Schlüsselübergabe am Königsweg
Zwölf leistbare Mietwohnungen in Breitenwang feierlich an neue Mieter übergeben
Am vergangenen Freitag wurden in Breitenwang zwölf neue Mietwohnungen der Neuen Heimat Tirol (NHT) am Königsweg 1 offiziell übergeben. Rund drei Millionen Euro investierte der Wohnbauträger in die neue Anlage auf dem Grundstück des ehemaligen Gemeindehauses. Die neuen Bewohner freuten sich, ihre Schlüssel zu ihren neuen Wohnungen zu bekommen.
13. Oktober 2026
(v. l.) NHT-GF Johannes Tratter, LA Florian Klotz, Architekt Erwin Frick, NR Margreth Falkner, Dekan Franz Neuner und Bürgermeister Hanspeter Wagner begrüßen Celine Lechleitner (Mitte) mit Sohn Johann im neuen Zuhause. Foto: NHT/Karg
Mit dem Bauvorhaben setzt die Gemeinde ihre langjährige Zusammenarbeit mit der NHT fort und schafft insbesondere für junge Familien und Rückkehrer leistbaren Wohnraum. Breitenwangs Bürgermeister Hanspeter Wagner zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und betonte neben den günstigen Mietpreisen auch die gelungene Einbindung in das Ortsbild.
VOM ALTBAU ZUM NEUBAU. Die Geschichte des Projekts reicht rund drei Jahre zurück. Damals stellte sich die Frage, wie das 1948/1949 errichtete Gemeindehaus am Königsweg künftig genutzt werden könnte. Das Gebäude war stark in die Jahre gekommen. Eine Sanierung war insbesondere aufgrund des baulichen Zustands des Erdkellers nicht mehr sinnvoll. Gemeinsam mit der NHT entschied sich der Gemeinderat für den Abbruch und die Errichtung einer Wohnanlage. Für Wagner war dies auch eine Frage der Ortsentwicklung. Breitenwang verfüge über keine eigenen Grundstücksreserven, viele Flächen seien mit privaten Einfamilienhäusern bebaut. Um dennoch Wohnraum zu schaffen, brauche es eine maßvolle Verdichtung. Wichtig sei dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Einfamilienhäusern und größeren Wohnanlagen.
LEISTBARE MIETEN. Das vom Silzer Architekten Erwin Frick geplante Gebäude umfasst drei Zweizimmerwohnungen und neun Dreizimmerwohnungen mit funktionalen Grundrissen. Zusätzlich wurden 14 Abstellplätze errichtet. Eine 55 Quadratmeter große Zweizimmerwohnung kostet inklusive Carport monatlich 594,55 Euro brutto. Die Nachfrage war entsprechend groß. „Die Wohnungen gingen weg wie die warmen Semmeln“, so Wagner. Besonders erfreulich sei, dass sich vor allem Breitenwanger für die Wohnungen interessierten. Neben jungen Familien mit Kindern erhalten damit auch Menschen, die ihre Heimatgemeinde verlassen hatten, die Möglichkeit zur Rückkehr. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist vor allem für junge Familien sehr attraktiv“, betonte Wagner.
GELUNGENE ORTSENTWICKLUNG. Besonderes Augenmerk wurde auf die architektonische Gestaltung gelegt. Die Wohnanlage befindet sich unmittelbar neben der Dekanatspfarrkirche Peter & Paul und dem Widum, die ein denkmalgeschütztes Ensemble bilden. Das rund drei Millionen Euro teure Bauvorhaben konnte sowohl im vorgesehenen Zeitplan als auch innerhalb des veranschlagten Kostenrahmens fertiggestellt werden.
ENERGIE VOM DACH. Die Wohnanlage wurde im NHT-Passivhausstandard errichtet und wird mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt. Auf dem Dach befindet sich eine großflächige Photovoltaikanlage. Überschüssiger Strom wird den Bewohnern kostenlos zur Verfügung gestellt und trägt damit zur Entlastung bei den laufenden Wohnkosten bei.
WOHNBAU IM AUSSERFERN. Mit aktuell 372 verwalteten Wohnungen ist die NHT der größte Wohnbauträger im Bezirk Reutte. NHT-Geschäftsführer Johannes Tratter verwies auf die rege Bautätigkeit: „Allein in den letzten zwei Jahren haben wir über 60 neue Wohnungen im Außerfern errichtet. Zwölf Wohneinheiten wurden erst kürzlich in Ehrwald übergeben, ein weiteres Projekt in Ehenbichl ist gerade in Umsetzung. Darüber hinaus führen wir bereits Gespräche über die nächsten Bauvorhaben“. Auch LA Florian Klotz und NR Margreth Falkner, die beide bei der Übergabe anwesend waren, unterstrichen die Bedeutung des geförderten Wohnbaus: „Leistbares Wohnen ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen in ihrer Heimat leben und bleiben können.“ Die Wohnbauförderung des Landes Tirol und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und NHT hätten dies ermöglicht.
SEGEN FÜR NEUE NACHBARN. Einen feierlichen Abschluss fand die Schlüsselübergabe mit der Segnung durch Dekan Franz Neuner. Als Pfarrer der Pfarre Breitenwang und unmittelbarer Nachbar begrüßte er seine neuen Nachbarn. „Segnen heißt ‚gut heißen‘, und das fällt im Blick auf diese schöne Wohnanlage nicht schwer.“ Er dankte der Gemeinde ausdrücklich dafür, dass bei der Planung auf das denkmalgeschützte Ensemble aus Pfarrkirche und Widum Rücksicht genommen wurde. Neuner stellte schließlich das menschliche Miteinander in den Mittelpunkt. Für Harmonie, Sympathie und gute Nachbarschaft gebe es keine Garantie. Umso wichtiger seien gegenseitige Rücksichtnahme und Wohlwollen. Mit der Segnung verband er den Wunsch, dass die Bewohner am Königsweg Heimat und Geborgenheit finden. Für Breitenwang ist damit ein weiteres Wohnbauprojekt gelungen, das leistbaren Wohnraum mit einer maßvollen Ortsentwicklung verbindet.
VOM ALTBAU ZUM NEUBAU. Die Geschichte des Projekts reicht rund drei Jahre zurück. Damals stellte sich die Frage, wie das 1948/1949 errichtete Gemeindehaus am Königsweg künftig genutzt werden könnte. Das Gebäude war stark in die Jahre gekommen. Eine Sanierung war insbesondere aufgrund des baulichen Zustands des Erdkellers nicht mehr sinnvoll. Gemeinsam mit der NHT entschied sich der Gemeinderat für den Abbruch und die Errichtung einer Wohnanlage. Für Wagner war dies auch eine Frage der Ortsentwicklung. Breitenwang verfüge über keine eigenen Grundstücksreserven, viele Flächen seien mit privaten Einfamilienhäusern bebaut. Um dennoch Wohnraum zu schaffen, brauche es eine maßvolle Verdichtung. Wichtig sei dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Einfamilienhäusern und größeren Wohnanlagen.
LEISTBARE MIETEN. Das vom Silzer Architekten Erwin Frick geplante Gebäude umfasst drei Zweizimmerwohnungen und neun Dreizimmerwohnungen mit funktionalen Grundrissen. Zusätzlich wurden 14 Abstellplätze errichtet. Eine 55 Quadratmeter große Zweizimmerwohnung kostet inklusive Carport monatlich 594,55 Euro brutto. Die Nachfrage war entsprechend groß. „Die Wohnungen gingen weg wie die warmen Semmeln“, so Wagner. Besonders erfreulich sei, dass sich vor allem Breitenwanger für die Wohnungen interessierten. Neben jungen Familien mit Kindern erhalten damit auch Menschen, die ihre Heimatgemeinde verlassen hatten, die Möglichkeit zur Rückkehr. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist vor allem für junge Familien sehr attraktiv“, betonte Wagner.
GELUNGENE ORTSENTWICKLUNG. Besonderes Augenmerk wurde auf die architektonische Gestaltung gelegt. Die Wohnanlage befindet sich unmittelbar neben der Dekanatspfarrkirche Peter & Paul und dem Widum, die ein denkmalgeschütztes Ensemble bilden. Das rund drei Millionen Euro teure Bauvorhaben konnte sowohl im vorgesehenen Zeitplan als auch innerhalb des veranschlagten Kostenrahmens fertiggestellt werden.
ENERGIE VOM DACH. Die Wohnanlage wurde im NHT-Passivhausstandard errichtet und wird mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt. Auf dem Dach befindet sich eine großflächige Photovoltaikanlage. Überschüssiger Strom wird den Bewohnern kostenlos zur Verfügung gestellt und trägt damit zur Entlastung bei den laufenden Wohnkosten bei.
WOHNBAU IM AUSSERFERN. Mit aktuell 372 verwalteten Wohnungen ist die NHT der größte Wohnbauträger im Bezirk Reutte. NHT-Geschäftsführer Johannes Tratter verwies auf die rege Bautätigkeit: „Allein in den letzten zwei Jahren haben wir über 60 neue Wohnungen im Außerfern errichtet. Zwölf Wohneinheiten wurden erst kürzlich in Ehrwald übergeben, ein weiteres Projekt in Ehenbichl ist gerade in Umsetzung. Darüber hinaus führen wir bereits Gespräche über die nächsten Bauvorhaben“. Auch LA Florian Klotz und NR Margreth Falkner, die beide bei der Übergabe anwesend waren, unterstrichen die Bedeutung des geförderten Wohnbaus: „Leistbares Wohnen ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen in ihrer Heimat leben und bleiben können.“ Die Wohnbauförderung des Landes Tirol und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und NHT hätten dies ermöglicht.
SEGEN FÜR NEUE NACHBARN. Einen feierlichen Abschluss fand die Schlüsselübergabe mit der Segnung durch Dekan Franz Neuner. Als Pfarrer der Pfarre Breitenwang und unmittelbarer Nachbar begrüßte er seine neuen Nachbarn. „Segnen heißt ‚gut heißen‘, und das fällt im Blick auf diese schöne Wohnanlage nicht schwer.“ Er dankte der Gemeinde ausdrücklich dafür, dass bei der Planung auf das denkmalgeschützte Ensemble aus Pfarrkirche und Widum Rücksicht genommen wurde. Neuner stellte schließlich das menschliche Miteinander in den Mittelpunkt. Für Harmonie, Sympathie und gute Nachbarschaft gebe es keine Garantie. Umso wichtiger seien gegenseitige Rücksichtnahme und Wohlwollen. Mit der Segnung verband er den Wunsch, dass die Bewohner am Königsweg Heimat und Geborgenheit finden. Für Breitenwang ist damit ein weiteres Wohnbauprojekt gelungen, das leistbaren Wohnraum mit einer maßvollen Ortsentwicklung verbindet.
Johannes Pirchner





