfristig stabile Versorgung, Klimaschutz und Planbarkeit für die Wärmekosten. Die EWR arbeiten deshalb an einem nachhaltigen Konzept für die Stadtgemeinde Reutte sowie für die Nachbargemeinde Breitenwang. Laut Präsentation von Vorstand Freier seien die Planungen schon ziemlich weit fortgeschritten. Es soll ein modernes Wärmenetz mit einer Energiezentrale im Süden von Reutte entstehen, das eine optimale Lösung für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei gleichzeitiger schrittweiser Reduzierung der fossilen Energieträger bietet. Mit diesem Projekt wollen die EWR für den Großraum Reutte eine langfristige Perspektive entwickeln.
DER RICHTIGE ZEITPUNKT. Vorstand Freier betonte in seinen Ausführungen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für die Wende sei. Einerseits gelte es, sich von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe, globaler Krisen und hoher Preise zu befreien und andererseits regional unabhängig und klimafreundlich zu werden. Bereits bestehende und hervorragend funktionierende Konzepte wie z.B. im Tannheimer Tal gelten als Vorbild, sollen jedoch nicht kopiert werden. Vielmehr gehe es für die EWR und die Stadtgemeinde Reutte darum, ein innovatives und langfristig funktionierendes Energiekonzept mit einem Bio-Wärmekraftwerk zu entwickeln.
WARUM GERADE JETZT? Viele Großverbraucher wie Schulen, die Alpentherme usw. müssen verpflichtend Bio-Energie einbringen und wollen deshalb umstellen. Zudem benötigen auch private Haushalte praktikable Lösungen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Topf der Fördermittel noch ziemlich voll ist.
ZEITNAHE UMSETZUNG. Laut Vorstand Freier ist eine Energiezentrale nahe dem Dreitannenstadion vorgesehen, von der aus künftig peu à peu Teile des Stadtgebietes mit Fernwärme versorgt werden sollen. Die Projektplanung sieht vor, dass unterschiedliche Technologien zum Einsatz kommen sollen: Biomasse, „Power-to-heat“ sowie Großwärmepumpen. In der ersten Bauphase ist angedacht, vor allem Großabnehmer zur Sicherung des Projekts anzuschließen und die auf der Strecke liegenden Haushalte nach Wunsch und Bedarf „mitzunehmen“.
GROSSER ZEITDRUCK – WIE GEHT ES WEITER? Folgende Schritte stehen in nächster Zeit an: Die Vertiefte technische Prüfung sowie Gespräche mit potenziellen Großkunden, die Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie die Entscheidung über die konkrete Umsetzung, der Dialog mit der Bevölkerung, insbesondere den Anrainern, ein möglicher Baustart ab Anfang 2027 und die etappenweise Umsetzung, sowie die gleichzeitige Forcierung der Erschließung von Glasfaser für ein schnelleres Internet.