Planungsverband 04 – eine Region, ein Ziel
Hand in Hand für die Menschen in Zwischentoren
Es ist für die Bevölkerung einer Region von großer Bedeutung, kreative Ideen zu initiieren, neue Projekte mutig umzusetzen und auch über Gemeinde-, Bezirks- und Landesgrenzen hinaus zusammenzuarbeiten.
20. Juli 2026
Verbandsobmann Bgm. Markus Köck ist besonders stolz auf den hervorragend funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr, der vom VVT betrieben wird. Foto: Dengg
Die großen Zukunftsfragen machen nicht an Gemeindegrenzen halt, sondern müssen ortsübergreifend angegangen und gelöst werden. Egal, ob es um den Verkehr, nachhaltige Arbeitsplätze oder den Schutz unserer schönen Natur geht. Genau hier kommen die Planungsverbände ins Spiel. Sie sind die Motoren der regionalen Zusammenarbeit, in der Gemeinden nicht nur nebeneinander existieren, sondern Hand in Hand die Zukunft gestalten. Grund genug, dem Planungsverband (PV) Zwischentoren einen Besuch abzustatten.
PV ZWISCHENTOREN. Dieser liegt zwischen den „Toren“ Fernpass, Ehrenberger Klause und dem Grenzübergang Ehrwald-Schanz. Die Verkehrsverbindungen in den Bezirkshauptort Reutte sowie zum nahe gelegenen bayerischen Garmisch-Partenkirchen sind entsprechend gut, während der Tiroler Zentralraum sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße über den Fernpass nur schwer erreichbar ist. Dem PV gehören die Gemeinden Ehrwald, Lermoos, Biberwier, Bichlbach, Heiterwang sowie Berwang an, in denen insgesamt knapp über 6.500 Personen ansässig sind. Die Gemeinde Namlos gehört touristisch gesehen zur Tiroler Zugspitz Arena, planungsverbandsmäßig jedoch zum Oberen Lechtal. Zweifelsohne bildet der Tourismus die Grundlage der Region, die als Tiroler Zugspitz Arena erfolgreich vermarktet wird. Aufgrund diverser Anziehungspunkte wie z. B. des höchsten Berges Deutschlands, des Heiterwanger Sees, Blindsees und Seebensees sowie des Golfplatzes im Sommer und gut ausgebauter Schigebiete erfreut sich Zwischentoren ganzjährig vieler Gäste. Weitere Einkommensquellen bieten das regionale Gewerbe sowie die Landwirtschaft.
VERBANDSOBMANN MARKUS KÖCK. … ist Bürgermeister von Ehrwald sowie derzeitiger Vizepräsident der Euregio ZWK (Zugspitze-Wetterstein-Karwendel). „Wir sind nicht so groß wie Reutte und Umgebung, und jeder Planungsverband tickt anders“, meinte er im Gespräch. Laut seiner Aussage gebe es derzeit zwei große und wichtige Projekte: den öffentlichen Nahverkehr sowie die beiden Arbeitsgemeinschaften „Rad“ und „LWL“. Dieser wird aufgrund eines neuen Vertrages aus dem Jahr 2023 durch den VVT betrieben und seither massiv ausgebaut. Der VVT bedient in der Region verschiedene Linien und fährt alle Orte bis Berwang einschließlich Brand fahrplanmäßig an. Finanziert wird dieses Angebot durch die Förderung des Landes, der sechs Planungsverbandsgemeinden sowie des TVB Zugspitz Arena und der Liftgesellschaften.
STOLZ AUF TICKETS. Besonders stolz ist Obmann Köck auf die verschiedenen Ticketarten, die seiner Meinung nach höchstmögliche Flexibilität bieten: KlimaTicket Tirol Regionen (gültig in zwei benachbarten Gebieten laut Zonenplan), KlimaTicket Tirol U26, KlimaTicket Tirol SeniorIn und KlimaTicket Tirol Spezial (für Menschen mit Behinderung bzw. Ausgleichszulagenbezieher). Alle Tickets sind ein Jahr gültig. Besonders wertvoll erscheint Köck auch, dass im „Urvertrag“ mit dem VVT 450 Tickets für Einheimische bzw. jene Personen, die im Planungsverband Zwischentoren arbeiten, zum Preis von 100 Euro pro Jahr vereinbart wurden. Die Nachfrage ist dementsprechend hoch.
ARGE RAD. Dabei geht es um die Betreuung, den Ausbau sowie die Fertigstellung von 50 Kilometern großteils zu asphaltierender Radwege entlang der Via Claudia vom Katzenberg bis zum Fernpass, des Loisachtalradweges von den Loisachtalquellen bis zur Staatsgrenze bei Grainau sowie des Berwangertalweges von Bichlbach bis Rinnen. Diese Routen dienen auch als Sekundärnetz für Einsatzfahrzeuge. Bisher wurden 1,5 Millionen Euro, davon 50 Prozent Förderung des Landes, sehr gut in die Radinfrastruktur investiert.
ARGE LWL. Die Glasfaserversorgung, eines der größten Projekte der vergangenen Jahre in der Region Zwischentoren, gilt laut Bgm. Köck als erfolgreich abgeschlossen und die Strecken als vermietet. Natürlich, so berichtete er, gebe es auch „Dauerbrenner“, u. a. Freizeitwohnsitze, Kinderbetreuung, die B 179, Raumordnung und vieles andere mehr. Abschließend erklärte Köck, dass die besonders gute Zusammenarbeit mit dem TVB Tiroler Zugspitz Arena von großer Wichtigkeit sei und Ideen für zukünftige Projekte in der Pipeline seien, die jedoch erst angegangen werden sollen, wenn die derzeitigen ihren Abschluss gefunden haben.
PV ZWISCHENTOREN. Dieser liegt zwischen den „Toren“ Fernpass, Ehrenberger Klause und dem Grenzübergang Ehrwald-Schanz. Die Verkehrsverbindungen in den Bezirkshauptort Reutte sowie zum nahe gelegenen bayerischen Garmisch-Partenkirchen sind entsprechend gut, während der Tiroler Zentralraum sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße über den Fernpass nur schwer erreichbar ist. Dem PV gehören die Gemeinden Ehrwald, Lermoos, Biberwier, Bichlbach, Heiterwang sowie Berwang an, in denen insgesamt knapp über 6.500 Personen ansässig sind. Die Gemeinde Namlos gehört touristisch gesehen zur Tiroler Zugspitz Arena, planungsverbandsmäßig jedoch zum Oberen Lechtal. Zweifelsohne bildet der Tourismus die Grundlage der Region, die als Tiroler Zugspitz Arena erfolgreich vermarktet wird. Aufgrund diverser Anziehungspunkte wie z. B. des höchsten Berges Deutschlands, des Heiterwanger Sees, Blindsees und Seebensees sowie des Golfplatzes im Sommer und gut ausgebauter Schigebiete erfreut sich Zwischentoren ganzjährig vieler Gäste. Weitere Einkommensquellen bieten das regionale Gewerbe sowie die Landwirtschaft.
VERBANDSOBMANN MARKUS KÖCK. … ist Bürgermeister von Ehrwald sowie derzeitiger Vizepräsident der Euregio ZWK (Zugspitze-Wetterstein-Karwendel). „Wir sind nicht so groß wie Reutte und Umgebung, und jeder Planungsverband tickt anders“, meinte er im Gespräch. Laut seiner Aussage gebe es derzeit zwei große und wichtige Projekte: den öffentlichen Nahverkehr sowie die beiden Arbeitsgemeinschaften „Rad“ und „LWL“. Dieser wird aufgrund eines neuen Vertrages aus dem Jahr 2023 durch den VVT betrieben und seither massiv ausgebaut. Der VVT bedient in der Region verschiedene Linien und fährt alle Orte bis Berwang einschließlich Brand fahrplanmäßig an. Finanziert wird dieses Angebot durch die Förderung des Landes, der sechs Planungsverbandsgemeinden sowie des TVB Zugspitz Arena und der Liftgesellschaften.
STOLZ AUF TICKETS. Besonders stolz ist Obmann Köck auf die verschiedenen Ticketarten, die seiner Meinung nach höchstmögliche Flexibilität bieten: KlimaTicket Tirol Regionen (gültig in zwei benachbarten Gebieten laut Zonenplan), KlimaTicket Tirol U26, KlimaTicket Tirol SeniorIn und KlimaTicket Tirol Spezial (für Menschen mit Behinderung bzw. Ausgleichszulagenbezieher). Alle Tickets sind ein Jahr gültig. Besonders wertvoll erscheint Köck auch, dass im „Urvertrag“ mit dem VVT 450 Tickets für Einheimische bzw. jene Personen, die im Planungsverband Zwischentoren arbeiten, zum Preis von 100 Euro pro Jahr vereinbart wurden. Die Nachfrage ist dementsprechend hoch.
ARGE RAD. Dabei geht es um die Betreuung, den Ausbau sowie die Fertigstellung von 50 Kilometern großteils zu asphaltierender Radwege entlang der Via Claudia vom Katzenberg bis zum Fernpass, des Loisachtalradweges von den Loisachtalquellen bis zur Staatsgrenze bei Grainau sowie des Berwangertalweges von Bichlbach bis Rinnen. Diese Routen dienen auch als Sekundärnetz für Einsatzfahrzeuge. Bisher wurden 1,5 Millionen Euro, davon 50 Prozent Förderung des Landes, sehr gut in die Radinfrastruktur investiert.
ARGE LWL. Die Glasfaserversorgung, eines der größten Projekte der vergangenen Jahre in der Region Zwischentoren, gilt laut Bgm. Köck als erfolgreich abgeschlossen und die Strecken als vermietet. Natürlich, so berichtete er, gebe es auch „Dauerbrenner“, u. a. Freizeitwohnsitze, Kinderbetreuung, die B 179, Raumordnung und vieles andere mehr. Abschließend erklärte Köck, dass die besonders gute Zusammenarbeit mit dem TVB Tiroler Zugspitz Arena von großer Wichtigkeit sei und Ideen für zukünftige Projekte in der Pipeline seien, die jedoch erst angegangen werden sollen, wenn die derzeitigen ihren Abschluss gefunden haben.





