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Reuttes neue Pflege-Elite

Zwölf junge Leute wurden zum „Bachelor of Science in Health Studies“ graduiert

Vergangenen Freitagnachmittag lud der Campus Gesundheit zu einer akademischen Feierstunde ein, um den Studienabschluss seiner Absolventinnen und Absolventen zu würdigen. Zahlreiche Ehrengäste, Familienmitglieder und Freunde waren gekommen, um zu gratulieren.

5. Oktober 2026
Reuttes neue Pflege-Elite<br />
Bei der akademischen Feier des Campus Gesundheit waren auch Standortleiterin Carolin Sprenger (l.) und Jahrgangsvorstand Michael Oberer (r.) dabei. Foto: Dengg
Carolin Sprenger, die Standortleiterin des dislozierten Studienstandorts Reutte der FH Gesundheit, konnte zahlreiche Gratulanten und die Absolventinnen und Absolventen zur akademischen Feierstunde begrüßen, darunter LA Florian Klotz, Verbandsobmann Bgm. Hanspeter Wagner, Standort-Bürgermeister Wolfgang Winkler, Studiengangsleiterin Prof. Buchberger sowie Harfenspielerin Heidi Abfalter, die die Feierstunde musikalisch umrahmte. Einen besonderen Dank richtete Carolin Sprenger an den Jahrgangsleiter Michael Oberer und die Ansprechpartnerin im Sekretariat, Viktoria Petter. Verbandsobmann Wagner betonte, dass eine Sponsion nicht nur Karriere, sondern in erster Linie Verantwortung bedeutet. Im Gesundheitswesen spielen zudem Einstellung, Engagement und Empathie eine wichtige Rolle. „Menschen kommen auf euch zu und brauchen euch.“ LA Klotz sah diesen Tag als etwas Besonderes für die Absolventinnen und Absolventen, aber auch für das Außerfern, und betonte, wie wertvoll es ist, Verantwortung für Mitmenschen und die Region zu übernehmen. Prof. Buchberger betonte, dass dieser Festtag nicht das Ende, sondern der Beginn des Lernens sei. „Heute wird gefeiert und morgen schon bildungsmäßig weitergedacht.“

GELÖBNIS UND TITEL. Der feierliche Höhepunkt der Bachelorverleihung war das Akademische Gelöbnis, in dem die Absolventinnen und Absolventen ihre Verantwortung für Wissenschaft, Gesellschaft und Ethik bekräftigten. Den traditionellen und bewegenden Ausklang bildete die Verleihung des akademischen Grades, bei der die Anwesenden gemeinsam Gaudeamus igitur anstimmten, begleitet von Heidi Abfalter an der Harfe. Anna Maria Cacic und Hanna Hammerle schlossen ihr Studium mit ausgezeichnetem Erfolg ab. In ihrer sehr persönlich gehaltenen Ansprache hob Carolin Sprenger hervor, dass der Ausbildungsweg zum erfolgreichen Bachelorstudium viele Väter habe. Dies wird durch das Zusammenwirken mit den Systempartnern, die Unterstützung der Familie, Freunde sowie Partnerinnen und Partner ermöglicht. Sie alle haben zugehört, ermutigt und in schwierigen Zeiten Rückhalt geboten.  „Dieser Tag steht für das, was ihr erreicht habt – und zugleich für das, was vor euch liegt.“ Mit diesen Worten ließ Sprenger das dreijährige Studium sehr berührend und empathisch Revue passieren. Dabei bemerkte sie äußerst positiv, dass aus Anatomie, Physiologie, Pathologie, Pflegewissenschaft, Recht, Ethik sowie ca. 2.000 Praxisstunden kein loses Nebeneinander, sondern ein tragfähiges Ganzes entstanden war. Während der Ausbildung gab es herausfordernde Zeiten, die körperlich und emotional viel verlangten, sowie Begegnungen, die noch lange nachwirkten. Sprenger fügte hinzu: „Gerade in diesen Momenten seid ihr gewachsen, habt gelernt, Verantwortung zu übernehmen, im Team professionell zu handeln und auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn es keine einfachen Antworten gab. Ab nun verändert sich etwas Entscheidendes: Aus Fallbeispielen werden echte Menschen, aus Lernzielen konkrete Entscheidungen und aus Feedbackgesprächen Verantwortung. Das mag Respekt einflößen – und das darf es auch. Aber ihr geht diesen Schritt nicht mit leeren Händen.“ Die Absolventinnen und Absolventen können auf das gesamte Wissen der letzten drei Jahre zurückgreifen.

DANK.  Anna Maria Cacic und Hanna Hammerle warfen mit einer Portion Erleichterung und vor allem tiefem Dank einen Blick auf drei gemeinsame Jahre zurück. In ihren emotionalen und berührenden Worten dankten sie besonders ihrem Jahrgangsvorstand Michael Oberer, ihren Familien und Freunden sowie ihrer Gruppe selbst: „Denn wir haben gemeinsam gelacht und gelitten, wurden gefordert und gefördert und durften nette Erlebnisse erfahren, die uns in Erinnerung bleiben werden. Wir sind stolz auf die Menschen, die wir geworden sind.“

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